2.000 Follower auf LinkedIn – Danke für das Vertrauen!

Ein starkes Netzwerk lebt von Menschen, die Ideen teilen, Impulse geben und gemeinsam etwas bewegen. Umso mehr freuen wir uns, dass der RailCampus OWL auf LinkedIn die Marke von 2.000 Followern:Innen erreicht hat!

Wir sind stolz auf diese Entwicklung und bedanken uns herzlich bei allen, die unsere Arbeit begleiten, unsere Beiträge lesen, kommentieren und teilen. Das wachsende Interesse zeigt, wie wichtig der Austausch rund um die Zukunft der Bahn, innovative Bahnsysteme und die Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft ist.

Auf LinkedIn teilen wir aktuelle Einblicke in Forschungs- und Innovationsprojekte, berichten von Veranstaltungen und Fachgesprächen und stellen neue Entwicklungen rund um die Digitalisierung der Schiene vor. Wir geben Einblicke in die Arbeit unserer Netzwerkpartner, greifen technische Innovationen auf und zeigen, wie aus Ideen konkrete Ansätze für die Mobilität von morgen entstehen. Auch die Förderung des Nachwuchses und die Begeisterung junger Menschen für MINT-Themen und die Bahnbranche sind wichtige Bestandteile unserer Kommunikation.

Dabei geht es nicht nur darum, über unsere Aktivitäten zu informieren. LinkedIn bietet uns die Möglichkeit, Menschen und Organisationen miteinander zu verbinden, neue Kontakte zu knüpfen und Themen aus unterschiedlichen Perspektiven sichtbar zu machen. So tragen wir dazu bei, Wissen zu teilen, Kooperationen anzustoßen und die Vielfalt der Bahnbranche stärker in den Fokus zu rücken.

2.000 Follower:Innen sind für uns ein großartiger Meilenstein und zugleich Ansporn, unser Netzwerk weiter auszubauen und den Austausch aktiv zu gestalten.

Wir freuen uns darauf, auch künftig spannende Entwicklungen aus unserem Netzwerk zu teilen, neue Impulse zu setzen und gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern die Zukunft der Bahntechnik mitzugestalten.

Vielen Dank für 2.000 Follower:Innen, das Interesse an unserer Arbeit und die Unterstützung auf diesem Weg!

InnoTrans 2026: Vier Tage voller Austausch, Innovation und Vernetzung

Vier Tage Berlin, zahlreiche Gespräche und viele neue Impulse für die Zukunft der Schiene: Auf der InnoTrans 2026 hat der RailCampus OWL gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum Mobilität (DZM) und MONOCAB gezeigt, wie vielfältig die Themen sind, die die Bahnbranche heute und in Zukunft bewegen.

Vom 22. bis 25. September wurde der Gemeinschaftsstand in Halle 2.2 zum Treffpunkt für Mitglieder, Partner, Fachpublikum und Interessierte. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur technologische Entwicklungen, sondern vor allem die Menschen dahinter: diejenigen, die forschen, entwickeln, lernen, ausbilden und neue Ideen in die Praxis bringen.

Nachwuchs und Karriere: Die Zukunft der Schiene braucht Menschen

Ein Schwerpunkt des RailCampus-Programms lag auf der Nachwuchsförderung. In zwei Standgesprächen ging es darum, wie junge Menschen für die Bahnbranche begeistert werden können und welche Wege in eine Karriere im Schienensektor führen.

Zum Auftakt diskutierte Thore Arendt mit Malte Hofmann von HARTING, Peter Risthaus von der Norddeutschen Eisenbahnfachschule und Annabell Lee Brinkmeier vom RailCampus OWL über Nachwuchsförderung im Schienensektor. Dabei standen Praxisnähe, Ausbildung, Innovation und die Frage im Mittelpunkt, wie frühzeitig Begeisterung für die vielfältigen Berufsfelder rund um Bahntechnik und Mobilität geweckt werden kann.

