Studierendenwerbung auf Hochtouren

Der RailCampus OWL präsentierte sich auf verschiedenen Studierendenveranstaltungen in der Region. Das Interesse am RailCampus im Allgemeinen und am Studiengang Digitale Bahnsysteme im Besonderen war sehr groß. Ein Rundgang:

Campus Festival

“Spielen statt Studieren“ hieß es am Freitag, den 7. Juni auf dem Campus Festival in Minden. Bei guter Musik wurde getanzt und Darts gespielt. Außerdem informierten sich die Besucher beim RailCampus-Stand über den Studiengang Digitale Bahnsysteme.

AzubiVibes

2.500 Besucher waren am ersten Tag der Azubi Vibes am 23. Mai nach Minden gekommen. Viele besuchten auch die Pagode des RailCampus OWL. Sie informierten sich über den Studiengang Digitale Bahnsysteme und nahmen an unserem Dartspiel teil. Ähnlich ging es an den beiden anderen Tagen weiter. Die diesjährigen Azubi Vibes in Minden war ein Volltreffer!

Tag der offenen Tür der HSBI

Großes Interesse am Stand des RailCampus OWL beim Tag der offenen Tür der HSBI in Bielefeld am 4. Mai! Die Campusmanager informierten die Besucher ausführlich über den Studiengang Digitale Bahnsysteme und das Forschungsprojekt MonoCab.

Projektstand und persönliches Kennenlernen am RailCampus OWL

Die Teilnehmer des Projektes DZM enable/ATO trafen sich zum Austausch über den Projektstand und zum persönlichen Kennenlernen. Das Verkehrsministerium und der Projektträger TÜV-Rheinland zeigten sich zufrieden mit der Projektorganisation und -struktur und waren beeindruckt von der Vielfalt und der guten Zusammenarbeit im Netzwerk des RailCampus OWL.

12,5 Millionen Euro für die Zukunft der Mobilität:

Verbundprojekt in OWL setzt auf automatisierten Schienenverkehr in ländlichen Räumen

Mit Schienenmobilität Beiträge zur einer hochautomatisierten, digitalisierten und nachhaltigen Mobilität zu liefern und Schnittstellen zu anderen Verkehrsmitteln neu zu denken – das ist das Ziel des jetzt bewilligten Projektes „Automatisierter Bahnverkehr als Basis für eine nachhaltige, vernetzte Mobilität in ländlichen Räumen (enableATO)“. Das Projekt wird am RailCampus OWL in Minden angesiedelt. Minden ist damit einer von vier Standorten innerhalb des DZM (Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft).

Ein starkes Projektkonsortium aus Hochschulen, Fraunhofer-Einrichtungen der Region und Unternehmen wird in den kommenden drei Jahren Technologien für automatisierte, schienenbasierte Mobilitätskonzepte voranbringen und Schnittstellen schienengebundener Mobilität zu anderen Verkehrsträgern in ländlichen Räumen erforschen und aufzeigen. Fahrerlose Transportsysteme auf der Schiene wie das MONOCAB oder das Zweiwegefahrzeug werden in Minden und im Extertal automatisierten Verkehr auf der Schiene demonstrieren. Ziel ist es, sie danach zeitnah in einem Testregelbetrieb einzusetzen.

„Dies markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger, vernetzter und automatisierter Mobilität für die Zukunft und für ländliche Räume, wie in OWL“, so Professor Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL und Projektkoordinator bei der heutigen Projekteröffnung. Die Förderung von 12,5 Millionen Euro erfolgt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).

Das Ziel des Projekts „enableATO“ (übersetzt: Automatisierten Bahnbetrieb ermöglichen) ist die Ermöglichung moderner Ideen für automatisierte Schienenmobilität und deren Untersuchung in neuen schienenbasierten Ansätzen in ländlichen Räumen. Im Fokus stehen dabei Technologien im Zusammenhang mit automatisiertem Fahren wie Wahrnehmung durch Sensoren, Zulassungsfragen, intelligente Wartung und die Demonstration der Technologien z.B. im MONOCAB. Parallel dazu werden erste Fragen zur Akzeptanz von Nutzerinnen und Nutzer erforscht und adressiert sowie der Wissenschaftsdialog gestärkt.

