Besuchende des Arbeitskreises innocam.NRW zu Besuch am RailCampus in Minden

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Autonomer Bahnbetrieb: Zwischen Fachkräftemangel, Regulierung und Realität 

Gestern durfte der RailCampus OWL den Arbeitskreis Schiene (29.04.2026) des Kompetenznetzes automatisierte und vernetzte Mobilität (innocam.NRW) als Gast begrüßen. In den Diskussionen wurde deutlich: Der Fachkräftemangel im Bahnsektor ist real – aber die vermeintlich naheliegende Lösung „autonomes Fahren“ greift vielleicht zu kurz. 

Natürlich liegt es auf der Hand, durch Automatisierung Personalengpässe zu kompensieren. Technologisch denken viele bereits in Richtung GoA 4, also vollautomatisierten Betrieb ohne Personal an Bord. Doch während die Technik in großen Teilen bereit ist, stellen sich in der Praxis vor allem regulatorische und juristische Hürden in den Weg. Die hohen Sicherheitsanforderungen im Bahnsystem sind aus guten Gründen etabliert – sie führen aber auch dazu, dass Innovationszyklen deutlich langsamer verlaufen als in anderen Branchen oder auch in anderen europäischen Ländern, in denen Risikobewertungen teilweise anders strukturiert sind. 

Nachweis von Sicherheit durch reale Erprobung und geeignete Testrahmen

Die zentrale Frage lautet daher: Wie gelingt der Nachweis, dass ein neues autonomes System mindestens genauso sicher ist wie bestehende Prozesse? Die Antwort darauf ist weniger theoretisch als vielmehr empirisch. Es braucht belastbare Daten, reale Erprobung und klar definierte Testumgebungen. Formate wie Erprobungsgenehmigungen oder angepasste Homologationsverfahren – wie sie etwa aus der Automobilindustrie bekannt sind – könnten hier eine wichtige Rolle spielen. Ebenso entscheidend sind klar abgegrenzte Räume, in denen neue Mobilitätslösungen unter realen Bedingungen getestet und validiert werden können. 

Gleichzeitig wurde in der Diskussion auch deutlich: Autonomes Fahren ist kein Selbstläufer und schon gar kein kurzfristiger „Fix“ für den Fachkräftemangel. Im Gegenteil – die Entwicklung, Zulassung und der Betrieb solcher Systeme erfordern hochqualifizierte Expertinnen und Experten. Diese sind rar und entsprechend kostenintensiv. Wer auf Automatisierung setzt, muss daher auch das zugrunde liegende Geschäftsmodell konsequent mitdenken. 

Zwischen Potenzial und Praxis: Voraussetzungen für autonome Schiene

Fazit: Autonomie auf der Schiene bietet enormes Potenzial – aber der Weg dorthin ist komplex. Es braucht Mut zu neuen regulatorischen Ansätzen, Raum für Erprobung und einen realistischen Blick auf wirtschaftliche und personelle Rahmenbedingungen. 

Vielen Dank an das Team von innocam.NRW für die offene, fundierte und anregende Diskussion! 


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Besucher posieren in Minden vor dem ICE

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Fachbesuch am RailCampus OWL: Labore im Fokus

Am 16.04.2026 besuchte eine Gruppe von der DB InfraGo, dem Ingenieurbüro Drees & Sommer sowie Vertreter der Stadt Neustadt am Rübenberge den RailCampus OWL in Minden.

Die Teilnehmenden, die gemeinsam an verschiedenen Infrastrukturprojekten arbeiten, nutzten die Gelegenheit intensiv, um sich vor Ort fachlich auszutauschen und neue, wertvolle Perspektiven für ihre laufenden Vorhaben zu gewinnen. Der Besuch war geprägt von großem Interesse, lebendigen Diskussionen und einer durchweg positiven Resonanz.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Besichtigung ausgewählter Labore der DB Systemtechnik. Dort erhielten die Gäste spannende Einblicke in aktuelle Themen aus Forschung und Entwicklung sowie in konkrete Anwendungen aus dem Bahnbereich. Die vorgestellten Ansätze boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für die eigene Projektarbeit und stießen auf großes Interesse.