Am zweiten Messetag rückte der persönliche Karriereweg in den Mittelpunkt. Johannes Reinholz und Vadim Sackhov, beide Studierende des Studiengangs Digitale Bahnsysteme, sowie Jana Meißner von DB Systemtechnik berichteten über ihre Erfahrungen mit Ausbildung, Studium und Berufseinstieg. Die Gespräche machten deutlich: Die Zukunft der Schiene entsteht nicht allein durch neue Technologien. Sie braucht Menschen, die diese Technologien entwickeln, anwenden und weiterdenken.

Autonome Schienensysteme: Technik trifft Akzeptanz und Regulierung

Am dritten Messetag ging es um autonome Schienensysteme. Gemeinsam mit Thorsten Försterling von MONOCAB und Thomas Sax von DB Systemtechnik diskutierte Thore Arendt über die technischen Möglichkeiten, aber auch über gesellschaftliche und rechtliche Voraussetzungen für den Einsatz autonomer Systeme.

Dabei wurde deutlich, dass technische Entwicklung allein nicht ausreicht. Für neue Mobilitätskonzepte braucht es ebenso Akzeptanz bei den Menschen und geeignete rechtliche Rahmenbedingungen. Gerade für innovative Lösungen im ländlichen Raum stellt sich damit die Frage, wie technische Möglichkeiten, gesellschaftliche Anforderungen und regulatorische Voraussetzungen zusammengebracht werden können.

MONOCAB und enableATO: Forschung auf dem Weg in die Anwendung

Ein besonderer Moment der InnoTrans war der Besuch von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, am Gemeinschaftsstand von DZM, RailCampus OWL und MONOCAB.

Im Mittelpunkt standen der aktuelle Entwicklungsstand des MONOCAB und die Ergebnisse des Forschungsprojekts enableATO. Die im Projekt entwickelten technologischen Grundlagen für Wahrnehmung, Lokalisierung, Hinderniserkennung und autonome Steuerung schaffen wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung und Erprobung des MONOCAB.

Damit wurde am Stand beispielhaft sichtbar, wie Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Projekten zusammengeführt und Schritt für Schritt in Richtung praktischer Anwendung weiterentwickelt werden können.

Ein starkes Netzwerk lebt vom persönlichen Austausch

Neben dem offiziellen Programm bot die InnoTrans zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Begegnungen. Beim gemeinsamen Mitgliederfrühstück des RailCampus OWL kamen die Netzwerkmitglieder in entspannter Atmosphäre zusammen, tauschten sich aus und starteten gemeinsam in den Messetag. Gerade diese persönlichen Gespräche und die Zeit füreinander sind ein wichtiger Bestandteil eines lebendigen Netzwerks.

Auch darüber hinaus standen zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern, Partnern und weiteren Akteuren der Bahnbranche auf dem Programm. Die InnoTrans zeigte einmal mehr, wie wertvoll der direkte Austausch für neue Ideen, Kooperationen und gemeinsame Projekte ist.

27. Schienengespräch: Chancen autonomer Lösungen im ländlichen Raum

Den Abschluss des RailCampus-Programms bildete das 27. Schienengespräch, das am Freitag digital vom DB-Pavillon aus stattfand. Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte von der TH OWL und dem DZM-Projekt enableATO sowie Prof. Dr.-Ing. Henning Strauß von der HAW Kiel diskutierten über die Chancen autonomer Lösungen für den Schienenverkehr in ländlichen Räumen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Möglichkeiten autonome Bahnlösungen dort bieten können, wo klassische Mobilitätsangebote an ihre Grenzen stoßen. Das Gespräch knüpfte damit unmittelbar an die Diskussionen der Messetage an und zeigte, wie neue Technologien dazu beitragen können, Mobilität flexibler und bedarfsgerechter zu gestalten.

Welche Innovation braucht die Bahn?

Eine weitere Aktion des RailCampus OWL brachte die Perspektiven verschiedener Akteure der Branche zusammen: Im Rahmen eines Kettenbriefs auf der InnoTrans wurde die Frage gestellt, welche Innovation der Bahnsektor braucht, um zukunftsfähiger, zuverlässiger und moderner zu werden.