Die Herausforderung der Verkehrssystemtransformation besteht darin, Nachhaltigkeit und Effizienz miteinander zu vereinen. In diesem Kontext spielen Automatisierung, autonomes Fahren, intelligente Verkehrsführung, digitale Konnektivität und vernetzte Mobilität eine zentrale Rolle. Der RailCampus OWL als Innovationsort für dieses Projekt gibt den neuen Impulsen Raum und leistet dabei einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung und Entwicklung neuer automatisierter Mobilitätsansätze für eine zukunftsfähige Bahnmobilität als gesellschaftlich relevante Größe.

Untersuchung schienengebundener Mobilität am RailCampus OWL

Der RailCampus OWL bündelt und erweitert Kompetenzen und wird in diesem Projekt Neues schaffen und nutzbar machen. Dort werden verschiedene neue Mobilitätsansätze erforscht und demonstriert, beispielsweise zum automatisierten Verkehr mit dem von der TH OWL entwickelten MONOCAB und einem Zweiwegefahrzeug, das an der Hochschule Bielefeld zunächst für Logistikanwendungen konzipiert wurde und das sowohl auf Schienen als auch auf der Straße fahren kann. Diese Ansätze zielen darauf, nicht genutzte Bahninfrastrukturen zu reaktivieren und nachhaltig für eine individuellere Mobilität auf der Schiene zu nutzen, erfordern aber Automatisierung.

Starke Partnerschaft für nachhaltige Mobilität

Das Projektkonsortium setzt sich aus renommierten Partnern zusammen. Beteiligt sind die
Universität Bielefeld, die Universität Paderborn, die Hochschule Bielefeld, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die DB Systemtechnik GmbH, Wölfel Engineering GmbH + Co. KG, HARTING Technologiegruppe, Pilz GmbH & Co. KG und die Fraunhofer-Institute IEM (Paderborn) und IOSB-INA (Lemgo). Assoziierte Partner sind WAGO sowie die DB Cargo AG. Gemeinsam bringen die Partner umfassende Expertise und langjährige Erfahrung ein, um die Vision einer nachhaltigen, vernetzten und automatisierten Mobilität in ländlichen Räumen voranzutreiben. Hierzu wird das Projekt enableATO einen wichtigen Beitrag leisten.

Statements der Projektbeteiligten

Prof. Dr.-Ing. habil. Walter Sextro, Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik (LDM), Universität Paderborn

„In dem Projekt wird eine intelligente Instandhaltung von Schienenfahrzeugen angestrebt. Diese ermöglicht es potenzielle Störungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben, sodass eine höhere Betriebssicherheit, weniger Ausfallzeiten und insgesamt geringere Kosten erzielt werden“.

PD Dr.-Ing. Sven Wachsmuth, Center for Cognitive Interaction Technology (CITEC),
Forschungsinstitut für Kognition und Robotik (CoR-Lab), Universität Bielefeld

„Maschinelles Lernen macht es möglich, den Betrieb kleinerer Schienenfahrzeuge mit Konzepten des autonomen Fahrens neu zu denken. Dafür muss ein Fahrzeug Personen und Hindernissen so früh wie möglich wahrnehmen und darauf intelligent reagieren können. In dem Projekt wollen wir hierzu Forschungstechnologie in die Praxis bringen“.

Prof. Dr. Rolf Naumann, Dekan Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik an der Hochschule Bielefeld und Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Digitale Bahnsysteme am RailCampus OWL

„Die Herausforderung, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept umzusetzen, kann nur im Team gelingen. Das Projektkonsortium aus Hochschulen, Fraunhofer-Instituten und Unternehmen bündelt die dafür notwendigen Kompetenzen. Gemeinsam mit den Partnern entwickelt die HSBI kleine, autonom fahrende Schienenfahrzeuge. Darüber hinaus gilt es, robuste Verfahren und Methoden zu entwickeln, um deren Akzeptanz zu erhöhen“.

Philip Kleen, Functional Safety Engineer (FS Eng), Fraunhofer IOSB-INA, Lemgo

„Wir erforschen, wie neue Technologien funktional sicher eingesetzt werden können. Zum Beispiel, um das automatisierte Fahren und neue Fahrzeugkonzepte zu ermöglichen. Dabei ermitteln wir ein akzeptiertes Sicherheitsniveau und die dazugehörigen Sicherheitskonzepte sowie Testverfahren und Methoden, diese Sicherheit nachzuweisen. Schließlich geht es auch um die Klärung des Rechtsrahmens für den Betrieb“.

