Thore Arendt übernimmt ab dem 1. November die Geschäftsführung des RailCampus OWL e.V.

„Der RailCampus OWL ist die ideale Struktur, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene mit guten Ideen auszubauen. Unsere Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen und können im Austausch sehr viel bewegen. Und genau auf diesen Austausch freue ich mich sehr“, sagt Thore Arendt zu seinem Antritt als Geschäftsführer.

Schnittstellen zum Verkehrsträger Schiene hat der studierte Raumplaner vor allem während seiner Tätigkeiten für die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG) und als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) ausgebaut.  Aus seiner Zeit bei der OWL GmbH sind ihm die Wirtschaftsregion OWL und die bestehenden Netzwerke sehr vertraut.

Wir freuen uns, mit Thore Arendt einen versierten Experten im Bereich der Mobilität für den RailCampus OWL gewonnen zu haben und heißen ihn herzlich willkommen.

RailCampus OWL sponsort A-Jugend GWD Minden

Wer sich die Zukunft vorstellen kann, kann sie auch gestalten. Und da die Zukunft der Jugend gehört, freuen wir uns, dass der RailCampus OWL in dieser Saison die A-Jugend von GWD Minden sponsort.

Die Dankerser Jungs sind jetzt in der Region und zu den Auswärtsspielen mit dem RailCampus-OWL-Logo unterwegs: egal ob auf den Trikots, im Stadion oder auf dem vereinseigenen Bulli, der RailCampus steht zu seinem Team!

Außerdem haben wir die Möglichkeit, einen RailCampus-Nachmittag zu organisieren und uns den jungen Spielern vorzustellen. Schauen Sie von Zeit zu Zeit auf unserem Instagram-Account vorbei. Dort erfahren Sie mehr über die Zusammenarbeit und den Fortschritt.

Eine Win-Win-Situation für beide Partner – Unterstützung für junge Talente im Sport und gleichzeitig eine hohe Reichweite bei unserer Zielgruppe des Studiengangs Digitale Bahnsysteme. Jetzt hoffen wir, dass die Jungs ihre Spiele auch auf dem Platz gewinnen. Unsere Unterstützung haben sie!

Jürgen Tuscher verstorben

Mit tiefem Bedauern und großer Trauer müssen wir Abschied nehmen von Jürgen Tuscher, der seit dem 15.10.2021 mit großem Herzblut und leidenschaftlichem Engagement den RailCampus OWL maßgeblich prägte.

Mit unermüdlicher Energie und Gestaltungswillen hat Jürgen Tuscher den Aufbau der Geschäftsstelle des RailCampus OWL sowie die Gründung des Vereins umgesetzt. Dank seiner Initiative entstanden vielfältige Veranstaltungsformate wie die monatlichen Schienengespräche, der InnoDay, das jährliche Symposium und die Railweek, die das Netzwerk und den Austausch innerhalb der Bahncommunity maßgeblich gefördert haben. Seine Begleitung der strategischen Entwicklung und seine Vernetzung im Bahnsektor der Region und darüber hinaus waren von unschätzbarem Wert.

Wir sind tief betroffen über den Verlust von Jürgen Tuscher und werden seine Begeisterung und seinen Einsatz für den RailCampus OWL stets in ehrender Erinnerung behalten.  Seine Expertise und Hingabe werden uns sehr fehlen.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Frau und seiner Familie.

Herzliches Willkommen für die neuen Studierenden auf dem RailCampus in Minden

Der erste Tag in einer neuen Umgebung ist immer aufregend. So auch für die Erstsemester des Bachelorstudiengangs Digitale Bahnsysteme am RailCampus in Minden. Die Campusmanager Judith Amelung und Hüseyin Demir hatten die neuen Studierenden, die zum Wintersemester 2024/2025 am 7. Oktober starten werden, am 1. Oktober auf den RailCampus eingeladen.

Sie erhielten alle Informationen, die sie für den Start ihres Studiums benötigen: Zugang zum Campus und zu den Gebäuden, Stundenplan, Sicherheitseinweisung. Darüber hinaus können die Studierenden an den Freizeitveranstaltungen zum Studienstart auf dem Campus Minden teilnehmen und die anderen Studierenden und die Stadt Minden besser kennenlernen.

