Vier erfolgreiche Tage auf der InnoTrans in Berlin

Eine gute Mischung aus informativen Gesprächen, interessierten Besuchern und fachlichem Austausch führte zu beeindruckenden Ideen und spannenden Kontakten, die Lust auf weitere Zusammenarbeit machen. Es waren vier ereignisreiche Tage vom 24. bis 27. September in Berlin und für den RailCampus OWL/HSBI-Gemeinschaftsstand im RecruitingLab hat sich die InnoTrans-Messe mehr als gelohnt. Einer der Höhepunkte war der Vortrag von Prof. Rolf Naumann von der Hochschule Bielefeld, der mit seinen Ausführungen zum RailCampus, zur Forschung im Projekt DZM und zum Studiengang Digitale Bahnsysteme viele Zuhörer auf die Bühne des RecruitingLabs lockte.

Am Freitag war das Schienengespräch, das immer am letzten Freitag im Monat von 13.00 bis 14.00 Uhr stattfindet, live auf der InnoTrans in Berlin am Gemeinschaftsstand der Deutschen Bahn zu erleben. Moderator war Dr. Lars Müller (Leiter Business Line Prüfdienstleistungen, DBSystemtechnik). Mit Dr. Miroslav Obrenovic (Leiter Digitalisierung Instandhaltung, Projekte und Portfoliomanagement Deutsche Bahn AG) und Tadeusz Szczepaniak (Leiter Instandhaltungssysteme und IH-Consulting, DBSystemtechnik GmbH) diskutierte er zum Thema „Instandhaltungsoptimierung – sicher, effizient, digital“. Die Diskussion über den Wandel in der Instandhaltung und die damit verbundenen Herausforderungen war ein gelungener Abschluss der InnoTrans.

DB InfraGo ist neues Mitglied im RailCampus  

Der RailCampus OWL hat Zuwachs bekommen. Mit der DB InfraGo – Abteilung Maschinenpool & Fahrwegmessung als Netzwerkpartner begrüßen wir ein weiteres Tochterunternehmen der Deutsche Bahn als Mitglied im RailCampus. Die DB InfraGo AG Fahrwegmessung hat ihren Sitz auf dem DB-Gelände in Minden und beschäftigt 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die DB InfraGo Fahrwegmessung ist ein wichtiger Bestandteil des DB-Standortes an der Pionierstraße in Minden und möchte dies durch die Mitgliedschaft unterstreichen. Der RailCampus ist eine spannende Organisation, die wir gerne mit unserem Know-how im Bereich Eisenbahninfrastruktur unterstützen“, sagt Stefan Gundlach, Leiter Fahrwegmessung der DB InfraGo AG. „Wir werden uns an den interessanten Projekten im Bereich Lehre, Forschung und Wissenstransfer, die am RailCampus laufen, aktiv beteiligen und den Schwerpunkt Infrastruktur vorantreiben. Natürlich freuen wir uns auch über die Präsentation als attraktive Arbeitgeberin für (neue) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Viel Input beim ersten Treffen des DZM-Netzwerks in Berlin

Vorstellen, austauschen, diskutieren – das erste Vernetzungstreffen der vier DZM-Standorte am 10. September in Berlin lieferte viel Input. Sowohl die Begrüßung durch den Forschungsbeauftragten des Bundesministeriums für Verkehr und Digitalisierung Herrn Ingo-Christian Hartmann als auch die Projektvorstellungen aus Hamburg, Karlsruhe, Annaberg-Buchholz und Minden lieferten gleich zu Beginn geeignete Impulse. Der Vortrag von Prof. Dr. Meike Jip (Energie und Verkehr DLR) sowie die anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Meike Jip, Sören Claus (SRCC), Prof. Stefan Witte (TH OWL), Dr. Miriam Ruf (Fraunhofer Gesellschaft/KAMO) und Dr. Ayse Glass (HCU Hamburg) regten weiter dazu an, über die Intensivierung der Vernetzung und die gemeinsamen Aufgaben bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilität im Rahmen des DZM nachzudenken. Die Teilnehmer, die aus den verschiedenen Teilen der Republik zum ‚Das Spielfeld‘ nach Berlin gekommen waren, nahmen viel für die weitere Arbeit auf Projekt- und Funktionsebene mit. 