Maximilian Bause, Gruppenleiter Trusted Machine Intelligence (TMI), Fraunhofer IEM Paderbor

„Ein automatisierter Bahnverkehr, der auf den ländlichen Raum zugeschnitten ist, bietet langfristige Potenziale, die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Wir am Fraunhofer IEM erforschen und entwickeln im Rahmen des Projektes KI-basierte Steuerungen und Regelungen, die den Anforderungen an Sicherheit und Flexibilität eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes für die Schiene gerecht werden“.

Christian Homeier, Leiter Prüfung und Produktsicherheit Messtechnik, DB Systemtechnik GmbH

„Mit „enableATO“ können wir der Entwicklung des automatisierten Bahnbetriebes einen weiteren Schub geben und insbesondere an der ATO-Grundvoraussetzung forschen: der sicheren und zuverlässigen technischen Wahrnehmung der Umgebung von Schienenfahrzeugen. Letztendlich sorgen wir damit für die Zulassungsvoraussetzung dieser Perzeptionssysteme“.

Dr.-Ing. Daniel Nordsiek, Director Innovation Hub, HARTING Stiftung & Co. KG

„Das Verbundprojekt ist eine Bestätigung für unsere gemeinsame Arbeit am RailCampus OWL. Der Bahnindustrie in der Region wird durch das Deutsche Zentrum für Mobilität der Rücken gestärkt und ein Grundstein für zukunftstragende Projekte für die Schiene gelegt“.

Sebastian Lüke, Head of BU Rail, Pilz GmbH & Co. KG

„Wir werden insbesondere unsere ausgewiesene Expertise bei der Durchführung von Risikoanalysen und der Entwicklung von Sicherheitskonzepten in das Projekt einbringen. Diese Expertise wollen wir gemeinsam mit den Projekt-Partnern für die Digitale Schiene weiterentwickeln“.

Dr.-Ing. Manuel Eckstein, Leiter Simulation & Predictive Maintenance, Wölfel Engineering GmbH + Co. KG

„enableATO ermöglicht es Wölfel Zustands- und Leistungsindikatoren (KPIs) auf Grundlage von Schwingungsmessdaten zu untersuchen. In Zukunft lassen sich durch diese eine kontinuierliche Überwachung und zustandsbasierte Wartung von Schienenfahrzeugen und der Infrastruktur realisieren“.

Info: Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM)

Das Vorhaben ist eingebettet in das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM), welches mit seinen vier Standorten Hamburg, Annaberg-Buchholz, Minden und Karlsruhe ein bundesweites Forschungsnetzwerk aufspannt und Expertise in der Mobilitätsforschung bündelt. Während der Projektlaufzeit und darüber hinaus vernetzen sich die Standorte über eine Reihe von Veranstaltungen. Diese dienen der Kommunikation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Kooperation der Standorte untereinander. Jährlich rollierende Konferenzen, Seminare und Winter Schools bringen die Wissenschaftler der Standorte zusammen. Eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den Projekten auf Arbeits- und Leitungsebene erschließt Synergien und erlaubt, die Projektergebnisse auf Übertragbarkeit zu überprüfen.

Info: RailCampus OWL

Im Umfeld des Bahnhofs in Minden und auf dem Gelände der DB Systemtechnik ist ein
Innovationsökosystem entstanden, in dem Forschung, Lehre, Transfer und Wirtschaft im Themenfeld der intelligenten Bahntechnologie eng zusammenwirken. Gemeinsames Ziel der Partnerschaft im RailCampus OWL e.V. – initiiert durch vier Campus OWL Hochschulen (Universität Bielefeld, Universität Paderborn, Hochschule Bielefeld, TH OWL), DB Systemtechnik, DB Cargo, HARTING, WAGO, Stadt Minden, Kreis Minden-Lübbecke – ist es, einen besonderen Ort zu gestalten, der Impulsen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Raum gibt, für eine zukunftsfähige Bahnmobilität als gesellschaftlich relevante Größe. Über den RailCampus OWL e.V.: Hochschulen, Bahn und Wirtschaft entwickeln im Rahmen dieses Vereins am Standort Minden ein einzigartiges Innovationsnetzwerk für die Bahntechnologie der Zukunft. Mit Forschung, Transfer und Studium wird die Bahn für die Zukunft gestärkt. Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Hochschule Bielefeld, die Universität Paderborn, die Technische Hochschule Ostwestfalen Lippe, die Deutsche Bahn mit der DBSystemtechnik und DBCargo, HARTING, WAGO, die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke. Weitere Mitglieder sind PILZ, Wölfel, UKL und ABB Stotz-
Kontakt, VV OWL, Arbeitsmedizinisches Zentrum Schaumburg. Ziel der Aktivitäten ist es, geeignete Fachkräfte für eine automatisierte und digitalisierte Bahn akademisch auszubilden und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Auch sollen technische Innovationen marktreif entwickelt werden, um ein leistungsfähiges, effizientes, nachhaltiges und in Mobilitätsketten integrierbares Bahnsystem zu entwickeln.