Prof. Rolf Naumann begrüßte die Studierenden im Namen der HSBI und stellte den RailCampus OWL e.V. vor. Dass das Studium praxisnah ist, wurde deutlich, als der Informationstag mit einer kleinen Führung über das Gelände verbunden wurde. Der RailCampus befindet sich auf dem Gelände der DB Systemtechnik und hat somit direkten Zugang zum System Bahn, was Praxisnähe in allen Bereichen garantiert. 

Vier erfolgreiche Tage auf der InnoTrans in Berlin

Eine gute Mischung aus informativen Gesprächen, interessierten Besuchern und fachlichem Austausch führte zu beeindruckenden Ideen und spannenden Kontakten, die Lust auf weitere Zusammenarbeit machen. Es waren vier ereignisreiche Tage vom 24. bis 27. September in Berlin und für den RailCampus OWL/HSBI-Gemeinschaftsstand im RecruitingLab hat sich die InnoTrans-Messe mehr als gelohnt. Einer der Höhepunkte war der Vortrag von Prof. Rolf Naumann von der Hochschule Bielefeld, der mit seinen Ausführungen zum RailCampus, zur Forschung im Projekt DZM und zum Studiengang Digitale Bahnsysteme viele Zuhörer auf die Bühne des RecruitingLabs lockte.

Am Freitag war das Schienengespräch, das immer am letzten Freitag im Monat von 13.00 bis 14.00 Uhr stattfindet, live auf der InnoTrans in Berlin am Gemeinschaftsstand der Deutschen Bahn zu erleben. Moderator war Dr. Lars Müller (Leiter Business Line Prüfdienstleistungen, DBSystemtechnik). Mit Dr. Miroslav Obrenovic (Leiter Digitalisierung Instandhaltung, Projekte und Portfoliomanagement Deutsche Bahn AG) und Tadeusz Szczepaniak (Leiter Instandhaltungssysteme und IH-Consulting, DBSystemtechnik GmbH) diskutierte er zum Thema „Instandhaltungsoptimierung – sicher, effizient, digital“. Die Diskussion über den Wandel in der Instandhaltung und die damit verbundenen Herausforderungen war ein gelungener Abschluss der InnoTrans.

DB InfraGo ist neues Mitglied im RailCampus  

Der RailCampus OWL hat Zuwachs bekommen. Mit der DB InfraGo – Abteilung Maschinenpool & Fahrwegmessung als Netzwerkpartner begrüßen wir ein weiteres Tochterunternehmen der Deutsche Bahn als Mitglied im RailCampus. Die DB InfraGo AG Fahrwegmessung hat ihren Sitz auf dem DB-Gelände in Minden und beschäftigt 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die DB InfraGo Fahrwegmessung ist ein wichtiger Bestandteil des DB-Standortes an der Pionierstraße in Minden und möchte dies durch die Mitgliedschaft unterstreichen. Der RailCampus ist eine spannende Organisation, die wir gerne mit unserem Know-how im Bereich Eisenbahninfrastruktur unterstützen“, sagt Stefan Gundlach, Leiter Fahrwegmessung der DB InfraGo AG. „Wir werden uns an den interessanten Projekten im Bereich Lehre, Forschung und Wissenstransfer, die am RailCampus laufen, aktiv beteiligen und den Schwerpunkt Infrastruktur vorantreiben. Natürlich freuen wir uns auch über die Präsentation als attraktive Arbeitgeberin für (neue) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Viel Input beim ersten Treffen des DZM-Netzwerks in Berlin

