Herzliches Willkommen für die neuen Studierenden auf dem RailCampus in Minden

Der erste Tag in einer neuen Umgebung ist immer aufregend. So auch für die Erstsemester des Bachelorstudiengangs Digitale Bahnsysteme am RailCampus in Minden. Die Campusmanager Judith Amelung und Hüseyin Demir hatten die neuen Studierenden, die zum Wintersemester 2024/2025 am 7. Oktober starten werden, am 1. Oktober auf den RailCampus eingeladen.

Sie erhielten alle Informationen, die sie für den Start ihres Studiums benötigen: Zugang zum Campus und zu den Gebäuden, Stundenplan, Sicherheitseinweisung. Darüber hinaus können die Studierenden an den Freizeitveranstaltungen zum Studienstart auf dem Campus Minden teilnehmen und die anderen Studierenden und die Stadt Minden besser kennenlernen.

Prof. Rolf Naumann begrüßte die Studierenden im Namen der HSBI und stellte den RailCampus OWL e.V. vor. Dass das Studium praxisnah ist, wurde deutlich, als der Informationstag mit einer kleinen Führung über das Gelände verbunden wurde. Der RailCampus befindet sich auf dem Gelände der DB Systemtechnik und hat somit direkten Zugang zum System Bahn, was Praxisnähe in allen Bereichen garantiert. 

Studierende werben Studierende

Wie wirbt man am besten um Studierende? Genau, mit Studierenden. Schauen Sie sich unseren aktuellen Film an. Die Studierenden Melvin Kalsow und Jan-Luca Grillemeier erzählen, warum sie sich für den Studiengang Digitale Bahnsysteme am RailCampus entschieden haben und wem sie den Bachelor-Studiengang empfehlen.

Studierendenwerbung auf Hochtouren

Der RailCampus OWL präsentierte sich auf verschiedenen Studierendenveranstaltungen in der Region. Das Interesse am RailCampus im Allgemeinen und am Studiengang Digitale Bahnsysteme im Besonderen war sehr groß. Ein Rundgang:

Campus Festival

“Spielen statt Studieren“ hieß es am Freitag, den 7. Juni auf dem Campus Festival in Minden. Bei guter Musik wurde getanzt und Darts gespielt. Außerdem informierten sich die Besucher beim RailCampus-Stand über den Studiengang Digitale Bahnsysteme.

AzubiVibes

2.500 Besucher waren am ersten Tag der Azubi Vibes am 23. Mai nach Minden gekommen. Viele besuchten auch die Pagode des RailCampus OWL. Sie informierten sich über den Studiengang Digitale Bahnsysteme und nahmen an unserem Dartspiel teil. Ähnlich ging es an den beiden anderen Tagen weiter. Die diesjährigen Azubi Vibes in Minden war ein Volltreffer!

Tag der offenen Tür der HSBI

Großes Interesse am Stand des RailCampus OWL beim Tag der offenen Tür der HSBI in Bielefeld am 4. Mai! Die Campusmanager informierten die Besucher ausführlich über den Studiengang Digitale Bahnsysteme und das Forschungsprojekt MonoCab.

RailCampus OWL: Exkursion „Einblicke in das System Bahn“

Studierende des neuen Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL in Minden erlebten jetzt zum Ende des ersten Semesters einen praktischen Einblick in mögliche Berufsfelder.

Bei einer Exkursion mit dem Titel „Einblicke in das System Bahn“ unter der Leitung von Dr. Markus Traupe, DB Systemtechnik, konnten die jungen Leute auf dem Werksgelände der DB Systemtechnik Messradsätze sowie die Klimakammer unter die Lupe nehmen. Aktuell wird dort gerade ein Zug aus Indien getestet.

Jörg-Michael Reinecke von der DB Systemtechnik stellte Gefahrensituationen nach, indem er beispielsweise eine Eisbeschussmaschine zur Simulation von herabfallendem Eis einsetzte. Bei einem anderen Experiment wurde ein ganzes Gleis verbogen, um das Schienenverhalten bei starken Temperaturschwankungen zu messen.

 „Erst jetzt weiß ich, welch breite Möglichkeiten mir das Studium der Digitalen Bahnsysteme bietet. In den kommenden Jahren wird sich viel tun. Es ist spannend dabei sein zu dürfen“, verriet eine Studentin des ersten Semesters begeistert.

Der innovative Bachelorstudiengang wurde von den im Campus OWL e.V. zusammengeschlossenen Hochschulen Fachhochschule Bielefeld, Technische Hochschule OWL, Universität Bielefeld und Universität Paderborn konzipiert. Ihr Know-how fließt hier ebenso ein wie das der Deutschen Bahn und weiterer Partner aus der Wirtschaft.