12,5 Millionen Euro für die Zukunft der Mobilität

Verbundprojekt in OWL setzt auf automatisierten Schienenverkehr in ländlichen Räumen

Mit Schienenmobilität Beiträge zur einer hochautomatisierten, digitalisierten und nachhaltigen Mobilität zu liefern und Schnittstellen zu anderen Verkehrsmitteln neu zu denken – das ist das Ziel des jetzt bewilligten Projektes „Automatisierter Bahnverkehr als Basis für eine nachhaltige, vernetzte Mobilität in ländlichen Räumen (enableATO)“. Das Projekt wird am RailCampus OWL in Minden angesiedelt. Minden ist damit einer von vier Standorten innerhalb des DZM (Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft).

Ein starkes Projektkonsortium aus Hochschulen, Fraunhofer-Einrichtungen der Region und Unternehmen wird in den kommenden drei Jahren Technologien für automatisierte, schienenbasierte Mobilitätskonzepte voranbringen und Schnittstellen schienengebundener Mobilität zu anderen Verkehrsträgern in ländlichen Räumen erforschen und aufzeigen. Fahrerlose Transportsysteme auf der Schiene wie das MONOCAB oder das Zweiwegefahrzeug werden in Minden und im Extertal automatisierten Verkehr auf der Schiene demonstrieren. Ziel ist es, sie danach zeitnah in einem Testregelbetrieb einzusetzen.

„Dies markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger, vernetzter und automatisierter Mobilität für die Zukunft und für ländliche Räume, wie in OWL“, so Professor Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL und Projektkoordinator bei der heutigen Projekteröffnung. Die Förderung von 12,5 Millionen Euro erfolgt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).

Das Ziel des Projekts „enableATO“ (übersetzt: Automatisierten Bahnbetrieb ermöglichen) ist die Ermöglichung moderner Ideen für automatisierte Schienenmobilität und deren Untersuchung in neuen schienenbasierten Ansätzen in ländlichen Räumen. Im Fokus stehen dabei Technologien im Zusammenhang mit automatisiertem Fahren wie Wahrnehmung durch Sensoren, Zulassungsfragen, intelligente Wartung und die Demonstration der Technologien z.B. im MONOCAB. Parallel dazu werden erste Fragen zur Akzeptanz von Nutzerinnen und Nutzer erforscht und adressiert sowie der Wissenschaftsdialog gestärkt. Die Herausforderung der Verkehrssystemtransformation besteht darin, Nachhaltigkeit und Effizienz miteinander zu vereinen. In diesem Kontext spielen Automatisierung, autonomes Fahren, intelligente Verkehrsführung, digitale Konnektivität und vernetzte Mobilität eine zentrale Rolle. Der RailCampus OWL als Innovationsort für dieses Projekt gibt den neuen Impulsen Raum und leistet dabei einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung und Entwicklung neuer automatisierter Mobilitätsansätze für eine zukunftsfähige Bahnmobilität als gesellschaftlich relevante Größe.

2,3 Millionen für automatisiertes Transportkonzept auf Schiene und Straße

Im Projekt „AuToRailOWL –Automated Transport of Road andRailGoods OWL“ wird ein Konzept für ein ressourcenschonendes Zweiwegefahrzeug zum Transport von Gütern und perspektivisch auch von Personen auf Schiene und Straße entwickelt. Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling übergab jetzt den Förderbescheid. Neben der Hochschule Bielefeld (HSBI) als Konsortialführerin sind die Universität Bielefeld, die Technische Hochschule OWL, der RailCampus OWL und die Stadt Verl sowie deren Wirtschaftsförderungsgesellschaft an dem Projekt beteiligt.

