Der RailCampus OWL war zu Gast im Podcast „Gleiswechsel“ von Stephan Kaiser. In der aktuellen Folge spricht unser Geschäftsführer Thore Arendt über die Entstehung, die Ziele und die strategische Ausrichtung des RailCampus OWL sowie über die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung für die Zukunft des Schienenverkehrs.
Im Gespräch gibt Thore Arendt Einblicke in die Arbeit des Vereins, der Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung miteinander vernetzt, um Fachkräfte zu fördern und Innovationen für die Bahnbranche voranzutreiben. Dabei erläutert er, wie der RailCampus OWL dazu beiträgt, zukunftsweisende Bildungsangebote zu entwickeln und die Transformation des Schienenverkehrs aktiv mitzugestalten.
Der Podcast „Gleiswechsel“ von Stephan Kaiser widmet sich regelmäßig aktuellen Themen rund um die Aus- und Weiterbildung im Bahnsektor und bietet spannende Einblicke in Projekte, Entwicklungen und Persönlichkeiten der Branche. Wir bedanken uns herzlich bei Stephan Kaiser für die Einladung und das interessante Gespräch. Wir freuen uns sehr, dass wir den RailCampus OWL und unsere Arbeit einem interessierten Fachpublikum vorstellen durften.
Die Testtage des Forschungsprojekts enableATO, die in der vergangenen Woche im Testfeld Extertal stattfanden, markierten einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt für den automatisierten Schienenverkehr. Das kreiselstabilisierte Einschienenfahrzeug MONOCAB absolvierte erstmals autonome Fahrten mit Personentransport unter realen Bedingungen. Zudem bewies das Fahrzeug, dass es Hindernisse zuverlässig erkennen, seine Geschwindigkeit eigenständig anpassen und bei Bedarf sicher zum Stillstand kommen konnte. Das geplante Testprogramm wurde vollständig erfolgreich durchgeführt.
Ziel der Testtage war es, den aktuellen Entwicklungsstand der Automatisierungsfunktionen unter realen Bedingungen zu erproben und Projektpartnern, Fachleuten sowie Medienvertreter zu präsentieren. Nach kleineren technischen Anpassungen zu Beginn der Erprobung verliefen die Testfahrten stabil. Auf einer rund 50 Meter langen Teststrecke folgte das MONOCAB selbstständig einer vorgegebenen Route und übertrug parallel komprimierte Kamerabilder per WLAN an ein externes Leit- und Kontrollzentrum. Die eingesetzte Datenverbindung diente dabei als Vorbereitung für die künftig vorgesehene Kommunikation über 5G.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der präzisen Fahrzeuglokalisierung. Hierfür führte das Projektteam Informationen aus Satellitennavigation (GNSS), Trägheitssensorik (IMU) und Radsensoren zusammen und erstellte daraus eine hochgenaue digitale Streckenkarte. Parallel dazu wurde die Umfeldwahrnehmung umfassend getestet. Mithilfe einer Kombination aus Kamera- und LiDAR-Sensorik sowie KI-gestützten Verfahren erkannte das System Personen und weitere Hindernisse auf dem Gleis zuverlässig. Ergänzende Verfahren zur Gleissegmentierung und Tiefenschätzung verbesserten die Erfassung der Umgebung zusätzlich. Auf Basis dieser Informationen passte das MONOCAB seine Geschwindigkeit automatisch an und stoppte bei Bedarf selbstständig vor statischen und dynamischen Hindernissen.
Auch im Fahrzeuginnenraum wurden wichtige Funktionen erfolgreich erprobt. Eine Superweitwinkelkamera erkannte stehende und sitzende Fahrgäste sowie Ein- und Ausstiegsvorgänge. Das MONOCAB hielt selbstständig an definierten Haltepunkten, registrierte den Fahrgastwechsel und setzte seine Fahrt anschließend eigenständig fort.
