Vorstand des RailCampus OWL

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RailCampus OWL – Innovationsnetzwerk für die Bahntechnologie der Zukunft

Um die Zusammenarbeit und den Austausch im Netzwerk weiter auszubauen und zu fördern, traf sich der Vorstand des RailCampus OWL am Stammsitz des Gründungsmitglieds WAGO in Minden. Neben Wago sind Harting, DB Systemtechnik, DB Cargo, die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Fachhochschule Bielefeld, der Kreis Minden-Lübbecke und die Stadt Minden Gründungsmitglieder des RailCampus OWL.

Im Rahmen einer Werksführung mit Besuch des Ausbildungszentrums und im anschließenden Austausch konnten sich alle Teilnehmer einen eigenen Eindruck von den Möglichkeiten und Kompetenzen von WAGO verschaffen. Das international tätige Familienunternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Interface Electronic, Verbindungs- und Automatisierungstechnik.


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Exkursion „Einblicke in das System Bahn“

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RailCampus OWL: Exkursion „Einblicke in das System Bahn“

Studierende des neuen Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL in Minden erlebten jetzt zum Ende des ersten Semesters einen praktischen Einblick in mögliche Berufsfelder.

Bei einer Exkursion mit dem Titel „Einblicke in das System Bahn“ unter der Leitung von Dr. Markus Traupe, DB Systemtechnik, konnten die jungen Leute auf dem Werksgelände der DB Systemtechnik Messradsätze sowie die Klimakammer unter die Lupe nehmen. Aktuell wird dort gerade ein Zug aus Indien getestet.

Jörg-Michael Reinecke von der DB Systemtechnik stellte Gefahrensituationen nach, indem er beispielsweise eine Eisbeschussmaschine zur Simulation von herabfallendem Eis einsetzte. Bei einem anderen Experiment wurde ein ganzes Gleis verbogen, um das Schienenverhalten bei starken Temperaturschwankungen zu messen.

 „Erst jetzt weiß ich, welch breite Möglichkeiten mir das Studium der Digitalen Bahnsysteme bietet. In den kommenden Jahren wird sich viel tun. Es ist spannend dabei sein zu dürfen“, verriet eine Studentin des ersten Semesters begeistert.

Der innovative Bachelorstudiengang wurde von den im Campus OWL e.V. zusammengeschlossenen Hochschulen Fachhochschule Bielefeld, Technische Hochschule OWL, Universität Bielefeld und Universität Paderborn konzipiert. Ihr Know-how fließt hier ebenso ein wie das der Deutschen Bahn und weiterer Partner aus der Wirtschaft.

Vortrag „Digitale S-Bahn Hamburg“
Die Studierenden hören gebannt den Vortrag zum Thema „Digitale S-Bahn Hamburg“

Das Studium „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL in Minden verbindet Theorie und Praxis. Das dies kein leeres Versprechen ist, zeigte sich beim zweiten Exkursionstag des ersten Semesters durch einen technischen Einblick von Christopher Rudolph. Als Projektmanager der Deutsche Bahn war er in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Hamburg und Siemens Mobility für die Umsetzung des Pilotprojekts „Digitale S-Bahn Hamburg“ zuständig.  Via Teams informierte er die Studierende in einem Exkurs über notwendige Automatisierungsschritte auf dem Weg zum digitalen S-Bahn-Betrieb und damit zu mehr Kapazität auf der Schiene.

Das Fazit der Studierenden nach der Exkursion ist eindeutig: „Wirklich spannend, was es rund um die Themen Schiene und Bahn alles zu beachten gilt. Viele technische Themen können wir nach dem ersten Semester Digitale Bahnsysteme aber schon sehr gut verstehen. Jetzt freuen wir uns schon auf das kommende Semester und die Vorlesung zur Messtechnik.“

Dr. Lars Müller, Leiter Prüfdienstleistungen, DB Systemtechnik, und gleichzeitig im Vorstand des RailCampus OWL e.V. sagte: Nach diesem Studium sind sie breit aufgestellt und bestens ausgerüstet. Schauen Sie nach links und nach rechts und nutzen sie Ihre Kreativität, um Ihre Ideen umzusetzen und Innovationen zu schaffen.“

Der zweite Jahrgang für diesen Studiengang startet im Wintersemester 2023/2024.


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ICE auf dem Gelände des RailCampus (Luftbild)

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Der RailCampus OWL nimmt weiter Fahrt auf!