Die Vision des Projekts „AuToRail OWL“ ist ein automatisiertes Schienenfahrzeug, das auch auf der Straße fahren kann. So könnte es einen Beitrag zur Lösung des „Letze-Meile-Problems“ leisten und die ressourceneffiziente Infrastruktur der Schiene auch für Ziele ohne unmittelbaren Gleisanschluss erschließen: Lange Strecken werden auf der Schiene zurückgelegt, Streckenabschnitte ohne Gleise auf der Straße. Und das, ohne dafür eine besondere Infrastruktur vorhalten zu müssen.

Im Kern geht es darum, den Fahrwegwechsel zwischen Straße und Schiene und umgekehrt so zu automatisieren, dass dieser mit möglichst geringem Zeitverlust erfolgt. Durch den Verzicht auf Infrastrukturmaßnahmen soll eine spätere Einbindung in das bestehende Schienennetz ermöglicht werden.

Somit sollen die Vorteile der Straße, unter anderem die gute Anbindung von Betrieben, mit den Vorteilen der Schiene, wie staufreier und klimaschonender Transport, ohne zeitaufwändiges Umladen von Fracht kombiniert werden. Die Hauptanwendung des Fahrzeugs liegt besonders auf eingleisigen Bahnstrecken in ländlichen Regionen. Das Zweiwegefahrzeug kann hier einen erheblichen Beitrag für die Reaktivierung von nicht genutzten Bahnstrecken leisten. Doch vor der konkreten Anwendung steht zunächst die Entwicklungsarbeit.

Fahrzeug fährt automatisiert auf Schiene und Straße

Der Plan: Als Entwicklungsbasis soll ein kommerzielles Rangierfahrzeug angeschafft und umgebaut werden. Derartige Rangierroboter können ferngesteuert auf Straße und Schiene fahren, um in Bahnhöfen Güterwagen zu bewegen. Auf Basis solch eines Rangierroboters wollen die Projektpartner durch Umbauten und Erweiterungen ein fahrerloses Fahrzeug entwickeln, das automatisiert auf der Straße und der Schiene fahren kann. Kerninnovation ist der automatisierte Wechsel von Straße auf Schiene und umgekehrt. Hier soll unter anderem eine Schienenerkennung mit optischen Systemen zum Einsatz kommen.

Versuchsstrecke am ehemaligen Bahnhof in Kaunitz

Getestet wird das Ganze auf einem Versuchsfeld im Ortsteil Kaunitz der Stadt Verl im Kreis Gütersloh. Auf dem Gelände am ehemaligen Bahnhof Kaunitz wird ein Labor mit einem Bürocontainer und einer Werkstatt aufgebaut. Die Versuche finden auf einem 200 Meter langen Teilstück der Bahnstrecke zwischen Verl und Hövelhof statt. Die Bahnstrecke ist in Besitz der Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH und wird den Beteiligten für die dreijährige Laufzeit des Projekts zur Verfügung gestellt. Daher ist auch die Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein Partner im Projekt.

Während des Testbetriebs werden auf den Fahrzeugen allerdings weder Personen noch Güter transportiert. Es geht in dem Projekt im Wesentlichen um die Entwicklung und Realisierung des automatisierten Ein- und Ausgleisvorgangs, also um die technische Machbarkeit.

Technische Machbarkeit für ressourcenschonendes Fahrzeug erproben

Ziel dieses Initialprojektes ist ein Demonstrationsbetrieb, um die technische Machbarkeit des Konzepts für ein wirtschaftliches, ressourcenschonendes und effizientes Zweiwegefahrzeug aufzuzeigen. Das Fahrzeug wird im Rahmen des RailCampus OWL zukünftig als Versuchsplattform zur Verfügung stehen. 

Statements der Projektbeteiligten:

Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling:

„In Ostwestfalen-Lippe entstehen aus starken Netzwerken zukunftsfähige Lösungen. Die Projektpartner verfolgen mit AuToRail OWL eine Vision für den automatisierten Transport auf Straße und Schiene. Gerade für den ländlichen Raum zeigen solche Modellprojekte zukunftsweisend Alternativen auf.“

Prof. Dr. Anant Patel, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der HSBI:

„Das Projekt AuToRail OWL ist für die HSBI von besonderer Bedeutung, da es sich perfekt in das Forschungsprofil der Hochschule und die Aktivitäten am RailCampus OWL einfügt. Mit einem Projektvolumen von rund 2,3 Millionen Euro und der Kooperation mit der Universität Bielefeld und der TH OWL wird der Zusammenschluss Campus OWL weiter gestärkt und mit dem Ansatz der ressourceneffizienten Infrastruktur ein wesentlicher Beitrag zu unseren Querschnittsthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit geleistet.“