RailWeek im September: Ideen für die Bahn der Zukunft gesucht und gefunden

Zum dritten Mal fand vom 2. bis 6. September die RailWeek OWL 2024 auf dem RailCampus OWL in Minden statt. Veranstaltungsort war wie in den beiden Vorjahren überwiegend das Gelände der DBSystemtechnik. Mit einer eindrucksvollen Abschlusspräsentation ist die Railweek im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen erfolgreich zu Ende gegangen.

Mitarbeitende des Instituts für Wissenschaftsdialog der TH OWL (IWD) und das Team des RailCampus OWL begleiteten die Teilnehmer durch die Projektwoche. Fünf Tage lang arbeiteten sie gemeinsam an verschiedenen Themen rund um die Mobilität der Zukunft. Die RailWeek OWL ist ein Workshopformat, das in das Gesamtprojekt vom Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) eingebettet ist, welches mit seinen vier Standorten Hamburg, Annaberg-Buchholz, Minden und Karlsruhe ein bundesweites Forschungsnetzwerk aufspannt und Expertise in der Mobilitätsforschung bündelt.

Unter dem Motto: „Future Mobility – die Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Herausforderungen im Personenverkehr“ haben 15 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Disziplinen gemeinsam innovative Lösungsansätze für die moderne Mobilität der Zukunft erarbeitet. Eine Woche lang haben die Teilnehmenden am Rail Campus OWL in Minden einen Design Sprint zu dem Thema durchlaufen, dessen Fokus darauf lag, innerhalb kürzester Zeit Ideen zu generieren, diese in einem nächsten Schritt zu validieren und am Ende der Woche in einem feierlichen Rahmen zu präsentieren. Die RailWeek OWL ist ein Gemeinschaftsprojekt aller am Rail Campus OWL verorteten Partner und wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge erfolgreich durchgeführt.

Eine Woche voller Kreativität und Innovation

Fünf Tage lang haben die Teilnehmenden in unterschiedlichen Workshops, Brainstorming-Sessions und intensiver Teamarbeit kreative Konzepte entwickelt, die die Mobilität der Zukunft in ein völlig neues Licht rücken. Schon am ersten Tag standen Fragen im Raum wie: Wie lässt sich der ländliche Raum besser an das öffentliche Verkehrsnetz anbinden? oder Wie kann der ÖPNV ökologischer und attraktiver gestaltet werden? Unter der Anleitung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben die Teams in dieser Zeit ihre Ideen erarbeitet – immer vor dem Hintergrund, die Konzepte kundenorientiert zu gestalten. Mit Hilfe verschiedener Design Thinking Tools wie beispielsweise einem Persona-Workshop oder der Entwicklung eines Value Proposition Canvas wurden die Ideen kontinuierlich weiterentwickelt und konkretisiert.

Zakaria Menasra, Teilnehmer der diesjährigen RailWeek OWL fasste seine Erfahrung während der Woche treffend zusammen: „Vor ein paar Tagen hatte ich noch kein Ziel vor Augen und wusste nicht, was mich die Woche erwartet, aber jetzt habe ich eine klare Vision und Struktur in meinem Kopf.“

Abschlusspräsentation unter Tage – Ein Highlight der besonderen Art

Der Höhepunkt der RailWeek OWL war auch in diesem Jahr die feierliche Abschlusspräsentation, die erneut in einer außergewöhnlichen Location stattgefunden hat: unter Tage im Besucherbergwerk und Museum in Kleinenbremen präsentierten die Teams ihre finalen Ideen vor einer hochkarätigen Jury. Richard Markus, Leiter Verkehrstechnik der Firma WAGO Kontakttechnik, Prof. Dr. Franz Kummert von der Universität Bielefeld und Christian Lübeck, Geschäftsführer der Firma UKL iT & Logistik bewerteten die vorgestellten Projekte nach Kriterien wie Innovationspotenzial, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit.