Darüber hinaus bot der Besuch viel Raum für Gespräche, Rückfragen und den direkten Austausch zwischen den beteiligten Partnern in einem praxisnahen Umfeld. Insgesamt kam der Fachbesuch bei allen Beteiligten sehr gut an und wurde als bereichernd wahrgenommen.


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Fortschritte bei AuToRail OWL und Start des Projekts KAMOS

In Ostwestfalen-Lippe nehmen mehrere Forschungsprojekte zur automatisierten und vernetzten Mobilität Fahrt auf. Mit AuToRail OWL hat eines der zentralen Vorhaben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am ehemaligen Bahnhof Kaunitz in Verl ist ein Testfeld für ein automatisiertes Fahrzeug entstanden, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fahren kann.

Am vergangenen Freitag wurde im Rahmen einer Informationsveranstaltung über den aktuellen Projektstand, die Fertigstellung des Testfeldes sowie die anstehenden Test- und Erprobungsphasen informiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik erhielten dabei Einblicke in das Konzept und die nächsten Schritte des Projekts.

Im Projekt wird ein hybrides Zweiwegefahrzeug entwickelt, das automatisiert zwischen Straße und Schiene wechseln kann. Ziel ist es, die Vorteile beider Verkehrsträger zu kombinieren: längere Strecken effizient auf der Schiene zurücklegen und gleichzeitig flexible Anschlüsse auf der Straße ermöglichen. Das Testfeld in Verl dient dazu, zentrale technische Funktionen – etwa das automatisierte Ein- und Ausgleisen während der Fahrt – unter realen Bedingungen zu erproben.

Der RailCampus OWL begleitet das Projekt im Rahmen seiner Funktion als Standort des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM). Dabei bringt der RailCampus insbesondere sein Netzwerk aus Expert:innen aus Industrie, Forschung und Bahnbetrieb ein und sorgt dafür, dass auch die Perspektive der Vollbahnen in die Entwicklung neuer Mobilitätslösungen einfließt.

KAMOS entwickelt kooperative Mobilitätslösungen für Straße und Schiene


Parallel dazu ist mit KAMOS – Kooperative automatisierte und vernetzte Mobilitätssysteme auf Straße und Schiene ein weiteres Forschungsprojekt gestartet. Ziel des Vorhabens ist es, automatisierte Fahrzeuge verschiedener Verkehrsträger stärker miteinander zu vernetzen und neue Formen kooperativer Mobilitätssysteme zu entwickeln.

Der RailCampus OWL ist in KAMOS als assoziierter Partner beteiligt und unterstützt das Projekt. Durch die Einbindung seines Netzwerks aus Expertinnen und Experten im Bahnsektor. Dadurch kann insbesondere die Perspektive der Vollbahnen frühzeitig in die Projektarbeit eingebracht werden.

Praxisnahe Tests: Ergebnisse aus enableATO fließen in das MonoCab-System ein

Eine Verbindung besteht zudem zum DZM-Projekt enableATO. Die dort entwickelten Lösungen zur Automatisierung des Schienenverkehrs werden im MonoCab-System praktisch erprobt und getestet. Dadurch entstehen Synergien zwischen verschiedenen Forschungsinitiativen, die sich mit neuen Formen automatisierter und vernetzter Mobilität beschäftigen.

Gemeinsam leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen an der Schnittstelle von Straße und Schiene.

