RailCampus OWL begrüßt zwei neue Mitglieder: ASC und Mindener Kreisbahnen

Zwei neue Partner sind dem RailCampus OWLin Minden im Mai 2025 beigetreten. Die neue Netzwerkmitglieder sind ASC GmbH und die Mindener Kreisbahnen (MKB) GmbH. Beide neuen Partner teilen die Überzeugung vom RailCampus OWL, innovative Lösungen im Eisenbahnbereich voranzutreiben und sich mit Fachleuten aus der Branche auszutauschen. Der RailCampus OWL freut sich auf eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit im Bahnbereich. Im Folgenden werden die neuen Partner kurz vorgestellt.

ASC GmbH

Die ASC GmbH aus Pfaffenhofen ist ein Hersteller hochgenauer Sensoren für alle Bereiche des Transportsektors, inklusive maßgefertigter Sonderlösungen. Sensoren von ASC gibt es in analoger, digitaler und „smarter“ Ausführung. Im Schienensektor offeriert und entwickelt ASC-Sensoren für die Konstruktion und Positionsbestimmung von Zügen sowie in Systemen zur Überwachung von Gleisen und Brücken. Weiteres unter https://www.asc-sensors.de/

Renate Bay, Geschäftsführende Gesellschafterin / CEO ASC GmbH:

„Wir möchten dem Verein RailCampus OWL beitreten, weil wir die Vision und die Mission des Netzwerks teilen, innovative Lösungen für den Schienenverkehr zu entwickeln und voranzutreiben. Als Unternehmen, das sich auf die Entwicklung digitaler und smarter Sensorlösungen spezialisiert hat, sehen wir im RailCampus OWL eine wertvolle Plattform, um unser Know-how einzubringen, von anderen Experten zu lernen und gemeinsam an zukunftsweisenden Projekten zu arbeiten. Der Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks bieten uns die Chance, unsere Innovationen noch gezielter auf die Bedürfnisse des Schienenverkehrs auszurichten und so einen Beitrag zu einer sicheren, effizienten und nachhaltigen Mobilität der Zukunft zu leisten.“

Die benachbarte Mindener Kreisbahnen GmbH

Die angrenzende Mindener Kreisbahnen GmbH an der Karlstraße in Minden ist ein Schienengüterverkehrsunternehmen und bedient täglich überwiegend regionale Firmen mit Einzelwagen/Warengruppen. Das Leistungsportfolio umfasst auch die Organisation der „letzten Meile“. Der Fuhrpark besteht aus 8 Lokomotiven unterschiedlicher Leistungsklassen. Eine Werkstatt mit zwei Gruben ist an die ca. 40 km lange Infrastruktur des Unternehmens angeschlossen. Weiteres unter https://www.mkb.de/gueterverkehr.html

Die MKB ist unterteilt in die Mindener Kreisbahnen GmbH und MKB-MühlenkreisBus GmbH (beide abgekürzt mit MKB). Mitglied im RailCampus OWL wird formell die Mindener Kreisbahnen GmbH.

Dominik Breitkreutz, Geschäftsführer MKB GmbH: 

„Die MKB hat sich entschlossen, sich zukünftig im RailCampus OWL zu engagieren, um auf der einen Seite in den Dialog und Austausch mit den schon teilnehmenden Partnern und Fachleuten über das spannende Themenfeld „Eisenbahn“ einzutreten und gleichzeitig die eigene Expertise und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um das Projekt und die Themen, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Automatisierung, voranzubringen.“

DZM-Standort Minden auf dem UITP Summit in Hamburg

Gemeinsam mit den Standorten des Deutschen Zentrums für Mobilität der Zukunft (DZM) Hamburg und Annaberg-Buchholz präsentiert sich Minden auf dem UITP Summit in Hamburg. Vom 15. bis 18. Juni 2025 trifft sich hier die Welt des öffentlichen Personennahverkehrs. Der DZM-Standort Minden ist mit einem Messestand und dem MONOCAB dabei. Das MONOCAB ist Teil des Forschungsprojektes enableATO/DZM.

