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2,3 Millionen für automatisiertes Transportkonzept auf Schiene und Straße

Im Projekt „AuToRailOWL Automated Transport of Road andRailGoods OWL“ wird ein Konzept für ein ressourcenschonendes Zweiwegefahrzeug zum Transport von Gütern und perspektivisch auch von Personen auf Schiene und Straße entwickelt. Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling übergab jetzt den Förderbescheid. Neben der Hochschule Bielefeld (HSBI) als Konsortialführerin sind die Universität Bielefeld, die Technische Hochschule OWL, der RailCampus OWL und die Stadt Verl sowie deren Wirtschaftsförderungsgesellschaft an dem Projekt beteiligt.

Die Vision des Projekts „AuToRail OWL“ ist ein automatisiertes Schienenfahrzeug, das auch auf der Straße fahren kann. So könnte es einen Beitrag zur Lösung des „Letze-Meile-Problems“ leisten und die ressourceneffiziente Infrastruktur der Schiene auch für Ziele ohne unmittelbaren Gleisanschluss erschließen: Lange Strecken werden auf der Schiene zurückgelegt, Streckenabschnitte ohne Gleise auf der Straße. Und das, ohne dafür eine besondere Infrastruktur vorhalten zu müssen.

Im Kern geht es darum, den Fahrwegwechsel zwischen Straße und Schiene und umgekehrt so zu automatisieren, dass dieser mit möglichst geringem Zeitverlust erfolgt. Durch den Verzicht auf Infrastrukturmaßnahmen soll eine spätere Einbindung in das bestehende Schienennetz ermöglicht werden.

Somit sollen die Vorteile der Straße, unter anderem die gute Anbindung von Betrieben, mit den Vorteilen der Schiene, wie staufreier und klimaschonender Transport, ohne zeitaufwändiges Umladen von Fracht kombiniert werden. Die Hauptanwendung des Fahrzeugs liegt besonders auf eingleisigen Bahnstrecken in ländlichen Regionen. Das Zweiwegefahrzeug kann hier einen erheblichen Beitrag für die Reaktivierung von nicht genutzten Bahnstrecken leisten. Doch vor der konkreten Anwendung steht zunächst die Entwicklungsarbeit.

Fahrzeug fährt automatisiert auf Schiene und Straße

Der Plan: Als Entwicklungsbasis soll ein kommerzielles Rangierfahrzeug angeschafft und umgebaut werden. Derartige Rangierroboter können ferngesteuert auf Straße und Schiene fahren, um in Bahnhöfen Güterwagen zu bewegen. Auf Basis solch eines Rangierroboters wollen die Projektpartner durch Umbauten und Erweiterungen ein fahrerloses Fahrzeug entwickeln, das automatisiert auf der Straße und der Schiene fahren kann. Kerninnovation ist der automatisierte Wechsel von Straße auf Schiene und umgekehrt. Hier soll unter anderem eine Schienenerkennung mit optischen Systemen zum Einsatz kommen.

Versuchsstrecke am ehemaligen Bahnhof in Kaunitz

Getestet wird das Ganze auf einem Versuchsfeld im Ortsteil Kaunitz der Stadt Verl im Kreis Gütersloh. Auf dem Gelände am ehemaligen Bahnhof Kaunitz wird ein Labor mit einem Bürocontainer und einer Werkstatt aufgebaut. Die Versuche finden auf einem 200 Meter langen Teilstück der Bahnstrecke zwischen Verl und Hövelhof statt. Die Bahnstrecke ist in Besitz der Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH und wird den Beteiligten für die dreijährige Laufzeit des Projekts zur Verfügung gestellt. Daher ist auch die Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein Partner im Projekt.

Während des Testbetriebs werden auf den Fahrzeugen allerdings weder Personen noch Güter transportiert. Es geht in dem Projekt im Wesentlichen um die Entwicklung und Realisierung des automatisierten Ein- und Ausgleisvorgangs, also um die technische Machbarkeit.

Technische Machbarkeit für ressourcenschonendes Fahrzeug erproben

Ziel dieses Initialprojektes ist ein Demonstrationsbetrieb, um die technische Machbarkeit des Konzepts für ein wirtschaftliches, ressourcenschonendes und effizientes Zweiwegefahrzeug aufzuzeigen. Das Fahrzeug wird im Rahmen des RailCampus OWL zukünftig als Versuchsplattform zur Verfügung stehen. 

Statements der Projektbeteiligten:

Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling:

„In Ostwestfalen-Lippe entstehen aus starken Netzwerken zukunftsfähige Lösungen. Die Projektpartner verfolgen mit AuToRail OWL eine Vision für den automatisierten Transport auf Straße und Schiene. Gerade für den ländlichen Raum zeigen solche Modellprojekte zukunftsweisend Alternativen auf.“

Prof. Dr. Anant Patel, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der HSBI:

„Das Projekt AuToRail OWL ist für die HSBI von besonderer Bedeutung, da es sich perfekt in das Forschungsprofil der Hochschule und die Aktivitäten am RailCampus OWL einfügt. Mit einem Projektvolumen von rund 2,3 Millionen Euro und der Kooperation mit der Universität Bielefeld und der TH OWL wird der Zusammenschluss Campus OWL weiter gestärkt und mit dem Ansatz der ressourceneffizienten Infrastruktur ein wesentlicher Beitrag zu unseren Querschnittsthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit geleistet.“

Prof. Dr.-Ing. Rolf Naumann, Projektleiter, Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der HSBI:

„Wir sind in OWL sehr erfolgreich mit neuen Mobilitätsprojekten. AuToRail ist ein weiterer Beitrag dazu.“

Prof. Dr. Reinhold Decker, Rektoratsbeauftragter der Universität Bielefeld für den RailCampus OWL:

„Die Arbeit an AuToRail ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung unserer Universität mit Partnern aus der Region praktisch nutzbar gemacht werden. So unterstützen wir in diesem Verbundprojekt die Entwicklung effizienter Lösungen für eine nachhaltige und klimafreundliche Verkehrswende.“

Prof. Dr. Rainer Rasche, TH OWL:

AuToRail ist ein weiteres wichtiges Projekt im Bereich der Bahntechnik für unsere Hochschule. Wir betrachten das System Bahn ganzheitlich und wollen mit angepassten Lösungen zu einer höheren Attraktivität und Nutzung der Bahn beitragen.“

Sebastian Brauner, Geschäftsführer der Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

„Für einen starken Wirtschaftsstandort wie die Stadt Verl ist die Entwicklung von Alternativen zum herkömmlichen Güterverkehr auf der Straße natürlich hochinteressant. Die Mobilität muss nachhaltiger werden, auch mit Blick auf den Klimaschutz. Insofern sind wir gerne Teil dieses innovativen Verkehrsprojektes und gespannt auf die Forschungsergebnisse.“

Thorsten Herbst, Erster Beigeordneter der Stadt Verl

„Wir freuen uns sehr, ein so zukunftsträchtiges Forschungsprojekt zum Schienenverkehr der Zukunft in Verl initiieren zu dürfen.“

Jürgen Tuscher, Geschäftsführer RailCampus OWL:

„Das Projekt „AutoRail“ ist aus Sicht des RailCampus OWL ein wichtiger Baustein für vernetzte multimodale Transportketten für Güter und Personen.“

Bild 1

Die Regierungspräsidentin überreichte die Förderbescheide an die vier Kooperationspartner (v.l.): Prof. Dr. Rainer Rasche (TH OWL), Prof. Dr. Rolf Naumann (HSBI, Projektleitung), Regierungspräsidentin Anna Katharin Bölling, Robin Rieksneuwöhner (Bürgermeister der Stadt Verl), Prof. Dr. Ulrich Rückert (Prorektor für Digitalisierung und Dateninfrastruktur an der Universität Bielefeld). © P.Pollmeier / HSBI

Bild 2

Am ehemaligen Bahnhof in Verl-Kaunitz soll der automatisierte Wechsel von Straße auf Schiene und umgekehrt auf einer Versuchsstrecke entwickelt werden. © L.Kanne

Über das Projekt AuToRail OWL:

Das Projekt „AuToRail OWL – Automated Transport of Road and Rail Goods OWL“ wird über eine Laufzeit vom 1.1.2024 bis 31.12.2026 gefördert im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW, REGIONALE Ostwestfalen-Lippe: Vernetzte Mobilität und digitale Anwendungen.

Das Projektvolumen beträgt rund 2,3 Millionen Euro, von denen ca. 1,3 Millionen Euro auf die Hochschule Bielefeld (HSBI) als Konsortialführerin entfallen. Weitere Projektpartner sind die Technische Hochschule OWL, die Universität Bielefeld und die Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.


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NRW-Verkehrsminister überreicht am RailCampus OWL Förderbescheide für zwei Mobilitätsprojekte

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hat gestern (10.01.2024) am RailCampus in Minden die Förderbescheide für die Projekte Digitaler Bahnhof Minden (DiBaMi) und Campusbahn Lemgo übergeben. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt DiBaMi mit 1,2 Millionen Euro und die Campusbahn Lemgo mit 780 T€ aus dem EFRE/JTF-Programm Nordrhein-Westfalen 2021-2027. Beide Projekte werden von Mitgliedern des RailCampus OWL e.V. durchgeführt.

Digitaler Bahnhof Minden (DiBaMi)

Das Projekt DiBaMi entwickelt Maßnahmen für einen reibungslosen Verkehrsfluss und einen angenehmen Aufenthalt am Bahnhof. In dem künftigen Schaufensterbahnhof sollen Informations- und Begleitroboter die Fahrgäste unterstützen. Die Forschung ist Teil des Netzwerks RailCampus OWL: Die Universität Bielefeld leitet das Projekt und kooperiert dafür mit der Technischen Hochschule OWL, der Hochschule Bielefeld und der Universität Paderborn. (https://aktuell.uni-bielefeld.de/2024/01/10/12-millionen-euro-fuer-forschungsprojekt-digitaler-bahnhof/)

Campusbahn Lemgo

Das sogenannte MONOCAB, die visionäre Einschienenbahn für den Individuellen Personennahverkehr, erreicht einen neuen Meilenstein: Dank dieser Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen kann mit der Grobplanung, Detailplanung und Umsetzung eines rund 350 Meter langen Testfeldes auf dem Innovation Campus in Lemgo begonnen werden. Es wird eine einschienige Bahn errichtet, damit direkt vor Ort an der Marktreife der MonoCabs gearbeitet wird und auch potenziellen Kunden das MonoCab im Betrieb vorgestellt werden kann. (https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/foerderzusage-sorgt-fuer-gute-laune-780000-euro-fuer-die-campusbahn-lemgo/)

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Die Projekte Digitaler Bahnhof Minden und Campusbahn Lemgo sind zwei sehr gute Beispiele für eine nachhaltige, vernetzte und multimodale Mobilität der Zukunft. Sie zeigen, wie die Chancen der Digitalisierung genutzt werden können und dabei die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen.“
Bei einem Rundgang über das Gelände und dem Besuch der Labore zeigte sich der Minister sichtlich beeindruckt von den Möglichkeiten, die der RailCampus OWL in Minden Studierenden, Wissenschaftlern und Industriepartnern bietet.

Der RailCampus OWL bringt führende Expertinnen und Experten für Bahntechnologie aus Wissenschaft und Industrie zusammen und begleitet die Forschungsprojekte bei der Umsetzung. Beide Förderprojekte sind wichtige Bestandteile für die Akzeptanz eines Mobilitätssystems, in dem der nachhaltige Verkehr auf der Schiene als Rückgrat fungiert.