Die Antworten fielen unterschiedlich aus: Von schnelleren Innovations- und Zulassungsprozessen über Akzeptanz und verlässliche Finanzierung bis hin zu einer stärkeren Vernetzung von Systemen und Prozessen. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven zeigen, dass es nicht die eine Innovation gibt, die die Zukunft der Bahn bestimmt. Fortschritt entsteht vielmehr dort, wo Wissen, Erfahrungen und Menschen miteinander verbunden werden.

Vier Tage InnoTrans – viele Impulse für die Zukunft

Die InnoTrans 2026 hat für den RailCampus OWL einmal mehr gezeigt, wie wichtig Vernetzung für die Weiterentwicklung des Schienenverkehrs ist. Nachwuchsförderung, Studium, Forschung, Automatisierung, neue Mobilitätskonzepte und der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis gehören zusammen.

Die vier Messetage in Berlin haben zahlreiche Gespräche angestoßen, neue Kontakte ermöglicht und bestehende Verbindungen gestärkt. Viele der Impulse werden über die Messe hinaus weiterwirken – in Projekten, Kooperationen und im persönlichen Austausch innerhalb des RailCampus-Netzwerks.

Denn Zukunft entsteht nicht durch eine einzelne Idee. Sie entsteht, wenn Menschen ihre Perspektiven zusammenbringen.

Wir vernetzen Ideen.

Der InnoTrans Kettenbrief Teil 2

Warum sollte man eine Karriere im Bahnsektor anstreben?

Im zweiten Teil unseres Kettenbriefs von der InnoTrans 2026 haben wir genau diese Frage gestellt. Menschen aus der Bahnbranche teilen ihre persönlichen Gründe und zeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Aufgaben im Bahnsektor sind.

Viele Stimmen, eine Frage: Was macht eine Karriere in der Bahn so spannend?

Der InnoTrans Kettenbrief Teil 1

Welche Innovation braucht der Bahnsektor, um noch zukunftsfähiger, zuverlässiger und moderner zu werden?

Mit dieser Frage haben wir auf der InnoTrans 2026 unseren Kettenbrief gestartet. Expertinnen und Experten aus der Bahnbranche geben ihre persönlichen Impulse und reichen die Frage weiter.

Viele Perspektiven, eine gemeinsame Frage: Was braucht die Schiene für ihre Zukunft?

InnoTrans 2026: Minister des Landes Nordrhein-Westfalen besucht Gemeinschaftsstand von DZM, RailCampus OWL und MONOCAB

Hoher Besuch am Gemeinschaftsstand von DZM, RailCampus OWL und MONOCAB auf der InnoTrans 2026: Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, informierte sich über den aktuellen Entwicklungsstand des MONOCAB. Zudem informierte er sich über die Ergebnisse des Forschungsprojekts enableATO. Krischer zeigte sich dabei sehr positiv vom erreichten Entwicklungsstand und den Perspektiven der vorgestellten Technologien.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Fortschritte beim MONOCAB. Zudem ging es um die Frage, wie Forschungsergebnisse aus dem Projekt enableATO in die praktische Weiterentwicklung und Erprobung des Systems einfließen. enableATO beschäftigt sich mit der Automatisierung des Bahnverkehrs. Das Projekt entwickelt unter anderem technologische Grundlagen für die sichere Wahrnehmung, Lokalisierung, Hinderniserkennung sowie die autonome Steuerung von Schienenfahrzeugen.Damit entstehen wichtige Bausteine für die weitere Entwicklung des MONOCAB.

Das MONOCAB soll langfristig als innovatives, autonomes und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot insbesondere für ländliche Räume eingesetzt werden. Die kompakten, kreiselstabilisierten Fahrzeuge können auf einer einzigen Schiene bidirektional verkehren und sollen damit auch die Reaktivierung bestehender, heute nicht mehr genutzter Bahnstrecken ermöglichen.

