Innovationslabor für automatisiertes Fahren im Schienenverkehr

Hintergrund & Motivation

Der Schienenverkehr ist zentral für ein nachhaltiges, effizientes und zukunftsfähiges Verkehrssystem in Europa. Um steigende Anforderungen an Kapazität, Qualität und Klimaschutz zu erfüllen, gewinnt die Automatisierung zunehmend an Bedeutung.

Automatisiertes und autonomes Fahren (ATO) ist dabei ein wesentlicher Hebel für:

  • höhere Effizienz im Betrieb
  • bessere Auslastung der Infrastruktur
  • mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit

Für die Entwicklung und Implementierung dieser Technologien wird eine spezialisierte Testumgebung benötigt. Insbesondere für Perzeptionssysteme, also Sensorik und Umfeldwahrnehmung, fehlen bislang geeignete, realitätsnahe und gleichzeitig kontrollierbare Testbedingungen.

Umsetzung

Die Umsetzung des Innovationslabors erfolgt in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen. Zunächst werden in der Initialphase die grundlegenden Rahmenbedingungen definiert. Darauf aufbauend werden in der Planungsphase alle notwendigen Genehmigungs- und Bauunterlagen erstellt sowie die Forschungs- und Testinfrastruktur konzipiert und als Grundlage für die Beschaffung vorbereitet. Anschließend folgen die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen sowie die Beschaffung der erforderlichen Testsysteme. In derBauphase werden die baulichen Maßnahmen umgesetzt und überwacht, während parallel die Testsysteme entwickelt, aufgebaut und in die Infrastruktur integriert werden. Mit der abschließenden Ab- und Inbetriebnahme des Innovationslabors wird das Projekt abgeschlossen.

Projektlaufzeit

 01. Oktober 2025 bis 31. Dezember 2027

Projektpartner

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