RailCampus OWL zu Gast bei der WIR!-Abschlussveranstaltung des Smart Rail Connectivity Campus

Am 10. Juni 2026 nahm der RailCampus OWL an der Abschlussveranstaltung des WIR!-Bündnisses Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) in Annaberg-Buchholz teil. Die Veranstaltung bot einen beeindruckenden Einblick in die zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Region. Viele dieser Vorhaben sind in den vergangenen Jahren im Rahmen der WIR!-Förderung entstanden.

Besonders beeindruckend war die Vielfalt der vorgestellten Innovationen für den Schienenverkehr. Das Spektrum der vorgestellten Innovationen reichte von papiergedruckten Lautsprecherbahnen über digitale Kommunikationslösungen bis hin zu Rückfahrkameras für Güterzüge. Dies machte deutlich, welches Innovationspotenzial sich in der Region rund um Annaberg-Buchholz entwickelt hat.

Regionale Innovation mit nationaler Wirkung

Als Standorte des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) setzen sich der Smart Rail Connectivity Campus und der RailCampus OWL für innovative Mobilitätslösungen ein. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Schienenverkehr nachhaltig und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Veranstaltung machte deutlich, welch wichtige Rolle regionale Innovationsökosysteme bei der Entwicklung neuer Technologien und deren Transfer in die Praxis spielen.

Für den RailCampus OWL war der Besuch ein wertvoller Impuls für die zukünftige Zusammenarbeit. Zudem bot er die Möglichkeit, gemeinsame Potenziale in Forschung, Entwicklung und Innovation im Bahnsektor zu identifizieren und weiterzuentwickeln.

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team des Smart Rail Connectivity Campus. Die professionelle Organisation der Veranstaltung und der konstruktive Dialog haben einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Austausch geleistet.

Fortschritte bei AuToRail OWL und Start des Projekts KAMOS

In Ostwestfalen-Lippe nehmen mehrere Forschungsprojekte zur automatisierten und vernetzten Mobilität Fahrt auf. Mit AuToRail OWL hat eines der zentralen Vorhaben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am ehemaligen Bahnhof Kaunitz in Verl ist ein Testfeld für ein automatisiertes Fahrzeug entstanden, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fahren kann.

Am vergangenen Freitag wurde im Rahmen einer Informationsveranstaltung über den aktuellen Projektstand, die Fertigstellung des Testfeldes sowie die anstehenden Test- und Erprobungsphasen informiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik erhielten dabei Einblicke in das Konzept und die nächsten Schritte des Projekts.

Im Projekt wird ein hybrides Zweiwegefahrzeug entwickelt, das automatisiert zwischen Straße und Schiene wechseln kann. Ziel ist es, die Vorteile beider Verkehrsträger zu kombinieren: längere Strecken effizient auf der Schiene zurücklegen und gleichzeitig flexible Anschlüsse auf der Straße ermöglichen. Das Testfeld in Verl dient dazu, zentrale technische Funktionen – etwa das automatisierte Ein- und Ausgleisen während der Fahrt – unter realen Bedingungen zu erproben.

Der RailCampus OWL begleitet das Projekt im Rahmen seiner Funktion als Standort des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM). Dabei bringt der RailCampus insbesondere sein Netzwerk aus Expert:innen aus Industrie, Forschung und Bahnbetrieb ein und sorgt dafür, dass auch die Perspektive der Vollbahnen in die Entwicklung neuer Mobilitätslösungen einfließt.

KAMOS entwickelt kooperative Mobilitätslösungen für Straße und Schiene


Parallel dazu ist mit KAMOS – Kooperative automatisierte und vernetzte Mobilitätssysteme auf Straße und Schiene ein weiteres Forschungsprojekt gestartet. Ziel des Vorhabens ist es, automatisierte Fahrzeuge verschiedener Verkehrsträger stärker miteinander zu vernetzen und neue Formen kooperativer Mobilitätssysteme zu entwickeln.