Bis 2032 ersten MONOCAB Demonstrator

Bis 2032 soll das MONOCAB als Demonstrator für die nächste Entwicklungsstufe zur Verfügung stehen. Auf dem Weg dorthin sind weitere Forschungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsschritte erforderlich. Die Ergebnisse aus enableATO leisten dabei einen wichtigen Beitrag, insbesondere im Bereich der autonomen Steuerung und des automatisierten Betriebs.

Die Weiterentwicklung des MONOCAB wird durch eine Reihe von Forschungsprojekten getragen. Neben den beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen spielt dabei auch die Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle. Bereits die bisherigen MONOCAB-Projekte wurden unter anderem durch das Umweltministerium NRW gefördert. Weitere Vorhaben werden derzeit gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand umgesetzt.

Positive Zwischenbilanz und großes Interesse

„Wir freuen uns sehr über das Interesse des Ministers und die positive Einschätzung der bisherigen Entwicklung“, so der RailCampus OWL. „MONOCAB zeigt beispielhaft, wie Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Projekten zusammengeführt und Schritt für Schritt in Richtung praktischer Anwendung entwickelt werden können. Die Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen ist dabei ein wichtiger Bestandteil dieses Weges.“

Der Besuch auf der InnoTrans machte zugleich deutlich, wie eng die verschiedenen Aktivitäten am DZM-Standort Minden miteinander verbunden sind. Forschung zur Automatisierung, Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte und die Erprobung innovativer Technologien greifen ineinander und schaffen gemeinsam die Voraussetzungen für neue Formen des Schienenverkehrs.

Besuch aus dem Bundesministerium für Verkehr: Fortschritte bei enableATO

Im Rahmen der InnoTrans 2026 in Berlin besuchte Matthias Steinbach aus dem Referat „Forschung und Innovation“ des Bundesministeriums für Verkehr den MONOCAB-Stand in Halle 2.2.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Fortschritte des Projekts enableATO und die Erprobung der dabei entwickelten Lösungen im MONOCAB. Die auf der InnoTrans präsentierten Ergebnisse zeigen anschaulich, wie Forschung und Innovation in konkrete Anwendungen für eine zukunftsfähige Mobilität auf der Schiene überführt werden können.

Matthias Steinbach zeigte sich beeindruckt von den bereits erzielten Fortschritten des Projekts und der Umsetzung der Ergebnisse im MONOCAB.

Neues Projekt gestartet: zdi-MINTlab Mobilität und Digitalisierung

Wie sieht Berufsorientierung in Zukunft aus? Und wie können junge Menschen frühzeitig für MINT, Digitalisierung und die vielfältigen Möglichkeiten der Mobilitäts- und Bahnbranche begeistert werden?

Genau hier setzt das neue Projekt „zdi-MINTlab Mobilität und Digitalisierung“ an. Das Projekt ist zum 1. Juni 2026 gestartet und läuft bis zum 31. August 2028.

Der RailCampus OWL setzt das Projekt gemeinsam mit seinem Projektpartner ZAM e.V. – Zukunft Ausbildung im Mühlenkreis e.V. um. Im Mittelpunkt stehen neue Wege in der MINT-Nachwuchssicherung und Fachkräfteentwicklung – insbesondere mit Blick auf die Bedarfe kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region des Mühlenkreises.

Die Veränderungen in den Bereichen Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit wirken sich auch auf die Arbeitswelt aus. Neue Technologien, neue Berufsbilder und neue Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen entstehen. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu erreichen und ihnen diese Entwicklungen nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern sie selbst erleben und ausprobieren zu lassen.

Wie ist die Umsetzung geplant?

Mit praxisnahen Angeboten soll das zdi-MINTlab Interesse an MINT-Themen wecken, Kompetenzen entdecken und fördern sowie wissenschaftliche Denkweisen und moderne Technologien erlebbar machen. Gleichzeitig geht es darum, berufliche Perspektiven in der Region und bei den Partnern des RailCampus OWL sichtbar zu machen.