Vorstellen, austauschen, diskutieren – das erste Vernetzungstreffen der vier DZM-Standorte am 10. September in Berlin lieferte viel Input. Sowohl die Begrüßung durch den Forschungsbeauftragten des Bundesministeriums für Verkehr und Digitalisierung Herrn Ingo-Christian Hartmann als auch die Projektvorstellungen aus Hamburg, Karlsruhe, Annaberg-Buchholz und Minden lieferten gleich zu Beginn geeignete Impulse. Der Vortrag von Prof. Dr. Meike Jip (Energie und Verkehr DLR) sowie die anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Meike Jip, Sören Claus (SRCC), Prof. Stefan Witte (TH OWL), Dr. Miriam Ruf (Fraunhofer Gesellschaft/KAMO) und Dr. Ayse Glass (HCU Hamburg) regten weiter dazu an, über die Intensivierung der Vernetzung und die gemeinsamen Aufgaben bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilität im Rahmen des DZM nachzudenken. Die Teilnehmer, die aus den verschiedenen Teilen der Republik zum ‚Das Spielfeld‘ nach Berlin gekommen waren, nahmen viel für die weitere Arbeit auf Projekt- und Funktionsebene mit. 

RailWeek im September: Ideen für die Bahn der Zukunft gesucht und gefunden

Zum dritten Mal fand vom 2. bis 6. September die RailWeek OWL 2024 auf dem RailCampus OWL in Minden statt. Veranstaltungsort war wie in den beiden Vorjahren überwiegend das Gelände der DBSystemtechnik. Mit einer eindrucksvollen Abschlusspräsentation ist die Railweek im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen erfolgreich zu Ende gegangen.

Mitarbeitende des Instituts für Wissenschaftsdialog der TH OWL (IWD) und das Team des RailCampus OWL begleiteten die Teilnehmer durch die Projektwoche. Fünf Tage lang arbeiteten sie gemeinsam an verschiedenen Themen rund um die Mobilität der Zukunft. Die RailWeek OWL ist ein Workshopformat, das in das Gesamtprojekt vom Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) eingebettet ist, welches mit seinen vier Standorten Hamburg, Annaberg-Buchholz, Minden und Karlsruhe ein bundesweites Forschungsnetzwerk aufspannt und Expertise in der Mobilitätsforschung bündelt.

Unter dem Motto: „Future Mobility – die Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Herausforderungen im Personenverkehr“ haben 15 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Disziplinen gemeinsam innovative Lösungsansätze für die moderne Mobilität der Zukunft erarbeitet. Eine Woche lang haben die Teilnehmenden am Rail Campus OWL in Minden einen Design Sprint zu dem Thema durchlaufen, dessen Fokus darauf lag, innerhalb kürzester Zeit Ideen zu generieren, diese in einem nächsten Schritt zu validieren und am Ende der Woche in einem feierlichen Rahmen zu präsentieren. Die RailWeek OWL ist ein Gemeinschaftsprojekt aller am Rail Campus OWL verorteten Partner und wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge erfolgreich durchgeführt.

Eine Woche voller Kreativität und Innovation

Fünf Tage lang haben die Teilnehmenden in unterschiedlichen Workshops, Brainstorming-Sessions und intensiver Teamarbeit kreative Konzepte entwickelt, die die Mobilität der Zukunft in ein völlig neues Licht rücken. Schon am ersten Tag standen Fragen im Raum wie: Wie lässt sich der ländliche Raum besser an das öffentliche Verkehrsnetz anbinden? oder Wie kann der ÖPNV ökologischer und attraktiver gestaltet werden? Unter der Anleitung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben die Teams in dieser Zeit ihre Ideen erarbeitet – immer vor dem Hintergrund, die Konzepte kundenorientiert zu gestalten. Mit Hilfe verschiedener Design Thinking Tools wie beispielsweise einem Persona-Workshop oder der Entwicklung eines Value Proposition Canvas wurden die Ideen kontinuierlich weiterentwickelt und konkretisiert.