Der RailCampus OWL ist in KAMOS als assoziierter Partner beteiligt und unterstützt das Projekt. Durch die Einbindung seines Netzwerks aus Expertinnen und Experten im Bahnsektor. Dadurch kann insbesondere die Perspektive der Vollbahnen frühzeitig in die Projektarbeit eingebracht werden.

Praxisnahe Tests: Ergebnisse aus enableATO fließen in das MonoCab-System ein

Eine Verbindung besteht zudem zum DZM-Projekt enableATO. Die dort entwickelten Lösungen zur Automatisierung des Schienenverkehrs werden im MonoCab-System praktisch erprobt und getestet. Dadurch entstehen Synergien zwischen verschiedenen Forschungsinitiativen, die sich mit neuen Formen automatisierter und vernetzter Mobilität beschäftigen.

Gemeinsam leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen an der Schnittstelle von Straße und Schiene.

Zweiwege-Fahrzeug des KAMOS Projektes
Prof. Dr. Ulrich Büker erläutert Inhalte

Hot Topic Seminar des Projekts enableATO am DZM-Standort Minden

Hot Topic Seminar des Projekts enableATO am DZM-Standort Minden Schienengüterverkehr und vernetzte Mobilität im Fokus

Am 25. und 26. Februar 2026 fand am RailCampus OWL in Minden ein zweitägiges Hot Topic Seminar im Rahmen des Forschungsprojekts enableATO statt. Die Veranstaltung ist Teil der Aktivitäten des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM), dessen Projektstandort für automatisierte und digital vernetzte Schienenmobilität in Minden angesiedelt ist. Rund 100 Fachgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Logistik und Politik diskutierten aktuelle Entwicklungen im Schienengüterverkehr sowie Perspektiven einer stärker vernetzten Mobilität.

Veranstaltung über zwei Tage mit viel Raum zum diskutieren

Im Zentrum der Diskussionen, Vorträge und Besichtigungen stand die Zukunft des Schienengüterverkehrs. Expertinnen und Experten aus Infrastruktur, Logistik und Hafenwirtschaft diskutierten technologische Innovationen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und neue Kooperationsmodelle für eine leistungsfähige Güterbahn. Deutlich wurde dabei, dass Innovation im Bahnsektor nur dann erfolgreich ist, wenn technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit gemeinsam gedacht werden.

Der zweite Veranstaltungstag widmete sich der Rolle der Schiene im zukünftigen Mobilitätssystem. Im Fokus der Fachvorträge und Diskussionen standen multimodale Mobilitätsketten, digitale Schnittstellen sowie intelligente Vernetzung zwischen Verkehrsträgern. Diskutiert wurde unter anderem, wie digitale Technologien, Datenintegration und automatisierte Systeme dazu beitragen können, die Leistungsfähigkeit der Schiene im Gesamtsystem Verkehr weiter zu stärken.

Wichtes Format, welches einen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen diente

Das zweitägige Seminar verdeutlichte den Anspruch des Formats: zentrale Zukunftsthemen der Bahnbranche aufgreifen, fachlich vertiefen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Praxis stärken. Gerade im Kontext der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung der Mobilität leisten solche Formate einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung neuer Lösungen für das System Schiene.

Hintergrund
Das Forschungsprojekt enableATO ist Teil des bundesweiten Förderprogramms Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM). Am Projektstandort Minden – angesiedelt am RailCampus OWL – werden Technologien für automatisierten Bahnverkehr und vernetzte Mobilitätslösungen erforscht und erprobt. Ziel ist es, neue Konzepte für eine nachhaltige, digitale und multimodale Mobilität insbesondere auch im ländlichen Raum zu entwickeln.