Prof. Dr.-Ing. Rolf Naumann, Projektleiter, Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der HSBI:

„Wir sind in OWL sehr erfolgreich mit neuen Mobilitätsprojekten. AuToRail ist ein weiterer Beitrag dazu.“

Prof. Dr. Reinhold Decker, Rektoratsbeauftragter der Universität Bielefeld für den RailCampus OWL:

„Die Arbeit an AuToRail ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung unserer Universität mit Partnern aus der Region praktisch nutzbar gemacht werden. So unterstützen wir in diesem Verbundprojekt die Entwicklung effizienter Lösungen für eine nachhaltige und klimafreundliche Verkehrswende.“

Prof. Dr. Rainer Rasche, TH OWL:

„AuToRail ist ein weiteres wichtiges Projekt im Bereich der Bahntechnik für unsere Hochschule. Wir betrachten das System Bahn ganzheitlich und wollen mit angepassten Lösungen zu einer höheren Attraktivität und Nutzung der Bahn beitragen.“

Sebastian Brauner, Geschäftsführer der Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

„Für einen starken Wirtschaftsstandort wie die Stadt Verl ist die Entwicklung von Alternativen zum herkömmlichen Güterverkehr auf der Straße natürlich hochinteressant. Die Mobilität muss nachhaltiger werden, auch mit Blick auf den Klimaschutz. Insofern sind wir gerne Teil dieses innovativen Verkehrsprojektes und gespannt auf die Forschungsergebnisse.“

Thorsten Herbst, Erster Beigeordneter der Stadt Verl

„Wir freuen uns sehr, ein so zukunftsträchtiges Forschungsprojekt zum Schienenverkehr der Zukunft in Verl initiieren zu dürfen.“

Jürgen Tuscher, Geschäftsführer RailCampus OWL:

„Das Projekt „AutoRail“ ist aus Sicht des RailCampus OWL ein wichtiger Baustein für vernetzte multimodale Transportketten für Güter und Personen.“

Bild 1

Die Regierungspräsidentin überreichte die Förderbescheide an die vier Kooperationspartner (v.l.): Prof. Dr. Rainer Rasche (TH OWL), Prof. Dr. Rolf Naumann (HSBI, Projektleitung), Regierungspräsidentin Anna Katharin Bölling, Robin Rieksneuwöhner (Bürgermeister der Stadt Verl), Prof. Dr. Ulrich Rückert (Prorektor für Digitalisierung und Dateninfrastruktur an der Universität Bielefeld). © P.Pollmeier / HSBI

Bild 2

Am ehemaligen Bahnhof in Verl-Kaunitz soll der automatisierte Wechsel von Straße auf Schiene und umgekehrt auf einer Versuchsstrecke entwickelt werden. © L.Kanne

Über das Projekt AuToRail OWL:

Das Projekt „AuToRail OWL – Automated Transport of Road and Rail Goods OWL“ wird über eine Laufzeit vom 1.1.2024 bis 31.12.2026 gefördert im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW, REGIONALE Ostwestfalen-Lippe: Vernetzte Mobilität und digitale Anwendungen.

Das Projektvolumen beträgt rund 2,3 Millionen Euro, von denen ca. 1,3 Millionen Euro auf die Hochschule Bielefeld (HSBI) als Konsortialführerin entfallen. Weitere Projektpartner sind die Technische Hochschule OWL, die Universität Bielefeld und die Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.

NRW-Verkehrsminister überreicht am RailCampus OWL Förderbescheide für zwei Mobilitätsprojekte

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hat gestern (10.01.2024) am RailCampus in Minden die Förderbescheide für die Projekte Digitaler Bahnhof Minden (DiBaMi) und Campusbahn Lemgo übergeben. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt DiBaMi mit 1,2 Millionen Euro und die Campusbahn Lemgo mit 780 T€ aus dem EFRE/JTF-Programm Nordrhein-Westfalen 2021-2027. Beide Projekte werden von Mitgliedern des RailCampus OWL e.V. durchgeführt.