Über den RailCampus OWL e.V.: Hochschulen, Bahn und Wirtschaft entwickeln im Rahmen dieses Vereins am Standort Minden ein einzigartiges Innovationsnetzwerk für die Bahntechnologie der Zukunft. Mit Forschung, Transfer und Studium wird die Bahn für die Zukunft gestärkt. Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Hochschule Bielefeld, die Universität Paderborn, die Technische Hochschule Ostwestfalen Lippe, die Deutsche Bahn mit der DBSystemtechnik und DBCargo, HARTING, WAGO, die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke. Weitere Mitglieder sind PILZ, Wölfel, UKL und ABB Stotz Kontakt. Ziel der Aktivitäten ist es, geeignete Fachkräfte für eine automatisierte und digitalisierte Bahn akademisch auszubilden und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Auch sollen technische Innovationen marktreif entwickelt werden, um ein leistungsfähiges, effizientes, nachhaltiges und in Mobilitätsketten integrierbares Bahnsystem zu entwickeln.


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Symposium zur Mobilität im ländlichen Raum: Wie Mobilitätsgerechtigkeit zwischen Stadt und Land gelingen kann

Die Mobilität von morgen ist ein Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. Gerade im ländlichen Raum besteht dringender Handlungsbedarf. Die Entwicklung intelligenter und vernetzter Verkehrssysteme ist somit ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige und nutzerorientierte Mobilität der Zukunft.

Unter der Schirmherrschaft des Landrates des Kreises Minden-Lübbecke, Ali Dogan, veranstaltete der RailCampus OWL, Minden, am 24. und 25. Oktober 2023 in sein erstes Symposium zur Mobilität im ländlichen Raum. Rund 50 Teilnehmer*innen nahmen teil.

An den beiden Tagen wurde in Minden im interdisziplinären Austausch zum einen über verschiedene Aspekte der Mobilität im ländlichen Raum, über technologische Voraussetzungen für vernetzte, automatisierte, digitale Verkehrssysteme sowie über beispielshafte Lösungsansätze und Projekte diskutiert.

Wir danken allen Referenten herzlich für ihre Beiträge, die das Spannungsfeld der Mobilität im ländlichen Raum aus unterschiedlichen Facetten beleuchtet haben:

  • Professor Dr. Stefan Witte, Vorstandsvorsitzender RailCampus OWL e.V., und Vizepräsident für Forschung und Transfer, Technische Hochschule OWL, Lemgo
  • Professor Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) / Leibniz Universität Hannover
  • Oliver Gubela, Leiter Amt für Strukturentwicklung, Kreis Minden-Lübbecke
  • Hans-Peter Lang, CTO Deutsche Bahn AG, Vorsitzender der GF der DB Systemtechnik, Minden
  • Lars Bursian, Beigeordneter für Städtebau und Feuerschutz, Stadt Minden
  • Sören Ridderbusch, Geschäftsführer biqx GmbH, Braunschweig
  • Timo Siekmann, Fraunhofer IOSB-INA, Lemgo
  • Professor Dr. Walter Sextro, Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik, Universität Paderborn
  • Professor Dr. Franz Kummert, Forschungsinstitut für Kognition und Robotik, Universität Bielefeld
  • Thomas Rief, Wölfel Engineering GmbH + Co. KG, Höchberg
  • Professor Dr. Thomas Schulte, iFE Institut für Energieforschung, Technische Hochschule OWL, Lemgo
  • Professor Dr. Christian Schindler, Lehrstuhl und Institut für Schienenfahrzeuge und Transportsysteme, RWTH Aachen
  • Professor Dr. Rolf Naumann, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Hochschule Bielefeld
  • Professor Dr. Heiner Monheim, Vorsitzender Schienenverkehr Malente-Lütjenburg e.V.
  • Sven Ratjens, Eigentümer der Teststrecke Malente-Lütjenburg und Koordinator des REAKT-F&E Projekts an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Jonathan Behm, Geschäftsführer Neue Mobilität Paderborn e.V., Paderborn 

Dem Bahn Fachverlag danken wir für die Medienkooperation. Wir haben uns gefreut, dass das Thema des Symposiums auf so großes Interesse stieß. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und den Austausch.