Weitere Informationen:
https://railcampus-owl.de/dzm/dzm-projekt/
https://railcampus-owl.de/dzm/

Prüfstand für Gummi-Metall-Federn: Baustein für die automatisierte Instandhaltung

Das vom Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) geförderte Forschungsprojekt enableATO arbeitet auf verschiedenen Ebenen an Lösungen für den automatisierten Bahnverkehr, der eine zentrale Rolle für die vernetzte Mobilität der Zukunft im ländlichen Raum spielen soll. In einem Teilprojekt wird dabei an einem Digitalen Zwilling gearbeitet – genauer gesagt einem virtuellen Abbild eines Regionalzugs. Ziel ist es, die Instandhaltung von Fahrzeugkomponenten künftig zu automatisieren und dadurch effizienter, planbarer und nachhaltiger zu gestalten.

Mit dem digitalen Zwilling will das Team Fahrzeugkomponenten kontinuierlich überwachen (Condition Monitoring). Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Gummi-Metall-Federn im Fahrwerk der Regionalzüge. Die sogenannten Primärfedern dämpfen Schwingungen und tragen maßgeblich zum Fahrkomfort bei. Da sie im Betrieb stark beansprucht werden, ist ihre regelmäßige Wartung besonders wichtig.

Um den Verschleiß dieser Komponenten besser zu verstehen und eine automatisierte Zustandsüberwachung zu ermöglichen, wurde am Standort der DB Systemtechnik in Minden ein neuer Prüfstand eingerichtet. Dort können die Federn unter realistischen Bedingungen getestet werden. Durch gezielte Schwingungsanregungen wird das Verhalten der Gummi-Metall-Federn bei Belastung gemessen und ausgewertet. Die gewonnenen Daten verbessern die Simulationsmodelle des Digitalen Zwillings und erhöhen deren Aussagekraft. Gleichzeitig entsteht eine Datenbasis, mit der sich spätere Messungen aus dem realen Betrieb besser einordnen lassen.

Für die Untersuchungen stehen derzeit acht gebrauchte und zwei neue Federn bereit. Der Prüfstand befindet sich aktuell in der finalen Einrichtung, und Messungen sind im kommenden Jahr vorgesehen. Damit leistet der Prüfstand in Minden einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der automatisierten Instandhaltung im Schienenverkehr.

Erfolgreicher Testtag der ATO-Sensorik am MONOCAB

Am 4. November 2025 fand ein wichtiger Testtag für das Projekt enableATO am MONOCAB statt. Ziel war es, die in dem Projekt entwickelte Sensorik erstmals in einem größeren, realistischen Umfeld im fahrenden Fahrzeug zu erproben. Dabei standen die Integration und Abstimmung aller Systeme im Vordergrund – von der Lokalisierung über die Innenraum- und Bahnsteigperzeption bis hin zur Umfeldsensorik.

Für die Tests wurden Sensoren in vier Bereichen montiert:

Lokalisierung: GNSS-Sensoren mit RTK (Real-Time Kinematic) und IMU auf dem MONOCAB-Dach ermöglichten präzise Zentimeter-Positionierungen. Die GNSS-Antenne arbeitete mit SAPOS-Korrekturdaten, um höchste Genauigkeit sicherzustellen.

Innenraum: Drei RGB-Kameras, darunter eine Fisheye-Kamera, erfassten den gesamten Innenraum. Verschiedene Kamerakonfigurationen wurden getestet, um später die zuverlässigsten Aufnahmesysteme für den Betrieb zu identifizieren.

Bahnsteigperzeption: Zwei seitlich ausgerichtete Lidare deckten den gesamten seitlichen Bereich mit 180° ab. Ergänzt wurde das Setup durch eine Kamera, die räumlich kalibriert wurde, um die Sensorfusion für die Algorithmen zu optimieren.

Umfeldperzeption: Vier Kameras (4K), eine Stereokamera, zwei LiDAR-Einheiten, ein Radar und eine Event-based Kamera ermöglichten die Erfassung komplexer Szenarien rund um den MONOCAB.

Während des Testtages wurden gezielt praxisnahe Szenarien simuliert: Personen mit oder ohne Warnweste auf und neben den Gleisen, Hindernisse wie Koffer, Kisten oder Zeitungen sowie der Gegenverkehr eines weiteren MONOCAB-Fahrzeugs. Die Aufzeichnungen liefern wichtige Daten, um die Algorithmen für Hinderniserkennung und sichere Fahrten mit Gegenverkehr zu validieren.

