MeinungDerMitglieder – Politische Prioritätensetzung in der Forschung

Nach der Bundestagswahl am 23. Februar werden die politischen Weichen neu gestellt. Welche Schwerpunkte sollte die Politik in der Schienenverkehrsforschung setzen? Wir haben unsere Mitglieder gefragt. Prioritätensetzung ist wichtig, deshalb konnten sie nur eine Antwort ankreuzen. In dieser nicht repräsentativen Umfrage haben wir 21 Antworten erhalten. Das Ergebnis finden Sie hier. 

Teilnehmer gesucht für Diskussionsrunden „Land in Bewegung – Mobilität für unsere Dörfer“

Im Februar / März werden im Rahmen des Wissenschaftsdialogs Untersuchungen und Forschungen im Bereich der Nutzerakzeptanz automatisierter Verkehre durchgeführt. Im Rahmen des Projekts enableATO untersucht die Hochschule Bielefeld (HSBI) die Nutzerakzeptanz automatisierter Verkehre. In diesem Rahmen führt sie Diskussionsrunden zum Thema „Land in Bewegung – Mobilität für unsere Dörfer“ durch, an denen sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können.

Ziel ist es, Meinungen und Bewertungen zu innovativen Mobilitätskonzepten im ländlichen Raum zu erfahren. Geplant sind insgesamt drei Austauschrunden von jeweils zwei bis drei Stunden mit jeweils sechs bis zehn Teilnehmenden. Die Diskussionsrunden finden an drei verschiedenen Orten statt: in Sande bei Paderborn als Beispielregion für den ländlichen Raum, an der HSBI in Bielefeld sowie online. Die Teilnahme wird mit 50 Euro vergütet. Von den Teilnehmenden werden keine Vorkenntnisse erwartet, Erfahrungen im ländlichen Raum sind jedoch erwünscht. Auf diese Weise können sie die Mobilität der Zukunft mitgestalten.

Für die Diskussionen werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Interessierte können sich unter dem Link https://ww3.unipark.de/uc/Diskussionsrunde_Mobilitaet/ anmelden. Hier sind untern anderem einige Einstiegsfragen zur Mobilität zu beantworten. Die Diskussionsrunden werden im Februar/März stattfinden.

Kontakt für Rückfragen: Jana Dreischalück, Tel. 0521 106 70413, jana.dreischalueck1@hsbi.de   

Forschung DZM Projekt jetzt online verfolgen – Bürger können sich aktiv beteiligen

Das Forschungsprojekt enableATO/DZM, das im Rahmen des DZM am RailCampus OWL in Minden durchgeführt wird, schreitet voran und erste Ergebnisse sind nun sichtbar. Um das Projekt transparent darzustellen, gibt es jetzt eine enableATO-Seite, auf der das gesamte Projekt erklärt wird. In einem nächsten Schritt können sich Bürgerinnen und Bürger in Diskussionsrunden aktiv in das Forschungsprojekt einbringen: Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Projekt auf Website transparent dargestellt

Die neue enableATO/DZM Seite erläutert die Maßnahmen des Forschungsvorhabens um Lösungen für einen automatisierten Schienenverkehr als Basis für eine nachhaltige und vernetzte Mobilität in ländlichen Räumen zu schaffen. ATO steht für Automatic Train Operation, automatisierter Fahrbetrieb. Ziel des Forschungsprojekts ist es, neue, automatisierte schienenbasierte Verkehrssysteme zu entwickeln, die mit anderen und bestehenden Verkehrsträgern zusammenwirken können.

„Wir freuen uns, dass alle Interessierten nun unsere Projektaktivitäten zur automatisierten und vernetzen Mobilität am DZM-Projektstandort Minden verfolgen können“, sagt Thore Arendt, Geschäftsführer des RailCampus OWL e.V.. Unter https://railcampus-owl.de/dzm/ wird deutlich, welche Organisationen und Unternehmen am Projekt beteiligt sind, was und wie geforscht wird, welche Teilprojekte es gibt und es werden illustrierende Grafiken, Bilder und Filme bereitgestellt. Darüber hinaus informiert das Projektteam regelmäßig über Veranstaltungen und Ergebnisse.