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Faszination Technik für Kinder und Jugendliche

Faszination Technik für Kinder und JugendlicheGroßeltern und Enkelkinder zu Gast beim RailCampus OWL und der DB-Systemtechnik

In den Herbstferien luden der VDI OWL, zusammen mit dem RailCampus OWL und der DB-Systemtechnik, technik- und geschichtsbegeisterte Großeltern mit ihren Enkelkindern zu einem Erlebnisbesuch auf dem Gelände der DB-Systemtechnik in Minden ein. Der Besuch stand unter dem Motto „Technik erleben, begreifen und zusammen erfahren“.

Das abwechslungsreiche Programm gab für die jeweiligen Altersgruppen eine spannende Einführung in bewährte und zukunftsweisende Bahntechnologie und Anwendungsgebiete. Es umfasste auch die Besichtigung des ICE-V, einen Versuchs-Triebzug der Deutschen Bundesbahn für die Erprobung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs und Vorläufer der heutigen ICEs. Mit der im Rahmen der ICE-Weltrekordfahrt am 1. Mai 1988 erreichten Höchstgeschwindigkeit von 406,9 km/h war er bis zum Dezember 1989 das schnellste Rad/Schiene-Fahrzeug der Welt und hält bis heute den Geschwindigkeitsrekord für Rad/Schiene-Fahrzeuge in Deutschland. Höhepunkt der Veranstaltung war für die schienenbegeisterten Kinder und Jugendliche eine Fahrt auf einer Rangierlok.


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2. Studiengang Digitale Bahnsysteme am RailCampus OWL, Minden

Nächster Halt: Job mit Zukunft!

Anfang Oktober 2023, zum Wintersemester 2023/2024, begannen die neuen Studierenden des zweiten Jahrgangs ihren Bachelorstudiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH in Minden.

Der innovative Studiengang Digitale Bahnsysteme verbindet die Themen der Mobilität und Digitalisierung im Kontext von Bahnsystemen und vereint das Know-how der vier größten Hochschulen in OWL: Hochschule Bielefeld, Universität Bielefeld, Universität Paderborn und Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo. Diese Zusammenarbeit ist nur eine der Besonderheiten des Studiums. Die Studierenden werden darüber hinaus auch von Ingenieur*innen der Deutschen Bahn in Projekten unterstützt. Des Weiteren arbeiten sie bei den Studien- und Abschlussarbeiten mit Kooperationsunternehmen des RailCampus OWL zusammen.

Wir freuen uns auf die Studierenden und wünschen allen ein spannendes, interessantes und erfolgreiches erstes Semester.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter https://www.hsbi.de/studiengaenge/digitale-bahnsysteme


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Haushaltsausschuss des Bundestages hat über die Finanzierung für ein Forschungsprojekt zur Zukunft der Mobilität am RailCampus OWL entschieden.

Minden. 28. Juni 2023. Beim heutigen Besuch am RailCampus OWL in Minden konnten die beiden Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP) und Achim Post (SPD) eine positive Nachricht verkünden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat über die Finanzierung für ein Forschungsprojekt zur Zukunft der Mobilität am RailCampus OWL entschieden. „Noch für den ersten Projektabschnitt sind 12,5 Millionen Euro vorgesehen. Auch die langfristige Finanzierung bis ins Jahr 2027 ist mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses gesichert“, so die Abgeordneten.

Als einer von vier Standorten im Deutschen Zentrum für Mobilität wird am RailCampus OWL in Minden zur Digitalisierung des Verkehrsträgers Schiene durch die Entwicklung innovativer Technologien geforscht. Im Projekt werden technologische Systeme, Komponenten, Methoden, Entwicklungsrandbedingungen und Validierungsverfahren im Kontext des automatisierten Fahrens (ATO) erforscht. Darüber hinaus werden Fragestellungen zur Nutzerakzeptanz neuer Technologien aufgegriffen. Exemplarisch im Fokus steht dabei das Umfeld des Bahnhofs Minden, jedoch mit der Prämisse der Übertragbarkeit in vergleichbare andere Umgebungen im ländlichen Raum.