Dabei versteht der RailCampus OWL Berufsorientierung als „Berufsorientierung 2.0“: Unterschiedliche Wege sollen aufgezeigt und erlebbar gemacht werden – von der Ausbildung über das duale oder klassische Studium bis hin zum späteren Quereinstieg.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Teilhabe. Die Angebote sollen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen und Bildungshintergründe erreichen und dabei auch die Vielfalt der Mobilitäts- und Bahnbranche sichtbar machen.

Und das nicht nur am Standort in Minden. Mit mobilen Angeboten soll MINT-Bildung auch dorthin gebracht werden, wo junge Menschen sind. Erfolgreiche Formate können so perspektivisch auch über die Region hinaus eingesetzt werden.

Der RailCampus OWL freut sich auf die Zusammenarbeit mit ZAM e.V. und weiteren Partnern, auf neue Ideen und vor allem darauf, jungen Menschen spannende Einblicke in Zukunftsthemen und vielfältige Karrierewege in der Mobilitätsbranche zu ermöglichen. Denn wer die Arbeitswelt von morgen gestalten möchte, muss auch die Möglichkeit bekommen, sie frühzeitig kennenzulernen.

Ein neuer Ort für die Bahn der Zukunft: Schlüsselübergabe für den Dialograum

Mit der Schlüsselübergabe für die Räumlichkeiten im Scharn 8 ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: In der Mindener Innenstadt entsteht ein neuer öffentlich zugänglicher Dialog- und Erprobungsraum des RailCampus OWL e. V. Auf rund 335 m² werden künftig Forschung, innovative Bahntechnologien und die Öffentlichkeit zusammengebracht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aktivitäten des RailCampus OWL, das Forschungsprojekt enableATO und das DZM-Netzwerk, die im neuen Dialograum sichtbar und erlebbar werden sollen.

Am Freitag wurden die Schlüssel für das ehemalige Ladenlokal im Scharn 8 offiziell übergeben.In den kommenden Wochen wird der neue Standort eingerichtet. Als Reallabor soll er den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern und Raum für Akzeptanzforschung und gesellschaftliche Beteiligung schaffen. Ziel ist es, einen Ort zu konzipieren, an dem die Zukunft des Systems Bahn nicht nur präsentiert, sondern auch erlebt, diskutiert und gemeinsam weitergedacht werden kann. Besucherinnen und Besucher können aktuelle Forschungsprojekte kennenlernen und dabei direkt mit Forschenden und Projektpartnern ins Gespräch kommen. Dabei können sie eigene Fragen stellen sowie Ideen und Perspektiven einbringen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Forschungsprojekt enableATO. Im Dialograum werden aktuelle Entwicklungen rund um die Automatisierung des Schienenverkehrs anschaulich und verständlich vermittelt. Auch das DZM-Netzwerk wird mit seinen Themen und Projekten eine wichtige Rolle einnehmen. Die vielfältigen Aktivitäten aus Forschung und Entwicklung sollen für die Öffentlichkeit verständlich aufbereitet und über unterschiedliche Formate vermittelt werden. So werden komplexe Technologien greifbar und verständlich. Gleichzeitig lädt der Dialograum dazu ein, sich über die Mobilität der Zukunft auszutauschen.

Bahntechnologie unmittelbar erleben

Ein zentraler Bestandteil des neuen Dialograums wird eine große Ausstellungs- und Demonstrationsfläche sein. Geplant ist unter anderem die Präsentation eines MONOCAB-Modells, das durch eine VR-Anwendung ergänzt werden soll. Besucherinnen und Besucher erhalten dadurch einen anschaulichen und interaktiven Zugang zu dieser innovativen Technologie.

Weitere haptische, digitale und interaktive Exponate sollen die Ausstellung ergänzen. Auch die Mitglieder des RailCampus OWL und die Partner des DZM-Netzwerks werden in die Gestaltung einbezogen. Über QR-Codes können Besucherinnen und Besucher beispielsweise Videos und Poster der beteiligten Institutionen und Projekte direkt vor Ort abrufen und sich so über deren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten informieren. Auf diese Weise werden die Themen von enableATO, des DZM-Netzwerks und des RailCampus OWL auch außerhalb ihrer jeweiligen Projekt- und Forschungszusammenhänge erlebbar.