Zweiwege-Fahrzeug des KAMOS Projektes
Prof. Dr. Ulrich Büker erläutert Inhalte

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Hot Topic Seminar des Projekts enableATO am DZM-Standort Minden

Hot Topic Seminar des Projekts enableATO am DZM-Standort Minden Schienengüterverkehr und vernetzte Mobilität im Fokus

Am 25. und 26. Februar 2026 fand am RailCampus OWL in Minden ein zweitägiges Hot Topic Seminar im Rahmen des Forschungsprojekts enableATO statt. Die Veranstaltung ist Teil der Aktivitäten des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM), dessen Projektstandort für automatisierte und digital vernetzte Schienenmobilität in Minden angesiedelt ist. Rund 100 Fachgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Logistik und Politik diskutierten aktuelle Entwicklungen im Schienengüterverkehr sowie Perspektiven einer stärker vernetzten Mobilität.

Veranstaltung über zwei Tage mit viel Raum zum diskutieren

Im Zentrum der Diskussionen, Vorträge und Besichtigungen stand die Zukunft des Schienengüterverkehrs. Expertinnen und Experten aus Infrastruktur, Logistik und Hafenwirtschaft diskutierten technologische Innovationen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und neue Kooperationsmodelle für eine leistungsfähige Güterbahn. Deutlich wurde dabei, dass Innovation im Bahnsektor nur dann erfolgreich ist, wenn technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit gemeinsam gedacht werden.

Der zweite Veranstaltungstag widmete sich der Rolle der Schiene im zukünftigen Mobilitätssystem. Im Fokus der Fachvorträge und Diskussionen standen multimodale Mobilitätsketten, digitale Schnittstellen sowie intelligente Vernetzung zwischen Verkehrsträgern. Diskutiert wurde unter anderem, wie digitale Technologien, Datenintegration und automatisierte Systeme dazu beitragen können, die Leistungsfähigkeit der Schiene im Gesamtsystem Verkehr weiter zu stärken.

Wichtes Format, welches einen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen diente

Das zweitägige Seminar verdeutlichte den Anspruch des Formats: zentrale Zukunftsthemen der Bahnbranche aufgreifen, fachlich vertiefen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Praxis stärken. Gerade im Kontext der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung der Mobilität leisten solche Formate einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung neuer Lösungen für das System Schiene.

Hintergrund
Das Forschungsprojekt enableATO ist Teil des bundesweiten Förderprogramms Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM). Am Projektstandort Minden – angesiedelt am RailCampus OWL – werden Technologien für automatisierten Bahnverkehr und vernetzte Mobilitätslösungen erforscht und erprobt. Ziel ist es, neue Konzepte für eine nachhaltige, digitale und multimodale Mobilität insbesondere auch im ländlichen Raum zu entwickeln.

Weitere Informationen:
https://railcampus-owl.de/dzm/dzm-projekt/
https://railcampus-owl.de/dzm/


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Teilnehmende des Future Rail Forums 2026

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Future Rail Forum 2026 – Die Schiene im Netzwerk der Zukunft

Der RailCampus OWL lud am 26.02.2026 zum ersten Future Rail Forum 2026 und rund 100 Fachgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis folgten der Einladung nach Minden. Als Veranstalter brachte der RailCampus OWL zentrale Akteurinnen und Akteure der Bahn- und Mobilitätsbranche zusammen und setzte damit ein starkes Zeichen für den fachlichen Austausch zur vernetzten Mobilität der Zukunft. Zu Gast war die Veranstaltung bei der HARTING Deutschland GmbH & Co. KG. Durch das Programm führte Georg Kern, Chefredakteur des Fachmagazins Bahnmanager, der die einzelnen Programmpunkte einordnete und den fachlichen Austausch zwischen den Vorträgen moderierend begleitete.

Seitens des Gastgebers begrüßten Dr. Matthias Gellert und Gisela Eickhoff die Teilnehmenden und unterstrichen die Bedeutung technologischer Innovationen und starker Partnerschaften für die Weiterentwicklung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen.