Darüber hinaus bestätigten die Testreihen, dass sich synthetisch erzeugte Trainingsdaten erfolgreich auf reale Einsatzbedingungen übertragen ließen. Ergänzend erfasste das Projektteam umfangreiche Messdaten zu Fahrwerkschwingungen sowie unterschiedlichen Ein- und Ausstiegssituationen. Diese Erkenntnisse werden in die weitere Entwicklung der Automatisierungsfunktionen einfließen.
Testtage zeigen Potenzial des automatisierten Schienenverkehrs
Neben den technischen Erprobungen boten die Testtage Projektpartnern sowie Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, Medien und regionalen Netzwerken die Gelegenheit, sich vor Ort über den aktuellen Entwicklungsstand des Forschungsprojekts zu informieren. Das große Interesse verdeutlichte die wachsende Aufmerksamkeit für das MONOCAB und das Forschungsvorhaben enableATO. Das Konzept eines automatisierten, bedarfsorientierten Schienenverkehrs auf bestehender Infrastruktur gewinnt national wie international zunehmend an Bedeutung.
Testbetriebsleiter Hanno Meyer zu Theenhausen dankte allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Testtage. Die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Projektpartner trug maßgeblich zum Gelingen der Erprobungen bei.
Mit den erfolgreichen Testtagen wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des automatisierten Schienenverkehrs erreicht. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun unmittelbar in die Weiterentwicklung der Automatisierungsfunktionen des MONOCAB ein und bilden die Grundlage für die nächsten Test- und Demonstrationsphasen.
Der RailCampus OWL e.V. wächst weiter: Mit der MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Detmold gewinnt das Netzwerk ein innovatives Unternehmen, das seit Jahrzehnten für leistungsstarke Antriebstechnik, dezentrale Antriebsautomatisierung und kundenspezifische Lösungen „Made in Germany“ steht.
Das familiengeführte Unternehmen entwickelt und produziert seit 1978 moderne Antriebslösungen für unterschiedlichste industrielle Anwendungen. Dazu zählen unter anderem Lösungen für die Intralogistik, Fördertechnik sowie die Bahntechnologie. Mit hoher Entwicklungs- und Fertigungstiefe, einem eigenen EMV-Labor und umfassender Expertise in der Antriebstechnik steht MSF-Vathauer für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit.
„Mit MSF-Vathauer gewinnt der RailCampus OWL e.V. ein Unternehmen, das wertvolle Kompetenzen im Bereich der Antriebstechnik und Automatisierung in unser Netzwerk einbringt. Diese Expertise ergänzt unsere Aktivitäten hervorragend. Gemeinsam möchten wir Innovationen für die Mobilität der Zukunft vorantreiben und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung weiter stärken“, sagt Prof. Dr. Stefan Witte, Vorstandsvorsitzender des RailCampus OWL e.V.
Auch MSF-Vathauer sieht in der Mitgliedschaft großes Potenzial für die zukünftige Zusammenarbeit.
„Wir freuen uns sehr, Teil des RailCampus OWL e.V. zu sein und unsere langjährige Expertise in der Antriebs- und Automatisierungstechnik in dieses starke Netzwerk einzubringen. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendern schafft die besten Voraussetzungen, um Innovationen praxisnah zu entwickeln und die Mobilität der Zukunft gemeinsam voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass der gegenseitige Austausch und gemeinsame Projekte wertvolle Impulse für die gesamte Bahnbranche liefern werden.“
Der RailCampus OWL e.V. heißt MSF-Vathauer herzlich willkommen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit sowie spannende gemeinsame Projekte.
Seit Juli verstärkt Annabell Lee Brinkmeier das Team des RailCampus OWL e.V. und übernimmt die Koordination des Projekts zdi MINTlab Mobilität & Digitalisierung. Das Projekt ist ein zentraler Baustein der Nachwuchsförderung in der Region und begeistert junge Menschen für Zukunftsthemen rund um Mobilität, Digitalisierung und MINT.
