Das Projekt MONOCAB

Das MONOCAB bietet eine innovative und kostengünstige Möglichkeit, stillgelegte Bahnstrecken wieder zu beleben und gleichzeitig Mobilitätslücken im ländlichen Raum zu schließen.

Realisierung des Projektes

MONOCABs sind kompakte, kreiselstabilisierte und autonom fahrende Einschienenfahrzeuge, die bidirektional auf einem Gleis verkehren können. Sie unterstützen die autonome und vernetzte Mobilität im öffentlichen Verkehr in polyzentrischen und ländlichen Räumen, indem sie stillgelegte Bahnstrecken kostengünstig reaktivieren und somit einen flexiblen, innovativen Verkehrsträger bereitstellen. Die Fahrzeuge können bis zu sechs Personen barrierefrei transportieren, fahren batterieelektrisch mit bis zu 60 km/h und stellen nur geringe Anforderungen an die Infrastruktur.

Neben einer kostengünstigen Reaktivierung alter Bahnstrecken ermöglicht das MONOCAB-System innovative und kostengünstige Quartiers-, Campus- oder Stadtbahnen und ist darüber hinaus auch für den Warentransport denkbar. Zusammen mit einem On-Demand Betriebskonzept stellt das MONOCAB einen bedarfsorientierten, nutzerfreundlichen Verkehrsträger dar, der auch bei geringem Passagieraufkommen effizient betrieben werden kann. Damit unterstützt das MONOCAB den Wandel der Mobilität, insbesondere im ländlichen Raum, hin zu einem nachhaltigen Gesamtsystem.

Die Idee zum MONOCAB stammt aus dem Ehrenamt und wurde 2018 mit dem Deutschen Mobilitätspreis Open Innovation ausgezeichnet. Nun wird die Idee unter Leitung der TH OWL gemeinsam mit den Partnern der Hochschule Bielefeld und dem Fraunhofer IOSB-INA zu einer Innovation nicht nur für den ländlichen Raum, sondern auch als Angebot eines „Individuellen Personennahverkehrs (IPNV)“ weiterentwickelt.

Das Projekt MONOCAB ready wird gefördert von: