DZM-Vernetzungskonferenz in Berlin: Fünf Standorte, ein gemeinsames Ziel

Wie kann Forschung über Standortgrenzen hinweg stärker zusammenwirken und konkrete Impulse für die Mobilität von morgen geben? Mit dieser Frage beschäftigte sich die dritte DZM-Vernetzungskonferenz, die in Berlin Vertreterinnen und Vertreter der inzwischen fünf DZM-Standorte zusammenbrachte.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über aktuelle Forschung, Technologien und gemeinsame Fragestellungen. In verschiedenen Formaten präsentierten die Standorte ihre Projekte und Ergebnisse, diskutierten Forschungsthemen und entwickelten neue Ideen für die Zusammenarbeit. Besonders der Ergebnis-Marktplatz und die Themen-Labs boten Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Forschungsfeldern herzustellen.

DZM-Standort Minden bringt Erfahrungen und Perspektiven ein

Auch der DZM-Standort Minden war aktiv in das Programm eingebunden. Hanno Meyer zu Theenhausen, Sven Wachsmuth, Gero Brinkmann und Marc Hesse gestalteten die Themen-Labs aus Mindener Perspektive mit und brachten dort ihre Erfahrungen und fachlichen Schwerpunkte in die Diskussion ein. Einen weiteren besonderen Moment gab es bei der Vorstellung der Forschungsarbeiten gegenüber der Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz: Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte präsentierte ihr unsere Simulation und gab damit einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit am Standort Minden.

Darüber hinaus war auch der Hamburger DZM-Standort mit einem Demonstrator aus dem Forschungsprojekt HAWICC vertreten. Das Exponat veranschaulichte die Verbindung von Materialien und Wireless-Technologien und machte komplexe Forschungsthemen unmittelbar erlebbar.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem persönlichen Austausch. Neben bekannten Gesichtern bot die Veranstaltung die Gelegenheit, den neuen DZM-Standort an der Technischen Universität München und dessen Team kennenzulernen. Mit dem fünften Standort erweitert sich das Netzwerk um weitere Kompetenzen und Perspektiven.

Forschungsnetzwerk bietet Mehrwert

Die Konferenz machte deutlich, welchen Mehrwert ein standortübergreifendes Forschungsnetzwerk schaffen kann: Wissen wird geteilt, Kompetenzen werden gebündelt und aus einzelnen Forschungsvorhaben entstehen neue Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten.

Damit setzt das DZM seinen Weg als bundesweites Netzwerk für Forschung und Innovation im Bereich der digitalen Mobilität konsequent fort.