Diskussionsrunden „Land in Bewegung – Mobilität für unsere Dörfer“

Im Februar / März werden im Rahmen des Wissenschaftsdialogs Untersuchungen und Forschungen im Bereich der Nutzerakzeptanz automatisierter Verkehre durchgeführt. Im Rahmen des Projekts enableATO untersucht die Hochschule Bielefeld (HSBI) die Nutzerakzeptanz automatisierter Verkehre. In diesem Rahmen führt sie Diskussionsrunden zum Thema „Land in Bewegung – Mobilität für unsere Dörfer“ durch, an denen sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können.

Ziel ist es, Meinungen und Bewertungen zu innovativen Mobilitätskonzepten im ländlichen Raum zu erfahren. Geplant sind insgesamt drei Austauschrunden von jeweils zwei bis drei Stunden mit jeweils sechs bis zehn Teilnehmenden. Die Diskussionsrunden finden an drei verschiedenen Orten statt: in Sande bei Paderborn als Beispielregion für den ländlichen Raum, an der HSBI in Bielefeld sowie online. Die Teilnahme wird mit 50 Euro vergütet. Von den Teilnehmenden werden keine Vorkenntnisse erwartet, Erfahrungen im ländlichen Raum sind jedoch erwünscht. Auf diese Weise können sie die Mobilität der Zukunft mitgestalten.

Für die Diskussionen werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Interessierte können sich unter dem Link https://ww3.unipark.de/uc/Diskussionsrunde_Mobilitaet/ anmelden. Hier sind untern anderem einige Einstiegsfragen zur Mobilität zu beantworten. Die Diskussionsrunden werden im Februar/März stattfinden.

Kontakt für Rückfragen: Jana Dreischalück, Tel. 0521 106 70413, jana.dreischalueck1@hsbi.de   

Systemarchitektur ein wichtiger Schritt vorwärts

Das Forschungsprojekt enableATO/DZM am RailCampus OWL ist wieder einen wichtigen Schritt vorangekommen. Von Montag 27. Januar bis Mittwoch 29. Januar tauschten sich in Minden rund 20 Teilnehmer aus verschiedenen Teilprojekten in zwei Gruppen über die Systemarchitektur für das Projekt enableATO (Automatisierter Bahnverkehr als Basis für eine nachhaltige, vernetzte Mobilität in ländlichen Räumen) aus.

Eine Gruppe diskutierte über die ATO-Infrastruktur und sprach unter anderem über die Realisierung einer Art Zugsicherung zur Erkennung und Vermeidung von Fahrzeugkollisionen, der spezifischen Kommunikationsinfrastruktur für einen autonomen Betrieb und Leitstand. Die andere Gruppe befasste sich mit der ATO-Onboard Technologie und suchte unter anderem nach Lösungen für die Anbindung an den Leitstand und nach einem Sensorsystem zur Überwachung der Streckenfreiheit und des Innenraums.

Der Workshop zur Erarbeitung der Systembeschreibung wurde von DB-Systemtechnik und Fraunhofer IOSB-INA durchgeführt. Es konnten erste Funktionen, Submodule und Schnittstellen definiert werden. Der Detailgrad wird nachfolgend mit den Entwicklern erhöht, um letztendlich für eine Safety- und Securityanalyse aber auch Zulassung eine gute Grundlage zu haben.

Tempo raus bei der Bahn-Digitalisierung. Ist das der richtige Weg?