Zakaria Menasra, Teilnehmer der diesjährigen RailWeek OWL fasste seine Erfahrung während der Woche treffend zusammen: „Vor ein paar Tagen hatte ich noch kein Ziel vor Augen und wusste nicht, was mich die Woche erwartet, aber jetzt habe ich eine klare Vision und Struktur in meinem Kopf.“

Abschlusspräsentation unter Tage – Ein Highlight der besonderen Art

Der Höhepunkt der RailWeek OWL war auch in diesem Jahr die feierliche Abschlusspräsentation, die erneut in einer außergewöhnlichen Location stattgefunden hat: unter Tage im Besucherbergwerk und Museum in Kleinenbremen präsentierten die Teams ihre finalen Ideen vor einer hochkarätigen Jury. Richard Markus, Leiter Verkehrstechnik der Firma WAGO Kontakttechnik, Prof. Dr. Franz Kummert von der Universität Bielefeld und Christian Lübeck, Geschäftsführer der Firma UKL iT & Logistik bewerteten die vorgestellten Projekte nach Kriterien wie Innovationspotenzial, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit.

„Die Ergebnisse waren beeindruckend und vielfältig“, war die Jury sich im Nachgang schnell einig und lobte die Innovationskraft und den Mut der Teams, neue Wege in der Mobilitätsplanung zu beschreiten. Richard Markus von WAGO zeigte sich beeindruckt: „Die hier vorgestellten Ideen haben das Potenzial, echte Veränderungen zu bewirken – insbesondere im Bereich der ländlichen Verkehrsanbindung.“ Auch Prof. Dr. Kummert hob hervor, dass die Teilnehmenden „großes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzenden“ bewiesen haben.

Innovative Projekte für die Mobilität von morgen

Die präsentierten Ideen boten neue Perspektiven und Blickwinkel auf die Mobilitätsherausforderungen der Zukunft:

Station Hub: Ein Konzept, das Bahnhöfe in moderne Coworking-Spaces verwandelt, um Wartezeiten während Zugverspätungen oder -ausfällen produktiv zu nutzen oder um das Geschäftsmeeting an einen neuen Ort außerhalb des Unternehmens zu verlagern.

Easy Mo: Ein Mietservice für den ländlichen Raum, der eine durchgängige und komfortable Mobilitätskette schafft, um den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern.

City on Tour: Eine Lösung, die mithilfe retrogefitteter Schiffscontainer mobile Versorgungsangebote für ländliche Gebiete bereitstellt – von Lebensmittelmärkten bis hin zu Friseuren und Treffpunkten.

Mobility Innovation Network: Eine Genossenschaft, die auf der Analyse von Verkehrsdaten basiert, um Heatmaps zu erstellen, die Verkehrsflüsse verbessern und das Angebot des ÖPNV gezielt optimieren.

Ein wertvoller Beitrag für OWL und darüber hinaus


Die RailWeek OWL 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit von verschiedenen Projektpartnern und kreativen Köpfen steckt. Die entwickelten Ideen tragen nicht nur zur regionalen Mobilitätsentwicklung bei, sondern können zukünftig auch wegweisend für die gesamte Branche sein.

Erfolgreicher Abschluss der RailWeek OWL 2024 – Zukunftsweisende Ideen für die Mobilität von Morgen

Die RailWeek OWL 2024 ist mit einer eindrucksvollen Abschlusspräsentation im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen erfolgreich zu Ende gegangen. Unter dem Motto: „Future Mobility – die Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Herausforderungen im Personenverkehr“ haben 15 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Disziplinen gemeinsam innovative Lösungsansätze für die moderne Mobilität der Zukunft erarbeitet. Eine Woche lang haben die Teilnehmenden am Rail Campus OWL in Minden einen Design Sprint zu dem Thema durchlaufen, dessen Fokus darauf lag, innerhalb kürzester Zeit Ideen zu generieren, diese in einem nächsten Schritt zu validieren und am Ende der Woche in einem feierlichen Rahmen zu präsentieren. Die RailWeek OWL ist ein Gemeinschaftsprojekt aller am Rail Campus OWL verorteten Partner und wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge erfolgreich durchgeführt.