Ein zentraler Teil des Tests war die Systemintegration und Datenaufzeichnung. Durch das eigens entwickelte Software-Framework konnte die enorme Menge an Sensordaten in Echtzeit verarbeitet und auf einer kompakten Computerplattform (Nvidia Jetson AGX Orin) gespeichert werden. Insgesamt wurden rund 200 GB an Daten aus allen vier Sensorbereichen über mehrere Testphasen gesammelt – ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung der ATO-Systeme.

Der erfolgreiche Testtag markiert einen wichtigen Schritt in der gemeinsamen Forschung von MONOCAB und enableATO. Er zeigt, wie durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern innovative Technologien für den automatisierten Schienenverkehr der Zukunft entstehen – gefördert durch das DZM.

Synergien schaffen für die Mobilität von morgen – enableATO-Treffen am RailCampus OWL

Im Rahmen des Projekts enableATO trafen sich die Projektpartner der vier DZM-Standorte am RailCampus OWL e.V. zu einem zweitägigen Austausch über zukünftige Kooperationen und gemeinsame Entwicklungsansätze.

Ziel war es, Synergien zwischen den Standorten zu identifizieren und neue, verkehrsträgerübergreifende Ideen und Projekte auf den Weg zu bringen. Das Projekt enableATO entwickelt moderne Ideen für automatisierte Bahnmobilität und untersucht sie in neuen schienenbasierten Ansätzen in ländlichen Gebieten. 

Der erste Tag stand im Zeichen des inhaltlichen Impulses: Jan-Christoph Maass, Senior Project Manager der Duisburger Hafen AG gewährte den Teilnehmenden spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Projekte rund um den Güterverkehr im duisport. Sein Beitrag zeigte eindrucksvoll, wie stark der Bereich Güterlogistik mit den Themen automatisiertes Fahren und multimodale Mobilität verknüpft ist und wie wichtig es ist, diesen Aspekt künftig noch stärker in die gemeinsame Arbeit einzubeziehen.

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in sechs Workshops an verschiedenen Themenschwerpunkten, um verkehrsträgerübergreifende Forschungsansätze für automatisiertes Fahren zu identifizieren. Dabei entstanden zahlreiche Ideen für mögliche Projektansätze und Kooperationsfelder. Gleichzeitig wurden viele Fragen aufgeworfen, die nun im weiteren Projektverlauf von enableATO vertieft und konkretisiert werden sollen.

Am zweiten Tag teilten sich die Gruppen auf: Eine Gruppe besuchte das MONOCAB und konnte das innovative Transportsystem bei Probefahrten selbst erleben. Die andere Gruppe blieb am RailCampus OWL in Minden, informierte sich über die Standortstrategie der DB und besichtigte die Labore und Forschungsumgebungen vor Ort.

Das Treffen zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit der DZM-Standorte steckt – und wie enableATO dazu beiträgt, Wissen zu bündeln und die Mobilität von morgen gemeinsam weiterzuentwickeln.

RailCampus OWL e.V. bei der 4. Digital Rail Convention

Vom 17. bis zum 19. September 2025 fand die 4. Digital Rail Convention des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) in Annaberg-Buchholz statt, einem der vier Standorte des Deutschen Zentrums der Mobilität der Zukunft (DZM). Mit dabei war unser Kollege Daniel Reinhardt, der das DZM-Projekt enableATO und den RailCampus OWL e.V. vor Ort vertrat.  Prof. Dr.-Ing. Thomas Schulte und Martin Griese von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe präsentierten den Besuchern den Stand der der Entwicklung des MONOCAB, eines autonomen, kreiselstabilisierten Einschienfahrzeugs in das unter anderem Ergebnisse aus dem DZM-Forschungsprojekt enableATO einfließen. Diese Forschungsarbeiten tragen dazu bei, autonome Fahrfunktionen praxisnah zu erproben und weiterzuentwickeln.