Der UITP Summit ist eine viertägige Messeveranstaltung, auf der die neuesten Innovationen, Lösungen und Produkte von den wichtigsten Akteuren des öffentlichen Personennahverkehrs vorgestellt und präsentiert werden. 300 Aussteller und 340 Referenten treffen auf über 10.000 Fachbesucher aus dem ÖPNV. Die DZM-Standorte befinden sich gemeinsam auf einer Fläche in den Hamburger Messehallen: Halle A, Stand A 1700, “Research + Innovation Area”.

Wir laden Sie herzlich ein, unseren Stand zu besuchen.

Fast Halbzeit im Forschungsprojekt enableATO

Fast Halbzeit im Forschungsprojekt „Automatisierter Schienenverkehr als Basis für eine nachhaltige und vernetzte Mobilität in ländlichen Räumen“, kurz enableATO. Am 30. April zogen rund 50 Projektbeteiligte aus den verschiedenen Teilprojekten am DZM-Standort Minden Zwischenbilanz und das treffende Fazit lautet: Die Weichen sind gestellt.

In Kurzvorträgen mit anschließender Diskussion wurden die Teilprojekte dargestellt und Ziele, bereits erreichte Ergebnisse und Herausforderungen thematisiert. In den technischen Bereichen wie Perzeption, Objekterkennung, Intelligente Regelung, den Demonstratoren aber auch im Bereich Nutzerakzeptanz kamen die Herausforderungen im Bereich Reisezeit, Sicherheit, Energie und Komfort regelmäßig zur Sprache. Formate im Bereich Wissenschaftsdialog, wie der Audioguide und die RailWeek wurden vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Teilnehmer über die Publikationsmöglichkeiten, die standortübergreifende Zusammenarbeit der DZM-Partner in Annaberg-Buchholz, Hamburg und Karlsruhe sowie weiterführende Forschungsansätze.

Und wieder kommen wir zu dem Schluss: Wir haben Freude am Forschen im System Bahn!

RailWeek OWL 2025: User Experience im Fokus – Innovative Lösungsansätze für den Bahnhof der Zukunft

Mit dem Rail Campus OWL entsteht in Minden ein einzigartiges Innovationsökosystem zum Themenfeld der schienengebundenen Mobilität der Zukunft. Befeuert von den Ideen der vier in OWL verorteten Hochschulen – Universität Bielefeld, Hochschule Bielefeld, Universität Paderborn und Technische Hochschule OWL werden hier aktuelle Top-Treiber der Forschung als Vehikel für die Vermittlung von Bildungsinhalten genutzt. Um den Rail Campus OWL kontinuierlich mit Leben zu füllen, wird das Institut für Wissenschaftsdialog der Technischen Hochschule OWL in enger Kooperation mit allen am Rail Campus OWL beteiligten Partnern vom 19.-23. Mai 2025 die bereits vierte RailWeek OWL auf dem Betriebsgelände der DB-Systemtechnik GmbH in Minden durchführen.

Inhaltlich liegt dieser interdisziplinären Projektwoche der Ansatz eines Design-Sprints zu Grunde. Es handelt sich dabei um ein strukturiertes Methodentraining, in dem tageweise spezifische Inhalte der Ideen-Fokussierung, des Aufstellens und Testens von Hypothesen, der Generierung von Geschäftsmodellen, des Entwickelns von Prototypen-Lösungen und der Erstellung von zugehörigen Pitch-Präsentationen zur Verfügung gestellt werden.

Als Leitmotiv für die Veranstaltung wird in diesem Jahr der Titel „User Experience im Fokus – Innovative Lösungsansätze für den Bahnhof der Zukunft“ fungieren. Für die Teilnehmenden ist die gesamte Veranstaltung inkl. Kost und Logis kostenlos. Anmelden können sich Studierende aller vier beteiligten Hochschulen, Auszubildende der am Rail Campus OWL beteiligten Unternehmen sowie alle interessierten Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler der in den Kreisen Minden-Lübbecke und Lippe verorteten Schulen.