„Die Ergebnisse waren beeindruckend und vielfältig“, war die Jury sich im Nachgang schnell einig und lobte die Innovationskraft und den Mut der Teams, neue Wege in der Mobilitätsplanung zu beschreiten. Richard Markus von WAGO zeigte sich beeindruckt: „Die hier vorgestellten Ideen haben das Potenzial, echte Veränderungen zu bewirken – insbesondere im Bereich der ländlichen Verkehrsanbindung.“ Auch Prof. Dr. Kummert hob hervor, dass die Teilnehmenden „großes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzenden“ bewiesen haben.

Innovative Projekte für die Mobilität von morgen

Die präsentierten Ideen boten neue Perspektiven und Blickwinkel auf die Mobilitätsherausforderungen der Zukunft:

Station Hub: Ein Konzept, das Bahnhöfe in moderne Coworking-Spaces verwandelt, um Wartezeiten während Zugverspätungen oder -ausfällen produktiv zu nutzen oder um das Geschäftsmeeting an einen neuen Ort außerhalb des Unternehmens zu verlagern.

Easy Mo: Ein Mietservice für den ländlichen Raum, der eine durchgängige und komfortable Mobilitätskette schafft, um den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern.

City on Tour: Eine Lösung, die mithilfe retrogefitteter Schiffscontainer mobile Versorgungsangebote für ländliche Gebiete bereitstellt – von Lebensmittelmärkten bis hin zu Friseuren und Treffpunkten.

Mobility Innovation Network: Eine Genossenschaft, die auf der Analyse von Verkehrsdaten basiert, um Heatmaps zu erstellen, die Verkehrsflüsse verbessern und das Angebot des ÖPNV gezielt optimieren.

Ein wertvoller Beitrag für OWL und darüber hinaus


Die RailWeek OWL 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit von verschiedenen Projektpartnern und kreativen Köpfen steckt. Die entwickelten Ideen tragen nicht nur zur regionalen Mobilitätsentwicklung bei, sondern können zukünftig auch wegweisend für die gesamte Branche sein.

Erfolgreicher Abschluss der RailWeek OWL 2024 – Zukunftsweisende Ideen für die Mobilität von Morgen

Die RailWeek OWL 2024 ist mit einer eindrucksvollen Abschlusspräsentation im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen erfolgreich zu Ende gegangen. Unter dem Motto: „Future Mobility – die Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Herausforderungen im Personenverkehr“ haben 15 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Disziplinen gemeinsam innovative Lösungsansätze für die moderne Mobilität der Zukunft erarbeitet. Eine Woche lang haben die Teilnehmenden am Rail Campus OWL in Minden einen Design Sprint zu dem Thema durchlaufen, dessen Fokus darauf lag, innerhalb kürzester Zeit Ideen zu generieren, diese in einem nächsten Schritt zu validieren und am Ende der Woche in einem feierlichen Rahmen zu präsentieren. Die RailWeek OWL ist ein Gemeinschaftsprojekt aller am Rail Campus OWL verorteten Partner und wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge erfolgreich durchgeführt.

Eine Woche voller Kreativität und Innovation
Fünf Tage lang haben die Teilnehmenden in unterschiedlichen Workshops, Brainstorming-Sessions und intensiver Teamarbeit kreative Konzepte entwickelt, die die Mobilität der Zukunft in ein völlig neues Licht rücken. Schon am ersten Tag standen Fragen im Raum wie: Wie lässt sich der ländliche Raum besser an das öffentliche Verkehrsnetz anbinden? oder Wie kann der ÖPNV ökologischer und attraktiver gestaltet werden? Unter der Anleitung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben die Teams in dieser Zeit ihre Ideen erarbeitet – immer vor dem Hintergrund, die Konzepte kundenorientiert zu gestalten. Mit Hilfe verschiedener Design Thinking Tools wie beispielsweise einem Persona-Workshop oder der Entwicklung eines Value Proposition Canvas wurden die Ideen kontinuierlich weiterentwickelt und konkretisiert.