Die Veranstaltung bot zahlreiche Impulse und spannende Einblicke in aktuelle Innovationen des Bahnsektors. Neben Grußworten von Persönlichkeiten wie Regina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, standen auch Impulsvorträge zur Bahn der Zukunft sowie interaktive Workshops im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem Zulassungsherausforderungen für autonomes Fahren und die Möglichkeiten, mit Hilfe digitaler Zwillinge das Reiseerlebnis der Fahrgäste zu verbessern.

Zudem präsentierten zahlreiche Aussteller ihre Innovationen im Bahnhofsgebäude des SRCC. Auch der RailCampus OWL e.V. war mit einem eigenen Stand vertreten, wodurch sich viele Gelegenheiten für den Austausch mit Fachleuten und Innovatoren ergaben. Besonders spannend waren die vorgestellten Lösungsansätze für autonomes Fahren, neue Simulationsumgebungen für das Testen von Bahnkomponenten, Möglichkeiten zur drahtlosen Datenübertragung über 5G und moderne Perzeptionstechnologien.

Die Digital Rail Convention hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Vernetzung und Kooperation für die Gestaltung einer digitalen und nachhaltigen Bahn der Zukunft sind – ein Anspruch, den auch wir mit unseren Projekten konsequent verfolgen.

Anbei ein paar Impressionen der letzten Tage:

[metaslider id=“9401″]

Erfolgreicher UITP-Summit in Hamburg für DZM-Standorte

Der öffentliche Verkehrssektor zeigte auf dem UITP-Summit in Hamburg, was er draufhat. Dies galt auch für die vier DZM-Projektstandorte Annaberg-Buchholz, Hamburg, Karlsruhe und Minden. In einem Gemeinschaftsstand präsentierten sie vom 16. bis 18. Juni ihre Forschungsvorhaben und den aktuellen Stand der Arbeiten. Der Mindener Projektstandort war mit dem MONOCAB als Teil des Forschungsprojektes enableATO/DZM dabei.

Das RailCampus-Schienengespräch fand am Montag im Rahmen des UITP-Summits in Hamburg statt. Im MONOCAB wurde das Thema „Akzeptanz automatisierter Schienenfahrzeuge“ diskutiert. Am Dienstag hielten die Projektstandorte vor einem interessierten Publikum einen Vortrag in der Speakers‘ Corner. So, wie eine Messe gemeint ist, so kam es in den vergangenen drei Tagen auch: Viele Besucher, viele Gespräche, viele Terminvereinbarungen.

Stella Wermuth erhält den dritten Preis mit enableATO-Poster

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Stella Wermuth hat mit ihrem „enableATO“-Poster den dritten Preis bei einem wissenschaftlichen Kongress geholt!

Wie sieht die Zukunft der künstlichen Intelligenz aus? Im Rahmen des Kongresses „KI@HSBI” der Hochschule Bielefeld wurden am 3. Juni in einem Doktorand:innen-Kolloquium aktuelle Forschungsarbeiten zu KI-Methoden, -Anwendungen und -Konzepten vorgestellt. Die Nachwuchswissenschaftlerin Stella Wermuth präsentierte ihre ersten Forschungsergebnisse zum Innenraum Monitoring für das enableATO/DZM-Projekt am RailCampus in Minden.

Sie hat einen Vortrag im Rahmen des Doktorand:innen-Kolloquiums gehalten und ein Poster eingereicht, das im Posterwettbewerb mit dem 3. Platz ausgezeichnet wurde. Der Vortrag hat den Titel:„From Fisheye to Fusion: Towards Efficient AI-based Indoor Perception for Public Transportation”. Die Veranstaltung richtete sich an Promovierende der Abteilungen Informatik und Data Science sowie Technik und Systeme und an Promovierende mit einer thematischen Zuordnung zur Künstlichen Intelligenz.