Im Rahmen eines fünftägigen Designsprints zum Thema „Mobilität der Zukunft“ durchlaufen die Teilnehmenden in dieser Woche einen strukturierten Innovationsprozess. Der Auftakt erfolgt am Montag mit ersten einführenden Workshops, in denen die Teilnehmenden einen Überblick über den Ablauf der Woche erhalten und sich untereinander besser kennenlernen. In einem ersten Schritt werden an diesem Tag relevante Herausforderungen identifiziert, die im weiteren Verlauf der Veranstaltung bearbeitet werden.

Die darauffolgenden Tage stehen ganz im Zeichen der intensiven Projektarbeit. Diese reicht von der Erstellung projektspezifischer Personas über die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle bis hin zur Ausarbeitung eines Abschlusspitches. Am Freitag werden die erarbeiteten Ergebnisse im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung einer Fachjury präsentiert. Die Teilnehmenden bekommen während dieser Woche einen umfassenden Einblick in die Methodik und den Ablauf eines vollständigen Designsprints.

Ergänzt wird das Programm durch ein vielfältiges Rahmenprogramm: ein besonderes Highlight stellt die exklusive Mitfahrt im MONOCAB sowie ein Nachmittag auf der Draisinenstrecke dar. Abgerundet wird die Woche durch spannende Fachvorträge potenzieller zukünftiger Projektpartner sowie durch ein vielfältiges Angebot und viel Spaß rund um den Bahnhof in Minden.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 8. Mai 2025 bei Miriam Hanke (miriam.hanke@th-owl.de oder 05261 – 702 5987) möglich.

Die RailWeek OWL ist ein gemeinsames Projekt aller am Rail Campus OWL beteiligten Partner und Hochschulen. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung kann somit institutionsübergreifend stattfinden und ist wünschenswert.

Schienengespräch „High Tec Fahrwerke der Zukunft – wie schnell kann die Schiene?“ jetzt online

Am Freitag, den 25. April 2025, diskutierten wir im 18. Schienengespräch das Thema „High Tec Fahrwerke der Zukunft – wie schnell kann die Schiene?“ Vielen Dank an Dr. Andreas Heckmann, Abteilungsleiter Fahrzeug-Systemdynamik & Regelungstechnik im DLR und Thomas Kolbe, Leiter Prüfungen Fahrzeug-Fahrwerk-Wechselwirkungen der DB Systemtechnik. Das Video zum Gespräch ist jetzt online: https://lnkd.in/eiM93UDZ

Die Message in knappen Worten: selbst mit 400 km/h sind technische Grenzen noch nicht erreicht. Allerdings sind solche Geschwindigkeiten in ausgelasteten Netzen illusorisch, nur wenige Länder haben auch genügend Abstand zwischen den Halten, um überhaupt die Technik einzusetzen. Weitere Entwicklungen sind trotzdem sinnig, denn mehr Leistung bedeutet auch höherer Komfort und geringere Anfälligkeit des Systems unter „Normalbedingungen“.

TEASER: Bereits am 9. Mai haben wir das nächste Schienengespräch. Solveig van Hout-Kerkhof, Manager Corporate Control von ProRail NL, Dr. Peter Füglistaler, ehemaliger Direktor des Schweizer BAV und Peter Westenberger, Geschäftsführer von Die Güterbahnen diskutieren über die Frage, was wir bei der langfristigen Finanzierung des Infrastrukturausbaus von anderen Ländern lernen können. Details ab dem 30.04. auf unserer Website.

Innovation im Schienenverkehr – warum es gute Formate für innovative Köpfe braucht

Vom 19. bis zum 23. Mai findet am RailCampus OWL die RailWeek 2025 statt – ein fünftägiger Design Thinking Sprint für Studierende, Auszubildende und alle, die Lust auf Zukunft haben. Unter dem diesjährigen Motto „Innovative Lösungsansätze für den Bahnhof der Zukunft“ bringen wir junge Menschen aus unterschiedlichsten Fachbereichen zusammen, um gemeinsam neue Perspektiven für einen zentralen Ort der Mobilitätswende zu entwickeln: den Bahnhof.