Zakaria Menasra, Teilnehmer der diesjährigen RailWeek OWL fasste seine Erfahrung während der Woche treffend zusammen: „Vor ein paar Tagen hatte ich noch kein Ziel vor Augen und wusste nicht, was mich die Woche erwartet, aber jetzt habe ich eine klare Vision und Struktur in meinem Kopf.“

Abschlusspräsentation unter Tage – Ein Highlight der besonderen Art
Der Höhepunkt der RailWeek OWL war auch in diesem Jahr die feierliche Abschlusspräsentation, die erneut in einer außergewöhnlichen Location stattgefunden hat: unter Tage im Besucherbergwerk und Museum in Kleinenbremen präsentierten die Teams ihre finalen Ideen vor einer hochkarätigen Jury. Richard Markus, Leiter Verkehrstechnik der Firma WAGO Kontakttechnik, Prof. Dr. Franz Kummert von der Universität Bielefeld und Christian Lübeck, Geschäftsführer der Firma UKL iT & Logistik bewerteten die vorgestellten Projekte nach Kriterien wie Innovationspotenzial, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit. „Die Ergebnisse waren beeindruckend und vielfältig“, war die Jury sich im Nachgang schnell einig und lobte die Innovationskraft und den Mut der Teams, neue Wege in der Mobilitätsplanung zu beschreiten. Richard Markus von WAGO zeigte sich beeindruckt: „Die hier vorgestellten Ideen haben das Potenzial, echte Veränderungen zu bewirken – insbesondere im Bereich der ländlichen Verkehrsanbindung.“ Auch Prof. Dr. Kummert hob hervor, dass die Teilnehmenden „großes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzenden“ bewiesen haben.

Innovative Projekte für die Mobilität von morgen
Die präsentierten Ideen boten neue Perspektiven und Blickwinkel auf die Mobilitätsherausforderungen der Zukunft:

  • Station Hub: Ein Konzept, das Bahnhöfe in moderne Coworking-Spaces verwandelt, um Wartezeiten während Zugverspätungen oder -ausfällen produktiv zu nutzen oder um das Geschäftsmeeting an einen neuen Ort außerhalb des Unternehmens zu verlagern.
  • Easy Mo: Ein Mietservice für den ländlichen Raum, der eine durchgängige und komfortable Mobilitätskette schafft, um den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern.
  • City on Tour: Eine Lösung, die mithilfe retrogefitteter Schiffscontainer mobile Versorgungsangebote für ländliche Gebiete bereitstellt – von Lebensmittelmärkten bis hin zu Friseuren und Treffpunkten.
  • Mobility Innovation Network: Eine Genossenschaft, die auf der Analyse von Verkehrsdaten basiert, um Heatmaps zu erstellen, die Verkehrsflüsse verbessern und das Angebot des ÖPNV gezielt optimieren.

Ein wertvoller Beitrag für OWL und darüber hinaus
Die RailWeek OWL 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit von verschiedenen Projektpartnern und kreativen Köpfen steckt. Die entwickelten Ideen tragen nicht nur zur regionalen Mobilitätsentwicklung bei, sondern können zukünftig auch wegweisend für die gesamte Branche sein.

Dieses sowie weitere Formate werden vom Teilprojekt „Wissenschaftsdialog“ im Rahmen des enableATO-Projekts gefördert. Das Ziel des Teilprojektes ist es einen kontinuierlichen Austausch mit der Gesellschaft zu neuen Anforderungen an Mobilität und die Nutzung verschiedener Verkehrsträger durch Workshops, Austauschformate und Präsentationen zu schaffen.