Für Annabell Lee Brinkmeier ist diese Aufgabe weit mehr als ein beruflicher Schritt: Als gebürtige Mühlenkreiserin kehrt sie nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor- und Masterstudium bewusst in ihre Heimat zurück. Ihr Ziel ist es, ihre fachlichen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen einzubringen, um die Region nachhaltig zu stärken und junge Menschen für innovative Berufsfelder zu begeistern.
Bereits während ihres Studiums legte sie den Schwerpunkt auf die Themen Mobilität, Logistik und Projektorganisation. Dieses Wissen vertiefte sie nicht nur theoretisch, sondern sammelte auch als Werkstudentin sowie im anschließenden Berufseinstieg wertvolle Praxiserfahrung.
Auch die Arbeit in einem Netzwerk ist ihr bestens vertraut. Der Austausch mit unterschiedlichen Partnern, das gemeinsame Entwickeln neuer Ideen und das Überwinden von Herausforderungen motivieren sie besonders. Gemeinsam nachhaltige Lösungen zu schaffen und Projekte mit langfristiger Wirkung umzusetzen, sieht sie als wichtigen Bestandteil ihrer neuen Aufgabe beim RailCampus OWL e.V.
„Ich freue mich sehr, Teil des Teams des RailCampus OWL e.V. zu sein und das Projekt zdi MINTlab Mobilität & Digitalisierung gemeinsam mit der Expertise unseres starken Netzwerks erfolgreich weiterzuentwickeln. Besonders motiviert mich die Rückkehr in meine Heimat, den Mühlenkreis Minden-Lübbecke. Es ist schön, meine Erfahrungen und Fähigkeiten dort einzubringen, wo ich selbst aufgewachsen bin, und so einen Beitrag zur Stärkung der Region und ihrer Nachwuchskräfte zu leisten“, freut sich Annabell Lee Brinkmeier.
Am vergangenen Mittwoch durften wir eine Studierendengruppe des Hochschulmanagements Nord der Deutschen Bahn am RailCampus OWL begrüßen. Das Hochschulmanagement Nord der DB InfraGO AG bildet die zentrale Schnittstelle zwischen der Deutschen Bahn, Hochschulen und Studierenden. Ziel ist es, wissenschaftliche Lehre und Bahnpraxis miteinander zu verknüpfen, Nachwuchskräfte für die Schienenbranche zu gewinnen und gemeinsame Forschungsaktivitäten zu fördern.
Unter der Leitung von Gereon Schalk erhielten die Teilnehmenden zunächst einen Einblick in den RailCampus OWL und seine Aktivitäten. Im Anschluss standen Besuche unserer Prüflabore auf dem Programm. Dabei konnten die Studierenden verschiedene Forschungs- und Prüfbereiche kennenlernen – von Radsätzen über Festigkeitsprüfungen bis hin zu modernen Perzeptionssystemen.
Der anschließende gemeinsame Austausch beim Mittagessen bot die Gelegenheit, Fragen zu diskutieren, Perspektiven auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns, wenn die Studierenden viele spannende Eindrücke aus unseren Laboren und von den vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsthemen im Bahnsystem mitnehmen konnten.
Die Förderung von Nachwuchskräften ist ein zentrales Anliegen des RailCampus OWL. Der enge Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Studierenden ist eine wichtige Grundlage, um die Mobilität von morgen gemeinsam zu gestalten.
Vielen Dank an Gereon Schalk und alle Teilnehmenden für den Besuch. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Austausch!
Rund 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Industrie und Infrastruktur folgten der Einladung des RailCampus OWL zur RailConnect 2026. Ziel der Veranstaltung war es, Innovations- und Digitalisierungsbedarfe im Bahnsektor zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Ganz nach dem Leitgedanken der Veranstaltung: Gemeinsam lösen.