Ziele des RailCampus OWL sind Forschung sowie Aus- und Weiterbildung für die Bahntechnologie der Zukunft. Die Mobilität von Morgen ist ein Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Regionen.

Hier hat gerade der Verkehr auf Schienen aufgrund seiner Energieeffizienz eine besondere Rolle. Intelligente technische Systeme stärken die Bahn für diese Aufgabe. Am Standort Minden entsteht deshalb ein moderner Ausbildungs- und Forschungsstandort, an dem Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam intelligente Systeme für automatisierte und digitalisierte Schienenverkehre für Personen und Güter bis zur Marktreife entwickeln.       

Das Video zeigt einige Impressionen aus 2022

Zahlreiche Aktivitäten wie die Railweek 2022, ein „Walk & Talk“ am Tag der Schiene, die Präsenz auf verschiedenen Messen, z.B. InnoTrans, und Events, z.B. der Mobilitätstag NRW, Veranstaltungen im Rahmen der Regionale OWL u.v.m. sowie die verstärkte Präsenz in den sozialen Netzwerken und anderen Medien haben in den vergangenen Wochen und Monaten zur Bekanntheit des RailCampus OWL beigetragen. Des Weiteren startete im Oktober 2022 der neue Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL in Minden.

Freuen Sie sich auch in 2023 auf Neues vom RailCampus OWL, auf weitere Veranstaltungen und interessante Termine. Wir werden zeitnah informieren.


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Veranstaltung „Innovationsökosystem Schiene & RailCampus OWL“

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„Innovationsökosystem Schiene & RailCampus OWL“

– so lautete der Einladungstitel zur Veranstaltung am 07.12.2022 im Rahmen der solutions in Minden am RailCampus OWL.

Professor Dr. Stefan Witte von der Technischen Hochschule OWL erläuterte Wissenswertes zum RailCampus OWL, wie es zu der Idee kam, wer beteiligt ist, was aktuell läuft und was künftig geplant ist. Professor Dr. Rolf Naumann von der FH Bielefeld stellte den neuen, im Oktober gestarteten Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ vor und gab einen Ausblick auf die geplante Weiterentwicklung.

Dr. Lars Müller, DB Systemtechnik GmbH, belegte in seinem Referat, warum jeder Zug wohl einmal durch Minden fährt. Denn – was kaum jemand weiß – hier wird Eisenbahngeschichte geschrieben. Messen und Prüfen – das findet in Minden statt, für nahezu alle Typen von Zügen, europa- und weltweit.

Im Anschluss an die Vorträge gab es eine rege Diskussion über sich bietende Chancen und mögliche Kooperationen. Wir freuen uns schon auf weitere Veranstaltungen in 2023!


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Mobilitätsinitiativen in OWL – auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft

Intelligent, benutzerfreundlich und klimaneutral soll sie sein, die Mobilität der Zukunft. Damit Personen kostengünstig, schnell und bequem an ihr Ziel kommen, müssen Fahrzeuge flexibel, bedarfsorientiert und emissionsfrei eingesetzt werden.

Mehrere Initiativen aus der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) denken Mobilität auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft neu. Im Verbund mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft entwickeln die Initiative „Neue Mobilität Paderborn e.V.“, der RailCampus OWL, der „Innovationsflughafen PAD“ und das Verbundprojekt „Digital Services-Hub“ (DiSerHub) Lösungen für eine nachhaltige, kundenorientierte und effiziente Mobilität. Bei einer Veranstaltung an der Universität Paderborn haben sie jetzt ihre Projekte, Pläne und Ziele vorgestellt.

Veranstaltung „Straße, Luft und Schiene – Wir gestalten Mobilität in OWL“
Paderborn, 25. Oktober 2022: Veranstaltung „Straße, Luft und Schiene – Wir gestalten Mobilität in OWL“ in der Studiobühne der Universität Paderborn. Die Podiumsteilnehmenden (v. l.): Dr. Christoph Weskamp, Roland Hüser, Annette Nothnagel, Angie Reeh, Prof. Dr. René Fahr, Prof. Dr. Thomas Tröster, Prof. Dr. Walter Sextro. Foto: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Innovative Ideen auf die Schienen bringen