Erstes Gesamtprojekttreffen enableATO/DZM schafft solide Basis für weitere Arbeit

Das Projekt „Automatisierter Schienenverkehr als Basis für eine nachhaltige und vernetzte Mobilität in ländlichen Räumen“, kurz enableATO, macht Fortschritte. Das zeigte sich am 1. und 2. August auf dem RailCampus OWL in Minden. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Teilprojekten trafen sich zum ersten Gesamtprojekttreffen. In 12-minütigen Vorträgen mit anschließender dreiminütiger Diskussion pro Arbeitspaket wurden die Teilprojekte und Arbeitspakete vorgestellt und Ziele, bereits erreichte Ergebnisse und Herausforderungen thematisiert.

Anschließend wurden in Arbeitsgruppen die Projektschnittstellen zwischen den beteiligten Arbeitspaketen erarbeitet. Eine Arbeitsgruppe konzentrierte sich auf die funktionale Struktur der Arbeitspakete, die mithilfe von Algorithmen der künstlichen Intelligenz das autonome Fahren steuern. Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigte sich damit, wie diese Systeme mit der internen Fahrsteuerung des Monocabs kommunizieren können. Eine andere Gruppe untersuchte Möglichkeiten zur Überprüfung der geplanten Systeme in Simulationsumgebungen. Schließlich widmete sich eine letzte Arbeitsgruppe rechtlichen Fragestellungen sowie der Erstellung einer Roadmap für die Systemzulassung.

Fazit der beiden Tage: Forschung im System Bahn macht Spaß und lohnt sich! In den meisten Arbeitsgruppen konnten wir konkrete Ergebnisse erarbeiten, die eine solide Grundlage für die weitere Arbeit bieten. Allerdings reichte die Zeit in der Arbeitsgruppe zur funktionalen Struktur nicht aus, um alle Aspekte abzuschließen. In Zukunft können wir den Zeitbedarf für solch komplexe Themen besser einschätzen. Trotzdem: Weiter so!

Studierende werben Studierende

Wie wirbt man am besten um Studierende? Genau, mit Studierenden. Schauen Sie sich unseren aktuellen Film an. Die Studierenden Melvin Kalsow und Jan-Luca Grillemeier erzählen, warum sie sich für den Studiengang Digitale Bahnsysteme am RailCampus entschieden haben und wem sie den Bachelor-Studiengang empfehlen.

Kommission für Verkehr und Mobilität Bezirksregierung Detmold besucht RailCampus OWL

Wertvolle Einblicke in die Zukunft des Schienenverkehrs erhält man am besten vor Ort, dort wo ‘die neue Zukunft für die Bahn‘ entsteht. Deshalb freute sich der RailCampus OWL über den Besuch der Kommission für Verkehr und Mobilität, Infrastruktur und Digitalisierung der Bezirksregierung Detmold am 19. Juni.

Geschäftsführer Jürgen Tuscher führte die Gäste durch die Themen des RailCampus und über das Gelände in Minden, wo in Werkstätten, auf Prüfständen und Teststrecken innovative Technologien entwickelt und erprobt werden. Die interessierten Fragen und lebhaften Diskussionen am Nachmittag unterstrichen das regionalpolitische Interesse für den RailCampus.

©Die Bilder sind von Steffen Adams

Einzigartiger Innoday in Minden bringt Industrie und Wissenschaft im Bahnbereich zusammen

Mehr als 200 Bahnexperten aus ganz Deutschland kamen am Dienstag, 11. Juni, zum dritten Innoday auf den RailCampus nach Minden. Unter dem Motto „Innovation lebt vom Austausch“ informierten sie sich über innovative Lösungen im Bahnbereich, hörten Fachvorträge und tauschten sich aus. Auf besonderes Interesse stießen die Besichtigungen der Labore Messradsatz, Betriebsfestigkeit und Klimakammer. Der Innoday in Minden ist bundesweit einmalig, weil er so viele Unternehmen und Wissenschaftler zusammenbringt, die einen relevanten Beitrag für eine innovative, nachhaltige und zukunftsfähige Bahn leisten.