Pünktlich zum Jahresbeginn, am 2. Januar, verkündete RailBusiness: Die Digitalisierung der Deutschen Bahn wird ausgebremst. Aufgrund politischer Entscheidungen soll die Umsetzung strategischer Digitalisierungsprojekte zwar weitergehen, aber deutlich langsamer – die Geschwindigkeit wird teilweise halbiert. Angesichts der angespannten finanziellen Lage und der enormen Herausforderungen bei der Instandsetzung der Infrastruktur ist es mehr als nachvollziehbar, wenn Prioritäten gesetzt werden. Doch birgt ein verlangsamtes Tempo bei der Digitalisierung das Risiko, die Zukunftsfähigkeit des Systems Bahn zu gefährden. Die Mobilität der Zukunft ist ohne die Bahn nicht denkbar. Um dieser Schlüsselrolle gerecht zu werden, muss das System Bahn beweisen, dass es für kommende Anforderungen gerüstet ist – und das gelingt nur mit digitalen Lösungen. Dennoch besteht die Versuchung, vermeintlich abstrakte digitale Projekte zugunsten des Tagesgeschäfts in den Hintergrund zu schieben und sie auch in Zukunft als Einsparpotenzial zu sehen.

Die Konzentration der Ressourcen auf zentrale Projekte wie ETCS, automatisiertes Fahren und CTMS ist ein sinnvoller Schritt. Doch um Fortschritte sichtbar zu machen und Vertrauen in die digitale Transformation zu schaffen, braucht es klare Meilensteine, Transparenz und vor allem greifbare Erfolge – wie beim Digitalen Knoten Stuttgart. Zusätzlich müssen neue Ansätze in der Projektsteuerung und eine stärkere Forschungsinfrastruktur an technischen Standorten her. Nur so kann das System Bahn wieder als zukunftsfähige Lösung für Mobilität wahrgenommen werden. Die Digitalisierung als Einsparmaßnahme zu betrachten, ist hingegen keine nachhaltige Strategie – vielmehr riskiert man so, langfristig den Anschluss an die Straße zu verlieren.

Thore Arendt,

Geschäftsführer RailCampus OWL

RailCampus OWL sucht eine studentische Hilfskraft

Der RailCampus OWL in Minden ist ein Ort für Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer sowie für Studium und Weiterbildung mit dem Fokus schienenbasierte Mobilität. Wir suchen Verstärkung!

Als Werkstudent (m/w/d)

  • betreust du unsere IT-Infrastruktur in Zusammenarbeit mit unseren externen Dienstleistern (Microsoft Office 365, NextCloud und WordPress)
  • begleitest du uns mit Audio- und Informationstechnik bei Veranstaltungen
  • unterstützt du uns bei unseren Online-Formaten wie Website und Social Media

Wir freuen uns auf Kollegen (m/w/d)

  • mit einer Hands-on-Mentalität
  • die sich mit den unterschiedlichsten Hard- und Softwareprodukten in der IT auskennen
  • die ab sofort und längerfristig bis zu 10 Stunden pro Woche mitarbeiten können
  • die gerne an Mobilitätsthemen der Zukunft arbeiten

Wir bieten

  • flexible Arbeits­zeiten, die du an deine Bedürf­nisse im Studium an­passen kannst
  • ein sympathisches Team mit flachen Hierar­chien
  • eine anre­gende Zusammen­­arbeit mit klugen Köpfen aus Lehre, Forschung und Industrie
  • individuelle Entwicklungs­möglich­keiten
  • einen Stundensatz nach Vereinbarung
  • Kaffee und Tee nach Belieben

Homeoffice ist natürlich möglich, wir freuen uns aber auch, wenn du bei uns am RailCampus OWL, Pionierstraße 10 in Minden (direkt am Bahnhof) arbeitest.

Wenn du Interesse hast, melde dich persönlich beim Geschäftsführer Thore Arendt unter der Telefonnummer 0571- 38858240 oder sende ihm eine Kurzbewerbung per E-Mail thore.arendt@railcampus-owl.de.