Der RailCampus OWL, vertreten durch Prof. Dr. Walter Sextro, Leiter des Lehrstuhls für Dynamik und Mechatronik an der Universität Paderborn, rückte das Themenfeld intelligente Bahnsysteme in den Fokus. Hierfür wurden neben der DB Cargo, Wago und Harting die Expertisen der großen OWL-Hochschulen am Standort Minden gebündelt, um ein umfassendes Innovationsökosystem aus Bildung, Forschung und Wirtschaft zu entwickeln. Neben neuen Bahntechnologien, wie z. B. vernetzte Transport-Logistik für Personen und Güter durch Automatisierte Be- und Entladesysteme, Ladungsverfolgung und Echtzeitoptimierung sowie hybride Fahrzeuge für Schienen- und Straßenverkehr, steht hier mit einem neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“, den die beteiligten Hochschulen der Region gemeinsam gestalten, auch die Qualifikation von Nachwuchskräften im Zentrum.

Lesen Sie die gesamte Meldung unter: www.uni-paderborn.de/nachricht/99567


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Logistiker des Berufskollegs Lübbecke (Gruppenbild)

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Logistiker des Berufskollegs Lübbecke zu Gast am RailCampus OWL in Minden

Eine Exkursion mit vielen Informationen rund um das Thema Schiene erlebten die Logistiker des dritten Lehrjahres am Berufskollegs Lübbecke. Jürgen Tuscher, Geschäftsführer des RailCampus OWL in Minden, begrüßte die jungen Leute und stellte Angebot des RailCampus OWL vor. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, gab es einen interessanten Besichtigungsrundgang zu den Laboren und Prüfständen von DB Cargo und DB Systemtechnik.

Bereits im Vorfeld hatte sich die Lehrerin Christina Hekman im Namen des Berufskollegs Lübbecke vor Ort angeschaut, welche Kooperationsmöglichkeiten sich zwischen den beiden Institutionen anbieten könnten. Am Berufskolleg Lübbecke werden u.a. anderem Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachinformatiker ausgebildet. Ziel dieser Exkursion war es somit auch, den angehenden Logistikern zu zeigen, was Forschung und Entwicklung bedeutet und welche Auswirkungen sich für die Logistik, die Wirtschaft und die gesamte Volkswirtschaft Deutschlands ergeben. Die jungen Menschen sehen so, welche Möglichkeiten und Chancen sie hier „vor der Haustür“ haben und daher ist dies auch eine Maßnahme, um „Fachkräfte an die Region“ zu binden.


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Illustration Monocabs

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MONOCABS fahren jetzt auf stillgelegter Extertal-Strecke

Verkehrsminister Krischer lobt System als Impulsgeber für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität

Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer ist am Montag, 3. Oktober, der Demonstrator des MONOCAB OWL-Systems auf einem Teil der stillgelegten Teststrecke der Extertalbahn fahrend präsentiert worden. „Thusnelda“, so der Name des Demonstrators, meisterte dank seiner zwei stabilisierenden Kreisel die Strecke autonom fahrend. Dank des von der Landeseisenbahn Lippe organisierten Maus-Türöffnertages konnten zahlreiche Gäste die Test- und Demonstrationsfahrten miterleben. Vor dem ersten Start des Tech-Demonstrators war auch die künftige Kabine aus nachhaltigen Werkstoffen enthüllt worden.

Transport eines Fahrrads via Monocab
Foto: Peter Wehowsky

Der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer sagte: „Die Projektidee MONOCAB hat das Potenzial, schienengebundene Mobilität zu ergänzen und zugleich Ostwestfalen-Lippe als Innovationsstandort in Nordrhein-Westfalen zu profilieren. MONOCAB OWL mit seinem innovativen Verkehrskonzept und dem nachhaltigen Kabinendesign steht beispielhaft für eine Mobilitätspolitik, die Umwelt und Verkehr nicht mehr als Gegensätze begreift, sondern als Impulsgeber für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität.

Zuvor hatte der Präsident der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe Professor Dr. Jürgen Krahl das Mobilitätsprojekt der REGIONALE2022 gelobt: „Das MONOCAB OWL verbindet eine im Grunde genommen seit einhundert Jahren bekannte Technik mit einer modernen Idee, die den schienengebundenen Nahverkehr neu denkt, nämlich als Kombination aus öffentlichem und individuellem Personentransport.“ Man könne nämlich auf das nächste freie MONOCAB warten, oder es aber auch per App zu einer bestimmten Uhrzeit bestellen. „Wir sind von dieser Technologie so überzeugt, dass wir planen, ein MONOCAB dauerhaft am Innovation Campus in Lemgo fahren zu lassen.“ Krahl erinnerte daran, dass die Entwicklung des MONOCAB ein weiterer Gemeinschaftserfolg in OWL sei. „Mein Dank gilt meinem Kollegen und Projektleiter Professor Schulte und seinem Team an der TH OWL und genauso unseren Partnern von der Fachhochschule Bielefeld, dem Fraunhofer ISOB-INA Lemgo, der Landeseisenbahn Lippe und dem Kreis Lippe. Unsere gemeinsamen Anstrengungen zeigen, wozu Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Verbund mit weiteren Experten fähig sind“, so Krahl weiter. Das System werde künftig auf dem gemeinsamen RailCampus OWL in Minden weitergeführt, um es bis zur Serienreife zu entwickeln.