Vortrag „Digitale S-Bahn Hamburg“
Die Studierenden hören gebannt den Vortrag zum Thema „Digitale S-Bahn Hamburg“

Das Studium „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL in Minden verbindet Theorie und Praxis. Das dies kein leeres Versprechen ist, zeigte sich beim zweiten Exkursionstag des ersten Semesters durch einen technischen Einblick von Christopher Rudolph. Als Projektmanager der Deutsche Bahn war er in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Hamburg und Siemens Mobility für die Umsetzung des Pilotprojekts „Digitale S-Bahn Hamburg“ zuständig.  Via Teams informierte er die Studierende in einem Exkurs über notwendige Automatisierungsschritte auf dem Weg zum digitalen S-Bahn-Betrieb und damit zu mehr Kapazität auf der Schiene.

Das Fazit der Studierenden nach der Exkursion ist eindeutig: „Wirklich spannend, was es rund um die Themen Schiene und Bahn alles zu beachten gilt. Viele technische Themen können wir nach dem ersten Semester Digitale Bahnsysteme aber schon sehr gut verstehen. Jetzt freuen wir uns schon auf das kommende Semester und die Vorlesung zur Messtechnik.“

Dr. Lars Müller, Leiter Prüfdienstleistungen, DB Systemtechnik, und gleichzeitig im Vorstand des RailCampus OWL e.V. sagte: Nach diesem Studium sind sie breit aufgestellt und bestens ausgerüstet. Schauen Sie nach links und nach rechts und nutzen sie Ihre Kreativität, um Ihre Ideen umzusetzen und Innovationen zu schaffen.“

Der zweite Jahrgang für diesen Studiengang startet im Wintersemester 2023/2024.

Neuer Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL gestartet

Der erste Vorlesungstag begann feierlich mit der Begrüßung der neuen Studierenden des Bachelorstudengangs „Digitale Bahnsysteme“ auf den Gelände der DB Systemtechnik GmbH in Minden. Hier soll in den kommenden Jahren der akademische Nachwuchs für die Zukunft des Systems Bahn ausgebildet werden.

Kohorte des Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“
Die erste Kohorte des Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“ wurde auf dem RailCampus in Minden begrüßt. ©P. Pollmeier/FH Bielefeld

Endlich ist es soweit: Am Dienstag, 04. Oktober 2022, ist der Startschuss für den neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ am RailCampus OWL gefallen. Auf dem Gelände der DB Systemtechnik GmbH an der Pionierstraße in Minden begann die Vorlesungszeit für die ersten sieben Studierenden mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung. Der innovative Bachelorstudiengang wurde von den im Campus OWL e.V. zusammengeschlossenen Hochschulen Fachhochschule Bielefeld, Technische Hochschule OWL, Universität Bielefeld und Universität Paderborn konzipiert. Ihr Know-how fließt hier ebenso ein wie das der Deutschen Bahn und weiterer Partner aus der Wirtschaft.

In ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende von Campus OWL hieß Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, die Studierenden willkommen: „Im Studiengang Digitale Bahnsysteme können Sie Ihrer Begeisterung für digitale Technologien und nachhaltige Mobilität nachgehen. An diesem besonderen Ort, der auf eine lange Bahntradition zurückblicken kann, werden Sie, die Fachleute für die Mobilität von morgen, auf breiter Basis als Ingenieure ausgebildet.“

Begrüßten die Studierenden (v.l.n.r.): Prof. Dr. Reinhold Decker (Prorektor für Informationsinfrastruktur und Wirtschaft Universität Bielefeld), Prof. Dr. Jürgen Krahl (Präsident der TH OWL), Prof. Dr. Brigitt Riegraf (Präsidentin Universität Paderborn), Hans Peter Lang (DB Systemtechnik), Prof. Dr. Michaela Hoke (Vizepräsidentin für Studium und Lehre der FH Bielefeld), Dr. Lars Müller (Leiter Business Line Prüfdienstleistungen bei DB Systemtechnik) und Jürgen Tuscher (Geschäftsführer des RailCampus OWL e.V). © P. Pollmeier/FH Bielefeld

Gemeinsamer Studiengang der vier staatlichen Hochschulen OWLs

Operativ wird der Studiengang in einem ersten Schritt von der FH Bielefeld angeboten. In einem zweiten Schritt soll das Angebot zu einem gemeinsamen Studiengang der FH Bielefeld, der TH OWL sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn weiterentwickelt werden. Die FH Bielefeld wurde bei der Begrüßung der Studierenden von Prof. Dr. Michaela Hoke, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, vertreten: „Freuen Sie sich auf ein praxisnahes Studium, das Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau kombiniert und Ihnen Berufschancen innerhalb der Bahnindustrie, aber durchaus auch darüber hinaus eröffnet. Außerdem wird Sie der neue Studiengang für ein Masterstudium qualifizieren.“ Hoke dankte allen Beteiligten dafür, dass sie den Bachelorstudiengang mit viel Engagement in vergleichsweise kurzer Zeit an den Start gebracht haben. „Dafür war eine große Kraftanstrengung vonnöten. Schon jetzt arbeiten wir gemeinsam daran, mittelfristig auch den konsekutiven Masterstudiengang „Intelligente Bahnsysteme“ zu konzipieren, der ebenfalls am RailCampus OWL angesiedelt sein soll.“