Doch warum machen wir das eigentlich? Weil die Schiene das Rückgrat einer nachhaltigen Mobilität ist. Ohne die Bahn ist eine klimafreundliche, vernetzte und zukunftsfähige Mobilität nicht denkbar. Gleichzeitig steht das System Bahn vor großen Herausforderungen – es ist komplex und historisch gewachsen; solchen Systemen fällt es schwer, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren. Genau hier setzt die RailWeek an: Wir brauchen frische Ideen, unvoreingenommene Blicke und den Mut, Dinge neu zu denken.

Ein Design Thinking Sprint bietet dafür den idealen Rahmen. Die Teilnehmenden entwickeln zunächst ein tiefes Problemverständnis für die Herausforderungen rund um den Bahnhof – sei es aus technischer, gesellschaftlicher, gestalterischer oder wirtschaftlicher Perspektive. Auf dieser Basis entstehen mit klaren Methoden und unter Begleitung erfahrener Coaches konkrete Lösungsansätze.

Das Ergebnis ist ein Gewinn für beide Seiten: Das Bahnsystem erhält Impulse, die aus ganz neuen Blickwinkeln gedacht sind. Und die Teilnehmenden machen die Erfahrung, wie Innovationsprozesse funktionieren – strukturiert, kreativ und zielgerichtet. Sie erleben, dass die Bahnen offen sind für neue Ideen – und dass sie selbst Teil der Lösung sein können.

Denn wenn wir die Mobilität der Zukunft gestalten wollen, brauchen wir nicht nur Technik. Wir brauchen Menschen mit Ideen.

Thore Arendt, Geschäftsführer RailCampus OWL

Fort B am RailCampus OWL als Versuchsgarten für Architekturstudierende

Studierende des Studiengangs Innenarchitektur, Fachgebiet „Tragwerkslehre und Entwerfen“, der Hochschule TH OWL besuchten gestern (08.04.2025) den RailCampus OWL. Im Rahmen des Vorhabens „Projekt Konstruktion“ besichtigten sie das Fort B auf dem Gelände an der Pionierstraße in Minden.

Bestandteil des Campus sind drei Bahnhofsgebäude aus dem 19. Jahrhundert. Im Obergeschoss des Fort B, eines der drei Gebäude, sollen Konzepte für einen multifunktionalen Veranstaltungssaal mit unterschiedlichen Nutzungen wie Seminare, Vorträge, Festveranstaltungen und Empfänge entstehen. Darüber hinaus sind die zugehörigen weiteren Räume Vorfoyer, Treppenhaus, Catering-Küche, Büro und Lager im Rahmen der innenarchitektonischen Planung zu berücksichtigen.

Aufgabe der Studierenden ist die Planung vom Entwurf bis ins Detail mit den integrierten Fachplanungen Brandschutz, Tragwerk, Bauphysik, Haustechnik und Licht. Sie erhalten einen Einblick in realitätsnahe Planungsprozesse und lernen, wie sich Bautechnik und Entwurf gegenseitig beeinflussen.

Vielen Dank für den Besuch. Wir freuen uns auf die Ideen!

Digitale Schiene: Steuerung ja, aber bitte schlank!

Das Bundesverkehrsministerium hat kürzlich einen Vorschlag für ein “institutionelles Steuerungsgerüst“ für die Digitale Schiene (DS) vorgelegt. Aufgabe der strategischen Programmstelle als zentraler Punkt in diesem Gerüst, der durch den Bund besetzt werden soll, ist die Koordination von Vorhaben, die sowohl Schienenfahrzeuge als auch Infrastrukturprojekte betreffen. Der Bund würde damit eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielen. Aber ist das Konstrukt schlank genug für die effiziente Umsetzung?