„Wir danken den Abgeordneten des Haushaltsausschusses des Bundes für diesen Beschluss. Damit ist es möglich, die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Die Schiene als umweltfreundliches Verkehrsmittel ist die Basis, die dann mit anderen Verkehrsträgern je nach Kundenerfordernis ergänzt wird,“ betont Jürgen Tuscher, Geschäftsführer RailCampus OWL.

„Dass Minden dabei eine zentrale Rolle spielt, ist ein schlagkräftiger Beweis der Innovationskraft unserer Region“, so Frank Schäffler, der auch Vorsitzender der Liberalen im Mühlenkreis ist.


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Bachelorstudiengang Digitale Bahnsysteme – Jetzt bewerben für das WS 2023/2024

Der Studiengang Digitale Bahnsysteme am RailCampus OWL in Minden richtet sich an Studieninteressierte, die einen Studiengang suchen, der Themen der Mobilität und Digitalisierung im Kontext von Bahnsystemen vereinigt. Der innovative Bachelorstudiengang wurde von den im RailCampus OWL e.V. zusammengeschlossenen Hochschulen – Hochschule Bielefeld, Technische Hochschule OWL, Universität Bielefeld und Universität Paderborn – konzipiert. Ihr Know-how fließt hier ebenso ein wie das der Deutschen Bahn und weiterer Partner aus der Wirtschaft.

Koordiniert wird der Studiengang von der Hochschule Bielefeld. Bewerben Sie sich jetzt für das Wintersemester 2023/2024.

Informationen unter: https://www.hsbi.de/studiengaenge/digitale-bahnsysteme


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Studiengang Digitale Bahnsysteme am RailCampus OWL

Nächster Halt: Job mit Zukunft!

Zum Wintersemester 2023/2024 beginnt der zweite Jahrgang des Bachelorstudiengangs „Digitale Bahnsysteme“ am Railcampus OWL auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH in Minden. Die Bewerbungsfrist dafür endet am 31. August 2023.

Der innovative Studiengang vereint das Know-how der vier größten Hochschulen in OWL. Diese Zusammenarbeit ist nur eine der Besonderheiten des Studiums. Die Studierenden werden auch von Ingenieur*innen der Deutschen Bahn in Projekten unterstützt. Darüber hinaus arbeiten sie bei den Studien- und Abschlussarbeiten mit Kooperationsunternehmen des RailCampus OWL zusammen.

Das große Ziel: Die Bahn ins digitale Zeitalter überführen und Fachleute für die Mobilität von morgen ausbilden.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter https://www.hsbi.de/studiengaenge/digitale-bahnsysteme


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Bekanntheitsgrad und Interesse wachsen

Unter dem Motto „Rechtes Weserufer – urbane Umwelt gestalten“ fand am Samstag, 03.06.2023, das Stadtteilfest rechtes Weserufer der Stadt Minden im Fort A statt. Der RailCampus OWL präsentierte sich dort bereits zum zweiten Mal. Bei bestem Wetter nutzen zahlreiche Mindener die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der verschiedenen Projekte und Planungen zu informierten. Wir freuen uns sehr über den wachsenden Bekanntheitsgrad und das steigende Interesse an der Entwicklung des RailCampus OWL und dem Studiengang „Digitale Bahnsysteme“.

Unser Dank gilt auch Michael Jäcke, Bürgermeister Stadt Minden, und Lars Bursian, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Feuerschutz, Stadt Minden, für die Unterstützung.

Vielen Dank auch David Sauerwald, Abteilung Stadtplanung und Umwelt, Stadt Minden, für die großartige Organisation.


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