Unter dem Leitthema „Schiene im Netzwerk der Zukunft“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie multimodale Lösungsansätze sowie intelligente technische und informatorische Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern gestaltet werden müssen, damit die Schiene eine zentrale Rolle in der gesamten Transportkette einnehmen kann. In insgesamt elf Fachvorträgen wurden innovative Ansätze sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr vorgestellt.

Technologische Innovationen für die Bahn der Zukunft

Die fachliche Eröffnung übernahm Dr.-Ing. Hiie-Mai Unger, Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Systemtechnik GmbH. Sie hob hervor, wie wichtig innovative technische Lösungen wie Autonomous Train Operation (ATO) und datenbasierte Instandhaltung für ein reibungsloses Ineinandergreifen der einzelnen Glieder der Transportkette sind.

Einen wissenschaftlichen Überblick gab Prof. Dr.-Ing. Rolf Naumann von der Hochschule Bielefeld (HSBI). Er verdeutlichte die grundlegende Bedeutung von Mobilität für Wirtschaft und Gesellschaft und betonte die Notwendigkeit digitaler Lösungen für zukünftige Mobilitätsanforderungen, zum Beispiel zur Sicherung von Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum.

Im weiteren Verlauf des Vormittags widmete sich Olaf Stepputat von der SonoBeacon GmbH der digitalen Koordination von Fahrgästen und zeigte auf, wie Informationsflüsse nutzerorientiert gestaltet werden können. Dr. Heike Twele von der Hacon Ingenieurgesellschaft mbH präsentierte eine smarte Mobilitätskette für den Personenverkehr und erläuterte, wie digitale Plattformlösungen unterschiedliche Verkehrsträger intelligent verknüpfen. Dipl.-Ing. Thomas Rief von der Wölfel Engineering GmbH & Co. KG stellte integrierte Condition Monitoring-Lösungen zur kontinuierlichen Überwachung der Infrastruktur vor und verdeutlichte deren Beitrag zu höherer Verfügbarkeit und Sicherheit.

Zukunftslösungen für den Personen- und Güterverkehr

In der gemeinsamen Nachmittagssession standen praxisnahe Lösungsbeispiele sowohl des Personen- als auch des Güterverkehrs auf der Schiene im Fokus. Philipp Widmann vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) präsentierte Ansätze zur verbesserten Anbindung ländlicher Räume an die Schiene. Das europäische Projekt ULTIMO wurde von Andreas Fehr und Vanessa Schmidt der DB Regio AG vorgestellt und zeigte innovative autonome Zubringerlösungen. Prof. Thomas Schlipköther von der RELA AG demonstrierte digitale Lösungen an intermodalen Terminals und beleuchtete die Gestaltung effizienter Schnittstellen. Achim Klukas vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML schließlich analysierte die Potenziale und Grenzen künstlicher Intelligenz im Gütertransport anhand des Projekts „Optimal Loads“.

Den inhaltlichen Abschluss gestaltete Achim Oberwöhrmeier von der KVG Lippe, der die Diskussion zusammenfasste und betonte, dass insbesondere autonomes Fahren in Kombination mit multimodalen Mobilitätsketten für ländliche Räume eine zentrale Lösung darstellen könne, sofern die Wirtschaftlichkeit der Konzepte langfristig gewährleistet sei.

Zusammenarbeit als Schlüssel für die Mobilität von morgen

Das Future Rail Forum 2026 machte deutlich, dass die Schiene ihre zentrale Rolle im Netzwerk der Zukunft nur dann voll entfalten kann, wenn technologische Innovation, digitale Transparenz und intermodale Zusammenarbeit konsequent zusammengedacht werden. Als Veranstalter schuf der RailCampus OWL e.V. erneut eine Plattform für Austausch, Impulse und neue Kooperationen zwischen Forschung, Wirtschaft und Praxis.


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SpringEvent 2026 des RailCampus OWL: Starke Impulse für die Zukunft des Schienengüterverkehrs

Am 25. Februar veranstaltete der RailCampus OWL e.V. sein diesjähriges SpringEvent bei der Mindener Kreisbahnen GmbH. Rund 100 Mitglieder und interessierte Gäste folgten der Einladung in die Werkshalle der MKB und nutzten das besondere Industrieambiente für intensiven fachlichen Austausch.