Digitaler Bahnhof Minden (DiBaMi)

Das Projekt DiBaMi entwickelt Maßnahmen für einen reibungslosen Verkehrsfluss und einen angenehmen Aufenthalt am Bahnhof. In dem künftigen Schaufensterbahnhof sollen Informations- und Begleitroboter die Fahrgäste unterstützen. Die Forschung ist Teil des Netzwerks RailCampus OWL: Die Universität Bielefeld leitet das Projekt und kooperiert dafür mit der Technischen Hochschule OWL, der Hochschule Bielefeld und der Universität Paderborn. (https://aktuell.uni-bielefeld.de/2024/01/10/12-millionen-euro-fuer-forschungsprojekt-digitaler-bahnhof/)

Campusbahn Lemgo

Das sogenannte MONOCAB, die visionäre Einschienenbahn für den Individuellen Personennahverkehr, erreicht einen neuen Meilenstein: Dank dieser Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen kann mit der Grobplanung, Detailplanung und Umsetzung eines rund 350 Meter langen Testfeldes auf dem Innovation Campus in Lemgo begonnen werden. Es wird eine einschienige Bahn errichtet, damit direkt vor Ort an der Marktreife der MonoCabs gearbeitet wird und auch potenziellen Kunden das MonoCab im Betrieb vorgestellt werden kann. (https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/foerderzusage-sorgt-fuer-gute-laune-780000-euro-fuer-die-campusbahn-lemgo/)

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Die Projekte Digitaler Bahnhof Minden und Campusbahn Lemgo sind zwei sehr gute Beispiele für eine nachhaltige, vernetzte und multimodale Mobilität der Zukunft. Sie zeigen, wie die Chancen der Digitalisierung genutzt werden können und dabei die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen.“
Bei einem Rundgang über das Gelände und dem Besuch der Labore zeigte sich der Minister sichtlich beeindruckt von den Möglichkeiten, die der RailCampus OWL in Minden Studierenden, Wissenschaftlern und Industriepartnern bietet.

Der RailCampus OWL bringt führende Expertinnen und Experten für Bahntechnologie aus Wissenschaft und Industrie zusammen und begleitet die Forschungsprojekte bei der Umsetzung. Beide Förderprojekte sind wichtige Bestandteile für die Akzeptanz eines Mobilitätssystems, in dem der nachhaltige Verkehr auf der Schiene als Rückgrat fungiert.

Über den RailCampus OWL e.V.: Hochschulen, Bahn und Wirtschaft entwickeln im Rahmen dieses Vereins am Standort Minden ein einzigartiges Innovationsnetzwerk für die Bahntechnologie der Zukunft. Mit Forschung, Transfer und Studium wird die Bahn für die Zukunft gestärkt. Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Hochschule Bielefeld, die Universität Paderborn, die Technische Hochschule Ostwestfalen Lippe, die Deutsche Bahn mit der DBSystemtechnik und DBCargo, HARTING, WAGO, die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke. Weitere Mitglieder sind PILZ, Wölfel, UKL und ABB Stotz Kontakt. Ziel der Aktivitäten ist es, geeignete Fachkräfte für eine automatisierte und digitalisierte Bahn akademisch auszubilden und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Auch sollen technische Innovationen marktreif entwickelt werden, um ein leistungsfähiges, effizientes, nachhaltiges und in Mobilitätsketten integrierbares Bahnsystem zu entwickeln.

Symposium zur Mobilität im ländlichen Raum: Wie Mobilitätsgerechtigkeit zwischen Stadt und Land gelingen kann

Die Mobilität von morgen ist ein Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. Gerade im ländlichen Raum besteht dringender Handlungsbedarf. Die Entwicklung intelligenter und vernetzter Verkehrssysteme ist somit ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige und nutzerorientierte Mobilität der Zukunft.

Unter der Schirmherrschaft des Landrates des Kreises Minden-Lübbecke, Ali Dogan, veranstaltete der RailCampus OWL, Minden, am 24. und 25. Oktober 2023 in sein erstes Symposium zur Mobilität im ländlichen Raum. Rund 50 Teilnehmer*innen nahmen teil.

An den beiden Tagen wurde in Minden im interdisziplinären Austausch zum einen über verschiedene Aspekte der Mobilität im ländlichen Raum, über technologische Voraussetzungen für vernetzte, automatisierte, digitale Verkehrssysteme sowie über beispielshafte Lösungsansätze und Projekte diskutiert.