Raum für Austausch und Beteiligung

Der neue Dialograum soll zugleich ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Arbeitens werden. Workshop- und Co-Working-Flächen sowie eine flexibel nutzbare Präsentations- und Veranstaltungsfläche bieten künftig Raum für Workshops, Vorträge, Dialogveranstaltungen und Podcast-Aufnahmen. Hier können Forschungsinhalte vertieft, neue Perspektiven diskutiert und Ideen gemeinsam weiterentwickelt werden.

Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Kindern und Jugendlichen. Eine Gaming-Ecke und weitere spielerische Angebote laden dazu ein, die Themen Bahn, Technik und Mobilität der Zukunft auf unkomplizierte Weise zu entdecken. So soll vor allem bei Kindern und Jugendlichen die Neugier auf die Entwicklungen des Schienenverkehrs geweckt werden.

Mit dem Dialograum entsteht mitten in Minden ein neuer Ort für Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation. Er macht die Aktivitäten des RailCampus OWL, des Forschungsprojekts enableATO und des DZM-Netzwerks sichtbar und schafft Raum für den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft.

In den kommenden Wochen wird der Dialograum nun Schritt für Schritt eingerichtet. Gemeinsam mit den beteiligten Partnern freut sich der RailCampus OWL darauf, den neuen Standort mit Leben zu füllen und schon bald die ersten Besucherinnen und Besucher begrüßen zu können.

Foto v.l.n.r: A Dirk Tappe (Leiter des Dezernats Gebäudemanagement der TH OWL), Gero Brinkmann (Dialogmanager, Institut für Wissenschaftsdialog der TH OWL), Dipl.-Ing. Architektin Karin Sprenger, Prof. Dr. Stefan Witte, Fabius Dulisch (Dialogmanager, Institut für Wissenschaftsdialog der TH OWL).

Internationale Bühne für unsere Forschung: MONOCAB auf der ICITT in Oslo

Vom 2. bis 4. September hatte Martin Griese die Gelegenheit, an der International Conference on Intelligent Traffic and Transportation (ICITT) in Oslo teilzunehmen und unsere Forschungsarbeit einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die gemeinsam erarbeitete Forschungsarbeit „Traffic Flow Simulation and Fleet Scheduling for Autonomous On-Demand Monorail Vehicles“, die im Rahmen des MONOCAB-Projektes entstanden ist.

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer zentralen Fragestellung für zukünftige autonome und bedarfsgesteuerte Verkehrssysteme: Wie lässt sich eine Flotte autonomer On-Demand-Einschienenfahrzeuge optimal einsetzen und koordinieren? Mithilfe von Verkehrssimulationen und Verfahren zur Flottenplanung wird untersucht, wie Fahrzeuge möglichst effizient zu Fahrgastanfragen zugewiesen werden können. Ziel ist es, Verkehrsströme besser abzubilden, Leerfahrten zu reduzieren und die verfügbare Fahrzeugflotte möglichst effizient einzusetzen.

Martin Griese gewinnt Best Presentation Award

Umso mehr freuen wir uns, dass der Vortrag von Martin Griese mit dem Best Presentation Award ausgezeichnet wurde. Eine besondere Anerkennung für die Qualität der vorgestellten Forschung – und zugleich eine schöne Würdigung der Arbeit, die im Rahmen des MONOCAB-Projektes gemeinsam im Team entstanden ist.

Neben der Präsentation der eigenen Forschung bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten für den internationalen fachlichen Austausch. Gespräche mit Forschenden und Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen eröffneten neue Perspektiven und wertvolle Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und darüber, dass die Forschung rund um MONOCAB auch international auf Interesse stößt. Ein schöner Erfolg für das gesamte Team!