Lippe ist Reallabor für multimodale Mobilität: Die Idee für das MONOCAB ist in Lippe entstanden, darauf sind wir alle stolz und wollen die nächsten Schritte auch in Lippe umsetzen. Die innovativen Ein-Schienen-Fahrzeuge helfen gerade im ländlichen Raum, klimafreundliche Mobilität bedarfsgerecht zu sichern“, erklärte Landrat Dr. Axel Lehmann.

Jürgen Tuscher, Geschäftsführer des RailCampus OWL in Minden sagte, das MONOCAB sei der perfekte Türöffner für den Wechsel vom IPNV zum ÖPNV. „Fahrgäste können nach Bedarf das Angebot nutzen, und es erwartet sie ein angenehmes freundliches Fahrerlebnis mit weniger Mitfahrenden als im ÖPNV“, so Tuscher. Damit sei insbesondere im ländlichen Raum eine gute Ergänzung zu etablierten Angeboten möglich.

Besonders stolz machten die ersten gelungenen Testfahrten den „Vater“ der Idee Thorsten Försterling von der Landeseisenbahn Lippe. „Die Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum ist individuell. Eine Lösung muss gut und einfach sein. Sie muss intuitiv sein und sich selbstverständlich anfühlen. Genau das erreichen wir mit dem MONOCAB“, so Försterling.

Foto: Peter Wehowsky

Ähnlich sieht es auch der Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL, Professor Dr. Stefan Witte. Mit dem MONOCAB OWL entstehe ein Fahrzeug, das ganz neues Potenzial für die Reaktivierung von Bahnstrecken schaffe. „Das wird gerade in ländlichen Regionen Mobilitätsangebote mit automatisiertem, elektrischen Schienenverkehr neu stärken“, so Witte.

Für Projektleiter Professor Dr. Thomas Schulte, Dekan im Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik der TH OWL ist das MONOCAB „das außergewöhnlichste Projekt, das ich je erlebt habe. Es ist technisch und organisatorisch sehr aufwendig aber mit einer extremen Begeisterung bei allen Beteiligten und Unterstützenden“, so Schulte. Mit dem MONOCAB OWB hätten alle Beteiligten die Chance, ein wirklich innovatives neues Mobilitätskonzept im ländlichen Raum umzusetzen: „Perspektivisch könnten ab etwa 2027 MONOCABs einen Test-Regelbetrieb aufnehmen.

Auch der Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld und Studiengangsleiter des neuen Bachelorstudiums „Digitale Bahnsyseme“ am RailCampus OWL in Minden ordnete MONOCAB OWL als Forschungshöhepunkt wissenschaftlicher Zusammenarbeit ein. „Für die FH Bielefeld steht das Thema Nachhaltigkeit seit vielen Jahren ganz oben auf der Agenda. Das betrifft die Lehre wie die Forschung. Aus diesem Grund hat sich ein Expertenteam der FH Bielefeld in enger Zusammenarbeit mit Forschenden der TH OWL voller Elan und mit dem notwendigen Know-how darangemacht, für das System MONOCAB ein eigenes Fahrwerk mit Rad mit besonderem Radprofil zu entwickeln – Elemente, die unverzichtbar sind, damit diese zukunftsweisende Technologie zur Entwicklung eines schienengebundenen und nachhaltigen Mobilitätsangebotes insbesondere für den ländlichen Raum einwandfrei funktioniert“, so Professor Dr. Rolf Naumann. Das MONOCAB OWL ist ein kreiselstabilisiertes autonomes Einschienen-System mit elektrischem Antrieb und eines der REGIONALE 2022-Projekte im Bereich Mobilität. Die Fahrzeuge sind so konstruiert, dass sie sich auf einer normalen Eisenbahn-Gleisstrecke auch begegnen können. Die Projektförderung erfolgt im Rahmen der Umsetzung des operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum 2014-2020 mit einer Ko-Finanzierung durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Allein der Europäische regionale Entwicklungsfonds fördert das Projekt mit 1.998.040 Euro. Hinzu kommen noch 1.598.432 Euro Landesmittel aus Düsseldorf.