Angesichts der Bereitstellung erheblicher finanzieller Mittel, etwa durch das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, ist dies ein wichtiger Schritt. Doch Mittel allein reichen nicht – klare Prioritäten und eine schlanke Verwaltung sind entscheidend für den Erfolg.

Aus Sicht aller Akteure ist es begrüßenswert, eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, die „den Hut aufhat.“ Entscheidend ist jedoch, dass diese Struktur effizient bleibt, um unnötige Bürokratie zu vermeiden und die Umsetzung nicht zu verzögern. Denn Geld ist ein wichtiger Faktor, aber eben nur einer von vielen. Eine enge Zusammenarbeit, vor allem zwischen Bund und Ländern, wird darüber entscheiden, ob die Digitalisierung der Schiene zügig und zielgerichtet vorankommt – oder in komplexen Abstimmungsprozessen stecken bleibt.

Thore Arendt, Geschäftsführer RailCampus OWL

Das MONOCAB geht international!

Die Veranstaltung „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ am 29. März in Kranenburg an der niederländischen Grenze bei Nijmegen beschäftigt sich mit den Problemen und Herausforderungen der Mobilität im ländlichen Raum. Im Mittelpunkt der Fachtagung, die am Samstag um 14.00 Uhr beginnt, stehen das MONOCAB und seine Einsatzmöglichkeiten.

RailCampus OWL-Geschäftsführer Thore Arendt hält einen Kurzvortrag über „Herausforderungen und Entwicklungstendenzen des Schienenverkehrs bis 2035“. Thorsten Försterling, Ideengeber des MONOCAB und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, spricht im Bürgerhaus in Kranenburg über die „Geschichte und den aktuellen Stand der Entwicklung des MONOCAB an der TH OWL“. Hierzu lädt das Forschungsprojekt „MONOCAB Rijn-Waal“ ein. Einen Tag vorher, am 28. März, können Interessierte das MONOCAB bei einer exklusiven Besichtigung und Probefahrt in Dörentrup live erleben. Veranstalter sind hier die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe und das Forschungs- und Transferzentrum TRiNNOVATION.

Unter dem Motto „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Forschung“ untersucht die Hochschule Rhein-Waal zusammen mit dem Verkehrsplanungsbüro Loedersloot Consultancy aus Nijmegen und einem engagierten Unterstützerkreis aus Bürgerinnen und Bürgern den grenzüberschreitenden Mobilitätsbedarf und die gesellschaftliche Akzeptanz von neuen, innovativen Verkehrskonzepten. Gerade vor diesem Hintergrund und der jahrelangen und festgefahrenen Diskussion über eine mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke von Kleve über Kranenburg und Groesbeek (NL) bis nach Nijmegen, erscheint das MONOCAB vielversprechend.

Interessierte aus Kleve und Umgebung können das MONOCAB am 23. Mai live als Testperson für die KI-Akzeptanzforschung der Hochschule Rhein-Waal erleben. Die Hochschule möchte herausfinden, wie und unter welchen Rahmenbedingungen eine neue Technologie wie das MONOCAB mit einem autonom fahrenden und KI-gesteuerten Fahrzeug von den Nutzerinnen und Nutzern angenommen wird.

Für die spezielle Grenzsituation sucht die Hochschule insbesondere auch Probanden aus den Niederlanden. Es soll herausgefunden werden, ob die verschiedenen Aspekte auf beiden Seiten der Grenze ähnlich gesehen werden oder ob sich die Interessenlage hier unterscheidet. Für ein grenzüberschreitendes Mobilitätsangebot ist dies ein entscheidender Faktor.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter:

https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/fakultaeten/gesellschaft-und-oekonomie/aktuelles/neue-mobilitaet-im-laendlichen-raum

https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/fakultaeten/gesellschaft-und-oekonomie/forschung/forschungsprojekte/monocab-rijn-waal/monocab

https://eveeno.com/monocab_testtage