Die vier staatlichen Hochschulen in OWL haben den neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ auf die Schiene gesetzt. Den Praxisbezug erhalten die Studierenden direkt vor Ort auf dem Gelände des RailCampus OWL beziehungsweise der DB Systemtechnik in Minden. ©P. Pollmeier/FH Bielefeld

„Bedeutender Meilenstein“: Breite Unterstützung durch die Wirtschaft 

Auch Prof. Dr. Rolf Naumann, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld und Koordinator des neuen Studiengangs „Digitale Bahnsysteme“ hob die Zukunftsträchtigkeit des Angebots hervor: „Es ist ein Mechatronik-Studiengang mit vielen Informatik- und Elektronikanteilen und gleichzeitig eine Grundbesohlung im System Bahn. Wir vermitteln aber nicht nur Theorie: Praktische Anteile in Form von Projekten und Praktika sind wesentlicher Teil des Studiums. Und da spielen wir die direkte Nähe zur Bahn aus. Wer könnte den Studierenden konkrete Inhalte besser vermitteln als die Ingenieurinnen und Ingenieure der Deutschen Bahn vor Ort?“

Das bestätigte Hans-Peter Lang, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Systemtechnik GmbH und Chief Technical Officer (CTO) der Deutsche Bahn AG, die den Studiengang gleichsam als „Untermieter“ aufgenommen haben: „Wir möchten Teil davon sein, gemeinsam mit den Studierenden die Bahn ins digitale Zeitalter zu überführen“, sagte Lang.

Jürgen Tuscher, Geschäftsführer des RailCampus OWL e.V., nannte den Studienbeginn in seinem Grußwort einen „bedeutenden Meilenstein“ für seine Organisation und für die Industrie insgesamt: „Dieser Studiengang trägt maßgeblich dazu bei, dass das System Bahn hervorragend qualifizierte Absolventinnen und Absolventen bekommt, die die Zukunftsaufgaben eines digitalisierten und automatisierten Mobilitätskonzeptes bewältigen können.“

Nach der feierlichen Begrüßung begaben sich die Studierenden gemeinsam mit den Repräsentantinnen und Repräsentanten der beteiligten Institutionen auf einen Rundgang über das Gelände der DB Systemtechnik und anschließend zu ihren ersten Lehrveranstaltungen. Unterrichtet werden die Studierenden von Professoren und Dozenten aller beteiligten Hochschulen, darunter unter anderem von der FH Bielefeld Prof. Dr. Rolf Naumann, Prof. Dr. Stefan Witte, Vizepräsident Forschung und Transfer der TH OWL, Prof. Dr. Franz Kummert von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Walter Sexto, Leiter des Lehrstuhls für Dynamik und Mechatronik an der Universität Paderborn. Mit an Bord ist auch wieder Christian Albers von der DB Systemtechnik, der als Lehrbeauftragter bereits im vergangenen Wintersemester die informative und sehr kurzweilige digitale „Schnuppervorlesung“ für Hörer aller Fachbereiche und Hochschulen am RailCampus OWL angeboten hatte.

Interview zum neuen Studiengang ,Digitale Bahnsysteme‘: „Technisch auf der Höhe der Zeit“

Antworten von Studiengangsleiter Prof. Dr. Rolf Naumann, Dekan am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Hochschule Bielefeld.

Die vier staatlichen Hochschulen in OWL haben den neuen Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ auf die Schiene gesetzt. Wer hier studiert, lernt am Standort des RailCampus OWL in Minden, die Möglichkeiten von Digitalisierung und Mechatronik voll auszuschöpfen. Studiengangsleiter Prof. Dr. Rolf Naumann erklärt im folgenden Interview, was das Studium zu bieten hat und warum es für technisch Interessierte eine gute Idee ist, sich hier einzuschreiben.

Für wen ist der neuen Bachelor-Studiengang „Digitale Bahnsysteme“ das Richtige?