Mit dem SpringEvent hat der RailCampus OWL e.V, ein wichtiges Format etabliert, das zentrale Impulsgeber aus Wirtschaft, Logistik, Infrastruktur und Politik zusammenbringt. Ziel ist es, relevante Zukunftsthemen sichtbar zu machen, den Austausch zwischen den Akteuren zu fördern und konkrete Ansätze für Innovation und Zusammenarbeit in der Branche zu entwickeln.

Die Veranstaltung wurde durch den Vorsitzenden des RailCampus OWL e.V., Prof. Dr. Stefan Witte, eröffnet. Anschließend begrüßte Jörg-Michael Schrader, Kämmerer und Dezernent des Mühlenkreis Minden-Lübbecke, die Gäste und stellte die Bedeutung des Themas für die Region heraus.

Den ersten fachlichen Impuls lieferte Dr. Dominik Breitkreutz, Geschäftsführer der Mindener Kreisbahnen GmbH. Er betonte, dass Technologie und Innovation zentrale Bausteine für die Zukunft des Schienengüterverkehrs seien. Gleichzeitig müsse Innovation aber immer auch wirtschaftlich tragfähig sein, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die eine wichtige Rolle in der Branche spielen.

Irmtraut Tonndorf, Senior Advisor der HUPAC Group aus der Schweiz brachte anschließend die internationale Perspektive ein. Sie hob hervor, dass der massive Sanierungsrückstau im deutschen Schienennetz eine große Herausforderung für den Güterverkehr darstellt, da Umleitungen häufig nur schwer zu planen und umzusetzen seien. Ihr wichtigstes Plädoyer lautete, Innovation stärker am Menschen und an effizienten Prozessen auszurichten, statt ausschließlich auf technologische Lösungen zu setzen.

Sebastian Jezek, Projektkoordinator der Mindener Hafen GmbH ergänzte die Diskussion mit dem Blick auf die Schnittstelle zwischen Schiene und Wasserstraße. Er unterstrich den branchenweiten Konsens der Vorträge: Kooperation und gemeinschaftliche Projekte seien ein zentraler Schlüssel, um Innovationen wirtschaftlich sinnvoll in Unternehmen zu implementieren.

Abgerundet wurde das SpringEvent durch Führungen über das Gelände der Mindener Kreisbahnen GmbH sowie einen entspannten Ausklang mit viel Raum für Networking und vertiefende Gespräche.

Das SpringEvent des RailCampus OWL e.V. hat erneut gezeigt, wie wichtig Formate sind, die Austausch und Wissenstransfer aktiv fördern. Als Plattform bringt der RailCampus OWL e.V. wichtige Akteure der Branche zusammen und schafft damit die Grundlage, um die Zukunft des Schienengüterverkehrs gemeinsam zu gestalten.


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RailCampus OWL e.V. baut Netzwerk weiter aus: Bahntek GmbH wird neues Mitglied

Der RailCampus OWL e.V. setzt seinen erfolgreichen Wachstumskurs auch im Jahr 2026 fort. Ab heute ist die Bahntek GmbH neues Mitglied des Netzwerks. Damit entwickelt sich die starke Gemeinschaft engagierter Partner kontinuierlich weiter und unterstreicht die Bedeutung des RailCampus OWL als Plattform für Austausch, Innovation und Fachkräfteentwicklung in der Bahnbranche.

Die Bahntek GmbH ist ein mobiler Fachbetrieb im Schienenfahrzeugbau und deckt ein breites Spektrum an Montage- und Ingenieursdienstleistungen rund um das Schienenfahrzeug ab. Das Unternehmen unterstützt Hersteller und Betreiber unter anderem bei Fertigung, Inbetriebnahme, Wartung, Modernisierung sowie komplexen Reparatur- und Montagearbeiten.