Eine Woche voller Kreativität und Innovation
Fünf Tage lang haben die Teilnehmenden in unterschiedlichen Workshops, Brainstorming-Sessions und intensiver Teamarbeit kreative Konzepte entwickelt, die die Mobilität der Zukunft in ein völlig neues Licht rücken. Schon am ersten Tag standen Fragen im Raum wie: Wie lässt sich der ländliche Raum besser an das öffentliche Verkehrsnetz anbinden? oder Wie kann der ÖPNV ökologischer und attraktiver gestaltet werden? Unter der Anleitung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben die Teams in dieser Zeit ihre Ideen erarbeitet – immer vor dem Hintergrund, die Konzepte kundenorientiert zu gestalten. Mit Hilfe verschiedener Design Thinking Tools wie beispielsweise einem Persona-Workshop oder der Entwicklung eines Value Proposition Canvas wurden die Ideen kontinuierlich weiterentwickelt und konkretisiert.

Zakaria Menasra, Teilnehmer der diesjährigen RailWeek OWL fasste seine Erfahrung während der Woche treffend zusammen: „Vor ein paar Tagen hatte ich noch kein Ziel vor Augen und wusste nicht, was mich die Woche erwartet, aber jetzt habe ich eine klare Vision und Struktur in meinem Kopf.“

Abschlusspräsentation unter Tage – Ein Highlight der besonderen Art
Der Höhepunkt der RailWeek OWL war auch in diesem Jahr die feierliche Abschlusspräsentation, die erneut in einer außergewöhnlichen Location stattgefunden hat: unter Tage im Besucherbergwerk und Museum in Kleinenbremen präsentierten die Teams ihre finalen Ideen vor einer hochkarätigen Jury. Richard Markus, Leiter Verkehrstechnik der Firma WAGO Kontakttechnik, Prof. Dr. Franz Kummert von der Universität Bielefeld und Christian Lübeck, Geschäftsführer der Firma UKL iT & Logistik bewerteten die vorgestellten Projekte nach Kriterien wie Innovationspotenzial, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit. „Die Ergebnisse waren beeindruckend und vielfältig“, war die Jury sich im Nachgang schnell einig und lobte die Innovationskraft und den Mut der Teams, neue Wege in der Mobilitätsplanung zu beschreiten. Richard Markus von WAGO zeigte sich beeindruckt: „Die hier vorgestellten Ideen haben das Potenzial, echte Veränderungen zu bewirken – insbesondere im Bereich der ländlichen Verkehrsanbindung.“ Auch Prof. Dr. Kummert hob hervor, dass die Teilnehmenden „großes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzenden“ bewiesen haben.

Innovative Projekte für die Mobilität von morgen
Die präsentierten Ideen boten neue Perspektiven und Blickwinkel auf die Mobilitätsherausforderungen der Zukunft:

  • Station Hub: Ein Konzept, das Bahnhöfe in moderne Coworking-Spaces verwandelt, um Wartezeiten während Zugverspätungen oder -ausfällen produktiv zu nutzen oder um das Geschäftsmeeting an einen neuen Ort außerhalb des Unternehmens zu verlagern.
  • Easy Mo: Ein Mietservice für den ländlichen Raum, der eine durchgängige und komfortable Mobilitätskette schafft, um den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern.
  • City on Tour: Eine Lösung, die mithilfe retrogefitteter Schiffscontainer mobile Versorgungsangebote für ländliche Gebiete bereitstellt – von Lebensmittelmärkten bis hin zu Friseuren und Treffpunkten.
  • Mobility Innovation Network: Eine Genossenschaft, die auf der Analyse von Verkehrsdaten basiert, um Heatmaps zu erstellen, die Verkehrsflüsse verbessern und das Angebot des ÖPNV gezielt optimieren.

Ein wertvoller Beitrag für OWL und darüber hinaus
Die RailWeek OWL 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit von verschiedenen Projektpartnern und kreativen Köpfen steckt. Die entwickelten Ideen tragen nicht nur zur regionalen Mobilitätsentwicklung bei, sondern können zukünftig auch wegweisend für die gesamte Branche sein.

Dieses sowie weitere Formate werden vom Teilprojekt „Wissenschaftsdialog“ im Rahmen des enableATO-Projekts gefördert. Das Ziel des Teilprojektes ist es einen kontinuierlichen Austausch mit der Gesellschaft zu neuen Anforderungen an Mobilität und die Nutzung verschiedener Verkehrsträger durch Workshops, Austauschformate und Präsentationen zu schaffen.