Besonders geeignet ist der Studiengang für junge Menschen, die Interesse an Technik haben und die die Zukunft der Mobilität mitgestalten möchten. Der Schwerpunkt in der Technik liegt dabei auf Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Wenn man sich die Module des Studiengangs ansieht, könnte man auch sagen: Es ist ein Mechatronik-Studiengang mit vielen Informatik- und Elektronikanteilen und gleichzeitig eine „Grundbesohlung“ im System Bahn. Es wird aber nicht nur Theorie vermittelt: Praktischen Anteile in Form von Projekten und Praktika sind wesentlicher Teil des Studiums. Und da spielen wir die direkte Nähe zur Bahn aus, denn was gibt es besseres als die Praxis direkt vor Ort auf dem Gelände des RailCampus OWL beziehungsweise der DB Systemtechnik in Minden zu lernen? Und es gibt weitere Unternehmen, die sich engagieren: Harting, Wago, DB Cargo und bald ganz sicher auch weitere.

Das Fort B auf dem Gelände der DB Systemtechnik in Minden könnte nach einer Renovierung den RailCampus OWL beherbergen. (Foto: Felix Hüffelmann/Hochschule Bielefeld)

Kann ich nach dem Studium nur bei einem Bahnunternehmen oder einem Zulieferer aus diesem Feld arbeiten?

Nein! Alles andere ist auch möglich. Sie können sich als ausgebildeter Ingenieur „Digitale Bahnsysteme“ auf alle Stellen im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik bewerben und haben sicher sehr gute Berufsaussichten. Noch schöner würde ich es allerdings finden, wenn Ihnen das Studium so viel Spaß gemacht hat, dass Sie dann auch einen Master machen wollen. Hier sind wir gerade in der Vorplanung des Masterstudiengangs „Intelligente Bahnsysteme“.

Was muss technologisch passieren, damit Bahntechnologie noch moderner und nachhaltiger wird?

Die Digitalisierung ist notwendig, kann aber natürlich nicht alles leisten, denn es müssen weiterhin Züge gebaut und betrieben werden – und zwar durch Menschen und Technik, die man anfassen kann. Insbesondere die Kapazitäten stehen im Moment im Fokus. Hier kann die Digitalisierung zusammen mit der Technik einen wichtigen Beitrag leisten: beispielsweise durch autonomes Fahren, durch vorausschauende intelligente Wartung und Instandhaltung sowie durch eine intelligente Verknüpfung von Mobilitätsangeboten. Nachhaltigkeit spielt bei all diesen Themen eine wesentliche Rolle und wird immer mitgedacht – das ist mittlerweile selbstverständlich. Noch etwas ist wichtig: Heute neu angeschaffte Schienenfahrzeuge haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. In dieser Zeit wird sich vieles verändern und verbessern. Um die Bahn moderner und nachhaltiger zu machen, müssen also auch die Bestandsfahrzeuge immer mitgedacht werden. Wir entwickeln ja nicht „auf der grünen Wiese“!

Kann die Bahn eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Zukunft übernehmen?

Die Bahn ist im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern effizienter, nachhaltiger, sicherer und hat viel höhere Transportkapazitäten. Wenn der benötigte Strom klimaneutral erzeugt wird, haben wir sofort ein klimaneutrales Verkehrsmittel. Die Verfügbarkeit ist eigentlich auch sehr hoch, wenngleich es immer noch „Luft nach oben“ gibt. Diesen ganzen Vorteilen steht natürlich die Spurgebundenheit als Nachteil gegenüber. Man kann nicht mal eben abbiegen oder eine Haltestellte vor jede Haustür bauen. Hier haben Auto und Lkw Vorteile. Somit kommt es auf eine kluge Verknüpfung an, womit wir wieder bei der Digitalisierung wären.

Stimmt es, dass Sie „der“ Experte für Seitenwinduntersuchungen von Personenzügen in Deutschland sind?

„Der“ Experte ist vielleicht etwas zu viel gesagt, aber es ist richtig, dass ich das Thema Seitenwind und Nachweis der Sicherheit seit annähernd 20 Jahren auf nationaler und europäischer Ebene bearbeite und dass es nur wenige Personen gibt, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen. Als Sachverständiger des Eisenbahnbundesamtes bin ich als Gutachter in viele Zulassungsprozesse von Schienenfahrzeugen eingebunden. Das ist eine sehr spannende Aufgabe! Man kann an etwas mitarbeiten, dass direkte positive Auswirkungen hat, also für mehr Sicherheit sorgt.

Mal ehrlich: Sind Sie ein Bahn-„Nerd“?

Also, ich bin kein „Pufferknutscher“ und habe zu Hause auch keine Modelleisenbahn, wenn Sie das meinen. Man muss auch kein Fan sein, um unseren neuen Studiengang gut zu finden. Da geht es einfach darum, technisch auf der Höhe der Zeit zu sein und die Möglichkeiten von Digitalisierung und Mechatronik voll auszuschöpfen im Interesse einer nachhaltigen Mobilität. Ein bisschen Bahn-Freak bin ich allerdings durchaus. Es ist einfach ein tolles technisches System mit einer langen Tradition. Da gibt es schon eine emotionale Bindung, auch durch meine langjährige Tätigkeit bei der Deutschen Bahn.