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf Qualifizierung und Wissenstransfer: Mit dem eigenen „Bahntek Campus“ investiert das Unternehmen gezielt in praxisnahe Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeitenden, um Sicherheit, Qualität und Effizienz in der Instandhaltung kontinuierlich zu stärken.

Der RailCampus OWL e.V. verfolgt sein für 2026 gestecktes Ziel konsequent weiter: das Netzwerk kontinuierlich auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Institutionen und Fachkräften in der Bahnbranche zu stärken. Wir freuen uns sehr über den Zuwachs durch die Bahntek GmbH und auf die zukünftige Zusammenarbeit.


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Startbild #InsightsBahntechnik

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Neues Videoformat: #InsightsBahntechnik startet am Freitag um 13 Uhr

Mit dem neuen Videoformat #InsightsBahntechnik schafft der RailCampus OWL eine kompakte Plattform für Einblicke in zentrale Zukunftsthemen der Bahnbranche. In der ersten Ausgabe steht das European Train Control System (ETCS) im Mittelpunkt – ein Schlüsselprojekt für die Digitalisierung, Interoperabilität und Sicherheit des europäischen Schienenverkehrs.

Das erste Video geht am kommenden Freitag um 13 Uhr live. Im Interview erläutert Hans Peter Lang, Beauftragter Integration Digitale Schiene bei der Deutsche Bahn AG, die technischen Grundlagen von ETCS, die Unterschiede zwischen Level 2 und Level 3 sowie die konkreten Vorteile für Kapazität, Effizienz und einen stärker digitalisierten Bahnbetrieb. Darüber hinaus gibt er einen Überblick über den aktuellen Stand der Einführung in Europa und Deutschland, benennt bestehende Herausforderungen und ordnet die nächsten Schritte im Rahmen der Digitalen Schiene Deutschland ein.

Das Video richtet sich an Fachleute aus der Bahnbranche, politische Entscheidungsträgerinnen und -träger, Studierende sowie alle Interessierten, die sich mit der Modernisierung und Zukunftsfähigkeit des europäischen Schienenverkehrs beschäftigen. Mit #InsightsBahntechnik setzt der RailCampus OWL seine Aktivitäten fort, Wissen zu bündeln, Innovation sichtbar zu machen und den Dialog innerhalb des Bahnsektors zu stärken.

Hier geht es zu YouTube: #InsightsBahntechnik: Video-Premiere am 20.02.2026


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Neuer Oberbürgermeister von Minden Peter Kock posiert mit Vorstand des RailCampus OWL

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Bürgermeister Peter Kock besucht den RailCampus OWL

Am 04. Februar 2026 hat der neu gewählte Bürgermeister der Stadt Minden, Peter Kock, dem RailCampus OWL erstmals in seiner neuen Funktion einen Besuch abgestattet. Er besichtigte das Gelände und informierte sich über aktuelle Entwicklungen sowie Perspektiven des Standorts.

Im Mittelpunkt des Treffens stand der persönliche Austausch über die Bedeutung des RailCampus OWL für Minden und die Region. Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, dass der RailCampus OWL ein wichtiger Standortfaktor für Minden ist – als Ort für Innovation, Bildung und Zusammenarbeit im Bahnsystem. Auch die enge historische Verbindung Mindens zur Deutschen Bahn und deren Relevanz für die zukünftige Entwicklung wurden thematisiert.

Der RailCampus OWL e.V. hat sich sehr über den Besuch und das konstruktive Gespräch gefreut. Der offene Austausch setzt ein wichtiges Zeichen für die weitere Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen Stadt, Partnern und dem RailCampus OWL.

Foto (v.l.n.r.): Christian Homeier, Gisela Eickhoff, Bürgermeister Peter Kock, Dr. Lars Müller, Prof. Dr. Stefan Witte und Dr. Jasper Wellbrock


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