Bild RailWeek 2024 ©IWD TH OWL

Meilensteintreffen mit Intelligenter Regelung und Digitalem Zwilling

Auch am 21. Januar zeigte sich wieder, dass das Forschungsprojekt enableATO/DZM am RailCampus OWL vorankommt. Die Verantwortlichen der Arbeitspakete 1.2 (Intelligente Regelung) und 1.4 (Digitaler Zwilling) vom Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik der Universität Paderborn hatten zum ersten Meilensteintreffen eingeladen. Daraus lässt sich ableiten, dass beim automatisierten Fahren auf der Schiene noch einiges an Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht, aber vielversprechende Ergebnisse vorliegen.

Der RailCampus OWL hat im Jahr 2025 viel vor!

Das Jahr 2025 hat gerade erst begonnen und der RailCampus OWL hat schon viel auf der Agenda. Schauen Sie, was für Sie dabei ist, und gestalten Sie mit.

So starten wir am 21. Februar mit dem ersten Schienengespräch des Jahres unter dem Titel Die Zukunft des digitalen Stellwerks – Schlüssel zu mehr Pünktlichkeit? Diskutiert wird online über Teams nach dem Motto: 1 Thema, 2 Experten, 2 Meinungen. Die Gespräche stehen allen offen und sind kostenlos.

Am 12. März lädt der RailCampus OWL erstmalig zu einem SpringEvent in Minden ein. Mitglieder und ausgewählte Gäste diskutieren auf dem Netzwerk-Treffen gemeinsam über die Rolle des Schienenverkehrs für die Entwicklung der regionalen Infrastruktur. Im Fokus des Abends steht die Frage „Welche Rolle spielen Schienengüter- und -personenverkehr in den Infrastrukturprojekten der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen“. Referenten sind Dr. Carla Eickmann, Leiterin des Referats „Schiene und Logistik“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung sowie Jens Petershöfer, Leiter der Gruppe „Vernetzte Mobilität“ des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Die anschließende Diskussion wird aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der intelligenten Schienentechnologie in beiden Bundesländern beleuchten. Das SpringEvent findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Vereins statt.

Am 21. März folgt das zweite Schienengespräch in diesem Jahr mit als Thema Langfristfinanzierung im Infrastrukturausbau – was können wir von anderen europäischen Ländern lernen? Ein Monat später am 25. April ist das nächste Schienengespräch geplant: High Tech Fahrwerke der Zukunft – Wie schnell kann die Schiene?

Am 15. Mai veranstaltet der RailCampus OWL den InnoDay 2025. Auf dem Gelände der DB Systemtechnik in Minden besteht die Möglichkeit, innovative Produkte und Lösungen einem interessierten Fachpublikum aus dem Bahnbereich zu präsentieren.

In der darauffolgenden Woche, vom 19. bis 23. Mai, findet auf dem RailCampus OWL wieder die RailWeek OWL für (junge) Menschen statt, die sich für die Bahn interessieren. Die RailWeek ist ein Workshopformat, das in das Gesamtprojekt vom Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) eingebettet ist. Mithilfe der Methodik „Design Thinking“ werden innovative Lösungen für eine komplexe Aufgabenstellung aus dem Bereich des Systems Schiene erarbeitet und präsentiert.

In der gleichen Woche vom 22. bis 24. Mai vertreten wir unsere Netzwerkpartner auf der Ausbildungsmesse AzubiVibes auf dem Gelände der DB Systemtechnik.

Im DZM-Verbund wird der RailCampus das Projekt enableATO vom 15. bis 18. Juni 2025 auf der UITP Summit in Hamburg präsentieren.

Schließlich wird in der ersten Hälfte des Jahres, am 20. Juni, das vierte Schienengespräch für das Jahr 2025 durchgeführt: Technische und personelle Hürden im europäischen Schienengüterverkehr – und was getan werden muss, um sie zu überwinden. 

Für die zweite Jahreshälfte plant der RailCampus OWL ein Symposium. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben, u.a. auf unserer Website. 

Bild RailWeek 2024 ©IWD TH OWL