Weitere Informationen unter www.monocab-owl.de

Grafik: MONOCAB OWL


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Neuer Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL gestartet

Der erste Vorlesungstag begann feierlich mit der Begrüßung der neuen Studierenden des Bachelorstudengangs „Digitale Bahnsysteme“ auf den Gelände der DB Systemtechnik GmbH in Minden. Hier soll in den kommenden Jahren der akademische Nachwuchs für die Zukunft des Systems Bahn ausgebildet werden.

Kohorte des Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“
Die erste Kohorte des Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“ wurde auf dem RailCampus in Minden begrüßt. ©P. Pollmeier/FH Bielefeld

Endlich ist es soweit: Am Dienstag, 04. Oktober 2022, ist der Startschuss für den neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL gefallen. Auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH an der Pionierstraße in Minden begann die Vorlesungszeit für die ersten sieben Studierenden mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung. Der innovative Bachelorstudiengang wurde von den im Campus OWL e.V. zusammengeschlossenen Hochschulen Fachhochschule Bielefeld, Technische Hochschule OWL, Universität Bielefeld und Universität Paderborn konzipiert. Ihr Know-how fließt hier ebenso ein wie das der Deutschen Bahn und weiterer Partner aus der Wirtschaft.

In ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende von Campus OWL hieß Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, die Studierenden willkommen: „Im Studiengang Digitale Bahnsysteme können Sie Ihrer Begeisterung für digitale Technologien und nachhaltige Mobilität nachgehen. An diesem besonderen Ort, der auf eine lange Bahntradition zurückblicken kann, werden Sie, die Fachleute für die Mobilität von morgen, auf breiter Basis als Ingenieure ausgebildet.“

Begrüßten die Studierenden (v.l.n.r.): Prof. Dr. Reinhold Decker (Prorektor für Informationsinfrastruktur und Wirtschaft Universität Bielefeld), Prof. Dr. Jürgen Krahl (Präsident der TH OWL), Prof. Dr. Brigitt Riegraf (Präsidentin Universität Paderborn), Hans Peter Lang (DB Systemtechnik), Prof. Dr. Michaela Hoke (Vizepräsidentin für Studium und Lehre der FH Bielefeld), Dr. Lars Müller (Leiter Business Line Prüfdienstleistungen bei DB Systemtechnik) und Jürgen Tuscher (Geschäftsführer des RailCampus OWL e.V). © P. Pollmeier/FH Bielefeld

Gemeinsamer Studiengang der vier staatlichen Hochschulen OWLs

Operativ wird der Studiengang in einem ersten Schritt von der FH Bielefeld angeboten. In einem zweiten Schritt soll das Angebot zu einem gemeinsamen Studiengang der FH Bielefeld, der TH OWL sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn weiterentwickelt werden. Die FH Bielefeld wurde bei der Begrüßung der Studierenden von Prof. Dr. Michaela Hoke, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, vertreten: „Freuen Sie sich auf ein praxisnahes Studium, das Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau kombiniert und Ihnen Berufschancen innerhalb der Bahnindustrie, aber durchaus auch darüber hinaus eröffnet. Außerdem wird Sie der neue Studiengang für ein Masterstudium qualifizieren.“ Hoke dankte allen Beteiligten dafür, dass sie den Bachelorstudiengang mit viel Engagement in vergleichsweise kurzer Zeit an den Start gebracht haben. „Dafür war eine große Kraftanstrengung vonnöten. Schon jetzt arbeiten wir gemeinsam daran, mittelfristig auch den konsekutiven Masterstudiengang „Intelligente Bahnsysteme“ zu konzipieren, der ebenfalls am RailCampus OWL angesiedelt sein soll.“

Die vier staatlichen Hochschulen in OWL haben den neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ auf die Schiene gesetzt. Den Praxisbezug erhalten die Studierenden direkt vor Ort auf dem Gelände des RailCampus OWL beziehungsweise der DB Systemtechnik in Minden. ©P. Pollmeier/FH Bielefeld