Frau Dr. Hiie-Mai Unger, Vorsitzende der Geschäftsführung DBSystemtechnik, bedankte sich bei der Eröffnung für die Organisation des Innodays und die Möglichkeit, sich in der Bahnbranche zu vernetzen. „Die Eisenbahnbranche ist ein wichtiger Motor für Innovationen in Ostwestfalen. Und sie ist ein Jobmotor mit vielen attraktiven Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region. Der Innoday des RailCampus OWL mit über 200 Gästen in der Fahrzeughalle und auf dem Gelände der DB Systemtechnik in Minden hat die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der Bahnbranche erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Hier bringen wir gemeinsam Lehre, Forschung und Industrie zusammen. Das ist ein tolles Konzept, das beiden Seiten hilft und jungen Kolleg:innen die Möglichkeit gibt, einerseits wissenschaftliche Impulse zu setzen und andererseits Industrie besser kennen zu lernen. So profitieren alle davon“, so Frau Dr. Unger.

Prof. Dr. Stefan Witte lobte als Vorsitzender des RailCampus OWL e.V die Gründungsmitglieder des RailCampus, eine solche Veranstaltung auf die Beine gestellt zu haben. Auch Regierungspräsidentin Anna Bölling sprach in ihrem Grußwort am Nachmittag von einem gelungenen Konzept direkt am Bahnhof in Minden, was auch die durch das Land NRW geförderten Projekte MonoCab, AutoRail und DiBaMi belegen.

Unternehmen der Bahnbranche aus ganz Deutschland präsentierten an ihren Ständen Neuheiten u.A. aus Bereichen wie Safety und Security, Bremstechnik, Gleitschutz und klimafreundliche Biokraftstoffe. Viel Beachtung fand der Roboterhund „Spot“, der mit hochentwickelten Kameras, Sensoren und Künstlicher Intelligenz ausgestattet, eigenständig Güterwagen identifizieren und Sichtprüfungen vornehmen kann, um Schäden am Zug zu erkennen.

Die Fachvorträgen spannten das weite Feld der Innovationsmöglichkeiten auf. Von  Monitoringlösungen und intelligente Datenanalyse, über digitale intelligente Bremsprüfgeräte, strukturiertem Datenaustausch, Retrofittinglösungen, SPE bis hin zu smarten multimediale Folien konnten sich die Teilnehmer über die Vielfalt im Bahnsystem informieren.

DB und DLR verlängern in Minden Kooperation für mehr Komfort und kluge Klimatisierung im Zug

Parallel zum Innoday auf dem Gelände der DB Systemtechnik in Minden unterzeichneten Prof. Andreas Dillmann, Direktor des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik sowie Dr. Hiie-Mai Unger und Christoph Kirschinger aus der Geschäftsführung der DB Systemtechnik die Fortführung Ihrer Kooperationsvereinbarung.

In den kommenden Jahren wollen die Fachleute in einem Forschungszug unter anderem untersuchen, wie Aerosole in der Raumluft sicher und wirkungsvoll bekämpft werden können. Neue Filter-, Lüftungs- und Klimatisierungskonzepte wollen sie in einem gemeinsamen, von der EU geförderten Forschungsprojekt unter den realen Bedingungen eines ICE-Wagens auf ihre Wirksamkeit überprüfen. In die Bewertungen fließen Erkenntnisse aus den bisherigen praktischen Studien ebenso ein wie die theoretischen Arbeiten des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik.

Für die Forschung an Technologien, die das Wohlbefinden der Reisenden steigern und den Energiebedarf der Klimatisierung reduzieren, ist ein regulärer ICE-Wagen mit aufwändiger Sensortechnik umgebaut worden zu einem „Demonstratorfahrzeug für Innovationen im Reisendenkomfort und Klimatisierung“, kurz DIRK.

„Im DIRK bringen wir die Grundlagenforschung des DLR und das Bahn-Know-how der DB Systemtechnik produktiv zusammen. Ich freue mich, dass dieses zukunftsweisende Projekt heute in die Verlängerung geht. Komfort an Bord ist ein entscheidender Faktor, um noch mehr Menschen fürs Bahnfahren zu begeistern“, so Frau Dr. Hiie-Mai Unger, Vorsitzende der Geschäftsführung DB Systemtechnik.