Wir danken allen Referenten herzlich für ihre Beiträge, die das Spannungsfeld der Mobilität im ländlichen Raum aus unterschiedlichen Facetten beleuchtet haben:

  • Professor Dr. Stefan Witte, Vorstandsvorsitzender RailCampus OWL e.V., und Vizepräsident für Forschung und Transfer, Technische Hochschule OWL, Lemgo
  • Professor Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) / Leibniz Universität Hannover
  • Oliver Gubela, Leiter Amt für Strukturentwicklung, Kreis Minden-Lübbecke
  • Hans-Peter Lang, CTO Deutsche Bahn AG, Vorsitzender der GF der DB Systemtechnik, Minden
  • Lars Bursian, Beigeordneter für Städtebau und Feuerschutz, Stadt Minden
  • Sören Ridderbusch, Geschäftsführer biqx GmbH, Braunschweig
  • Timo Siekmann, Fraunhofer IOSB-INA, Lemgo
  • Professor Dr. Walter Sextro, Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik, Universität Paderborn
  • Professor Dr. Franz Kummert, Forschungsinstitut für Kognition und Robotik, Universität Bielefeld
  • Thomas Rief, Wölfel Engineering GmbH + Co. KG, Höchberg
  • Professor Dr. Thomas Schulte, iFE Institut für Energieforschung, Technische Hochschule OWL, Lemgo
  • Professor Dr. Christian Schindler, Lehrstuhl und Institut für Schienenfahrzeuge und Transportsysteme, RWTH Aachen
  • Professor Dr. Rolf Naumann, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Hochschule Bielefeld
  • Professor Dr. Heiner Monheim, Vorsitzender Schienenverkehr Malente-Lütjenburg e.V.
  • Sven Ratjens, Eigentümer der Teststrecke Malente-Lütjenburg und Koordinator des REAKT-F&E Projekts an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Jonathan Behm, Geschäftsführer Neue Mobilität Paderborn e.V., Paderborn 

Dem Bahn Fachverlag danken wir für die Medienkooperation. Wir haben uns gefreut, dass das Thema des Symposiums auf so großes Interesse stieß. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und den Austausch.

Faszination Technik für Kinder und Jugendliche

Faszination Technik für Kinder und JugendlicheGroßeltern und Enkelkinder zu Gast beim RailCampus OWL und der DB-Systemtechnik

In den Herbstferien luden der VDI OWL, zusammen mit dem RailCampus OWL und der DB-Systemtechnik, technik- und geschichtsbegeisterte Großeltern mit ihren Enkelkindern zu einem Erlebnisbesuch auf dem Gelände der DB-Systemtechnik in Minden ein. Der Besuch stand unter dem Motto „Technik erleben, begreifen und zusammen erfahren“.

Das abwechslungsreiche Programm gab für die jeweiligen Altersgruppen eine spannende Einführung in bewährte und zukunftsweisende Bahntechnologie und Anwendungsgebiete. Es umfasste auch die Besichtigung des ICE-V, einen Versuchs-Triebzug der Deutschen Bundesbahn für die Erprobung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs und Vorläufer der heutigen ICEs. Mit der im Rahmen der ICE-Weltrekordfahrt am 1. Mai 1988 erreichten Höchstgeschwindigkeit von 406,9 km/h war er bis zum Dezember 1989 das schnellste Rad/Schiene-Fahrzeug der Welt und hält bis heute den Geschwindigkeitsrekord für Rad/Schiene-Fahrzeuge in Deutschland. Höhepunkt der Veranstaltung war für die schienenbegeisterten Kinder und Jugendliche eine Fahrt auf einer Rangierlok.

2. Studiengang Digitale Bahnsysteme am RailCampus OWL, Minden

Nächster Halt: Job mit Zukunft!

Anfang Oktober 2023, zum Wintersemester 2023/2024, begannen die neuen Studierenden des zweiten Jahrgangs ihren Bachelorstudiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH in Minden.

Der innovative Studiengang Digitale Bahnsysteme verbindet die Themen der Mobilität und Digitalisierung im Kontext von Bahnsystemen und vereint das Know-how der vier größten Hochschulen in OWL: Hochschule Bielefeld, Universität Bielefeld, Universität Paderborn und Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo. Diese Zusammenarbeit ist nur eine der Besonderheiten des Studiums. Die Studierenden werden darüber hinaus auch von Ingenieur*innen der Deutschen Bahn in Projekten unterstützt. Des Weiteren arbeiten sie bei den Studien- und Abschlussarbeiten mit Kooperationsunternehmen des RailCampus OWL zusammen.

Wir freuen uns auf die Studierenden und wünschen allen ein spannendes, interessantes und erfolgreiches erstes Semester.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter https://www.hsbi.de/studiengaenge/digitale-bahnsysteme