„Bedeutender Meilenstein“: Breite Unterstützung durch die Wirtschaft 

Auch Prof. Dr. Rolf Naumann, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld und Koordinator des neuen Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“ hob die Zukunftsträchtigkeit des Angebots hervor: „Es ist ein Mechatronik-Studiengang mit vielen Informatik- und Elektronikanteilen und gleichzeitig eine Grundbesohlung im System Bahn. Wir vermitteln aber nicht nur Theorie: Praktische Anteile in Form von Projekten und Praktika sind wesentlicher Teil des Studiums. Und da spielen wir die direkte Nähe zur Bahn aus. Wer könnte den Studierenden konkrete Inhalte besser vermitteln als die Ingenieurinnen und Ingenieure der Deutschen Bahn vor Ort?“

Das bestätigte Hans-Peter Lang, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Systemtechnik GmbH und Chief Technical Officer (CTO) der Deutsche Bahn AG, die den Studiengang gleichsam als „Untermieter“ aufgenommen haben: „Wir möchten Teil davon sein, gemeinsam mit den Studierenden die Bahn ins digitale Zeitalter zu überführen“, sagte Lang.

Jürgen Tuscher, Geschäftsführer des RailCampus OWL e.V., nannte den Studienbeginn in seinem Grußwort einen „bedeutenden Meilenstein“ für seine Organisation und für die Industrie insgesamt: „Dieser Studiengang trägt maßgeblich dazu bei, dass das System Bahn hervorragend qualifizierte Absolventinnen und Absolventen bekommt, die die Zukunftsaufgaben eines digitalisierten und automatisierten Mobilitätskonzeptes bewältigen können.“

Nach der feierlichen Begrüßung begaben sich die Studierenden gemeinsam mit den Repräsentantinnen und Repräsentanten der beteiligten Institutionen auf einen Rundgang über das Gelände der DB Systemtechnik und anschließend zu ihren ersten Lehrveranstaltungen. Unterrichtet werden die Studierenden von Professoren und Dozenten aller beteiligten Hochschulen, darunter unter anderem von der FH Bielefeld Prof. Dr. Rolf Naumann, Prof. Dr. Stefan Witte, Vizepräsident Forschung und Transfer der TH OWL, Prof. Dr. Franz Kummert von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Walter Sexto, Leiter des Lehrstuhls für Dynamik und Mechatronik an der Universität Paderborn. Mit an Bord ist auch wieder Christian Albers von der DB Systemtechnik, der als Lehrbeauftragter bereits im vergangenen Wintersemester die informative und sehr kurzweilige digitale „Schnuppervorlesung“ für Hörer aller Fachbereiche und Hochschulen am RailCampus OWL angeboten hatte.


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ICE auf dem Gelände des RailCampus (Luftbild)

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Event: Walk & Talk „Arbeitsumfeld Schiene – Wissenswertes zu Ausbildung, Studiengängen, Berufen“

Der RailCampus OWL lud Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen der Schulen und Berufskollegs sowie Studierende zu einem „Walk & Talk“- Arbeitsumfeld Schiene – Wissenswertes zu Ausbildung, Studiengängen, Berufen“ nach Minden auf das Gelände der DB Systemtechnik GmbH ein. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Regionale 2022 und des bundesweiten Tags der Schiene statt. Ziel war es, die Vielfalt und die Möglichkeiten einer Ausbildung, eines Studiums und von Tätigkeiten im Bahnumfeld aufzuzeigen und erlebbar zu machen.

Raum mit den Ausstellern am Tag der Schiene
Der Raum mit den Ausstellern am Tag der Schiene

Rede und Antwort standen die Gründungspartner des RailCampus OWL. Die Vertreter der Hochschulen FH Bielefeld, Uni Bielefeld, Uni Paderborn und TH OWL in Lemgo erläuterten u.a. den neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“. Auszubildende und Berufsanfänger der Unternehmen Harting Technologiegruppe und Wago berichteten von ihren Aufgaben, Projekten und Lerninhalten sowie ihrer Motivation und ihren Erfahrungen. Sie wurden von Ausbildungsverantwortlichen und Personalvertretern unterstützt. DB Systemtechnik und DB Cargo zeigten anhand von Exponaten den Einsatz und die Möglichkeiten von neuen Technologien und digitalen Lösungen. Vertieft wurde dies im Anschluss in spannenden Rundgängen, wo die Besucher direkt vor Ort die jeweiligen Arbeitsbereiche sehen konnten.

Schüler und Aussteller im Gespräch
Schüler und Aussteller im Gespräch

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