Impulse für die Digitalisierung der Schiene
Den Auftakt bildeten vier Impulsvorträge, die den Blick auf die Digitalisierung der Schiene aus unterschiedlichen Perspektiven richteten. Dr.-Ing. Hiie-Mai Unger, CEO der DB Systemtechnik GmbH, stellte die Innovationsstrategie der DB Systemtechnik vor und zeigte auf, welche technologischen Entwicklungen künftig den Bahnbetrieb prägen werden. Pierre Becker und Jens Rohleder von der eurobahn präsentierten den Einsatz von Open-Source-Technologien im KRITIS-Umfeld und warben dafür, gemeinsame Softwarelösungen für die Branche zu entwickeln. Davide Amelia vom Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) machte deutlich, dass Cybersecurity eine der zentralen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung des Schienenverkehrs ist. Henrik Wilkening von der Teutoburger Wald Eisenbahn zeigte schließlich die Herausforderungen und Potenziale bei Infrastruktur, Reaktivierung und der Modernisierung des Bestands auf.
Gemeinsame Herausforderungen, gemeinsame Lösungen
Im anschließenden Panel sowie in den vier Fachworkshops zu den Themen autonomes und automatisches Fahren, Kommunikation und Informationsmanagement, Instandhaltung sowie Komfortsysteme wurde schnell deutlich: Die Herausforderungen unterscheiden sich zwischen großen und kleinen Eisenbahnverkehrsunternehmen oftmals weniger als erwartet. Gemeinsam wurden die unterschiedlichen Perspektiven diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet. Alle Akteure stehen vor der Aufgabe, den bestehenden Fahrzeug- und Infrastrukturbestand zu modernisieren und gleichzeitig die Digitalisierung des Systems Bahn voranzutreiben. Dadurch entstehen Zielkonflikte bei Prioritäten und Investitionen.
Ein wesentliches Ergebnis der Veranstaltung war daher, dass Innovation nicht immer in großen Technologiesprüngen liegen muss. Vielmehr braucht die Branche konkrete, praxistaugliche Lösungen mit kurzfristig sichtbarem Nutzen. Gerade kleinere, schnell umsetzbare Innovationen können einen erheblichen Beitrag zur Digitalisierung leisten.
Daten und Open Source als Schlüssel zum Fortschritt
Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Umgang mit Daten. In den Workshops wurden verschiedene Ansätze diskutiert, wie Daten künftig effizienter zwischen Eisenbahnunternehmen, Infrastrukturbetreibern, Herstellern und Forschungseinrichtungen ausgetauscht und genutzt werden können. Ebenso wurde deutlich, dass gemeinsame Open-Source-Lösungen – wie sie von der eurobahn vorgestellt wurden – ein vielversprechender Ansatz sein können, um Innovationen schneller und wirtschaftlicher in die Branche zu bringen.
Ein weiterer Konsens der Teilnehmenden: Forschungseinrichtungen müssen ihre Kompetenzen künftig noch stärker bündeln. Standorte wie der RailCampus OWL und der Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) in Annaberg-Buchholz verfügen über unterschiedliche fachliche Schwerpunkte, die sich hervorragend ergänzen. Durch eine engere Vernetzung können Synergien geschaffen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden, die den gesamten Bahnsektor voranbringen.
Fazit: Digitalisierung gelingt nur gemeinsam
Die RailConnect 2026 hat damit eindrucksvoll gezeigt, dass die Digitalisierung der Schiene nur gemeinsam gelingen kann. Wissenschaft, Industrie, Eisenbahnverkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber stehen vor gemeinsamen Herausforderungen – und verfügen gemeinsam über das Know-how, diese zu lösen. Genau diesen Austausch weiter zu fördern und daraus konkrete Forschungs- und Innovationsprojekte entstehen zu lassen, bleibt das Ziel des RailCampus OWL.
Am 10. Juni 2026 nahm der RailCampus OWL an der Abschlussveranstaltung des WIR!-Bündnisses Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) in Annaberg-Buchholz teil. Die Veranstaltung bot einen beeindruckenden Einblick in die zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Region. Viele dieser Vorhaben sind in den vergangenen Jahren im Rahmen der WIR!-Förderung entstanden.
Besonders beeindruckend war die Vielfalt der vorgestellten Innovationen für den Schienenverkehr. Das Spektrum der vorgestellten Innovationen reichte von papiergedruckten Lautsprecherbahnen über digitale Kommunikationslösungen bis hin zu Rückfahrkameras für Güterzüge. Dies machte deutlich, welches Innovationspotenzial sich in der Region rund um Annaberg-Buchholz entwickelt hat.
Regionale Innovation mit nationaler Wirkung
Als Standorte des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) setzen sich der Smart Rail Connectivity Campus und der RailCampus OWL für innovative Mobilitätslösungen ein. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Schienenverkehr nachhaltig und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Veranstaltung machte deutlich, welch wichtige Rolle regionale Innovationsökosysteme bei der Entwicklung neuer Technologien und deren Transfer in die Praxis spielen.
Für den RailCampus OWL war der Besuch ein wertvoller Impuls für die zukünftige Zusammenarbeit. Zudem bot er die Möglichkeit, gemeinsame Potenziale in Forschung, Entwicklung und Innovation im Bahnsektor zu identifizieren und weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team des Smart Rail Connectivity Campus. Die professionelle Organisation der Veranstaltung und der konstruktive Dialog haben einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Austausch geleistet.
Der RailCampus OWL ist gemeinsam mit den fünf Standorten des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) auf der Transport Research Arena (TRA) 2026 in Budapest vertreten. Die TRA gilt als eine der wichtigsten europäischen Konferenzen für Transportforschung und bringt Wissenschaft, Industrie, Politik und Mobilitätsakteure aus ganz Europa zusammen.
Am gemeinsamen DZM-Stand präsentieren die Standorte ihre aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten rund um die Mobilität der Zukunft. Der Standort Minden stellt dabei insbesondere das Forschungsprojekt enableATO vor. Im Mittelpunkt stehen innovative Ansätze für den automatisierten Schienenverkehr, digitale Betriebsprozesse sowie intelligente und resiliente Bahnsysteme.
Neben der Präsentation der Projekte bietet die TRA 2026 vor allem eine wichtige Plattform für den internationalen Austausch und die Vernetzung mit Partnern aus Forschung, Industrie und Politik.
Besonders wertvoll ist dabei auch der enge Austausch mit den weiteren DZM-Standorten – darunter der neue Standort München.
Die zahlreichen Gespräche und Kontakte zeigen erneut, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit und starke Netzwerke für die Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen sind.
Wie sieht die Zukunft der Weichenüberwachung aus? Welche Technologien unterstützen bereits heute einen sicheren und leistungsfähigen Bahnbetrieb und welches Potenzial steckt künftig in Predictive Monitoring?
Diesen Fragen widmet sich das 26. Schienengespräch am RailCampus OWL am Freitag, den 29. Mai 2026, von 13:00 bis 14:00 Uhr via Microsoft Teams. Unter dem Titel „Zukunft der Weichenüberwachung – von der Inspektion zum Predictive Monitoring“ diskutieren zwei Experten aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze der digitalen Zustandsüberwachung.
Weichen zählen zu den sensibelsten und zugleich kritischsten Komponenten im Bahnbetrieb. Ihr Zustand beeinflusst maßgeblich Pünktlichkeit, Sicherheit und Kapazität im Netz. Moderne Monitoring-Technologien ermöglichen dabei zunehmend eine Echtzeitbewertung und schaffen die Grundlage für vorausschauende Instandhaltungskonzepte.
Als Referenten begrüßen wir:
Michael Heimann, Systems Architect bei BREUER Nachrichtentechnik GmbH
Dr. Jörn Groos, Gruppenleiter am Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) e. V.
Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in aktuelle Technologien, praxisnahe Erfahrungsberichte und einen gemeinsamen Austausch zur Digitalisierung zentraler Bahninfrastruktur.
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